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Was macht ihr in der Winterruhe...?

Solange sich der Garten im Winterruhemodus befindet, findet man oft Zeit etwas zu Basteln, Gartenpläne zu schmieden oder Pflanzen zu bestellen...

Vielleicht kreiert der eine aus Weiden schöne Gartendeko, bastelt Ohrenkneifer-Behausungen oder trifft Vorkehrungen für neue Lebensräume, plant ein neues Stückchen Unordnung ....ein neues Beet...oder oder oder....

Welche Ideen begleiten euch durch den Winter...?

Was könnte man im Winter schon gut vorbereiten?

Teilt doch eure Ideen und Winterarbeiten mit uns...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Winterruhesobald es ansatzweise trocken ist , geht´s in den Garten. Ausserdem bauen wir unseren Bauwagen weiter wenn´s regnet , dann müssen Vorbereitungen für die Seminare gemacht werden , mit dem Hund gehen , das Tauschpaket durchforsten , Fotos sortieren , im Forum schreiben , endlich eure beiden Pakete packen , Stauden vermehren , Gehölzschnitt , Zäune reparieren.... und wenn das alles fertig ist, fängt die Gartensaison wieder an.

Mir geht es auf der Arbeit so wie Frank, im eigenen Hortus ist tatsächlich gerade Winterruhe.

Bei 4ha-Hortus ist immer irgendwas zu tun und zu verbessern.

Dieser Planet hat das Potenzial ein Paradies zu sein!

Da ich immer so im Schnitt 60h beruflich aktiv bin, bleibt für mich im Regelfall nur das Wochenende oder abends ab 21 Uhr. Heute bereite ich beispielsweise Bewerbungsunterlagen für "Tag der offenen Pforten" vor. Am Dienstagabend ist dort das Treffen. Zudem erstelle ich seit einigen Wochen und sicherlich auch noch die nächsten Wochen für einzelne Bereiche im Garten Pflanzlisten, organisiere derzeit alte Gefäße wie Sauerkrauttöpfe etc. Das ganze möchte ich ja auch noch mit dem Wissen verbinden, welche Wildbiene sich denn nun von welcher Wildpflanze angelockt fühlt, also studiere noch ein wenig so Kreuz und quer. (Hier unterstützt auch das Buch von Markus sehr) Letztes Wochenende habe ich schon 200Liter Naturschotter in unseren Hortus aufgeschüttet für die geplanten, kleineren Pflanzungen. Unsere Samentauschbox möchteweiterhin regelmäßig befüllt werden, d.h. wenn der Kopf mal nicht mehr so richtig kann, falte ich mal wieder ein paar Samentüten oder kleinere Aktionen wie die Befüllung der Tonröhren werden umgesetzt - zur Entspannung. Im Hortus selbst läuft aktuell recht wenig. Ich stehe aber bald in den Startlöchern...Alles in allem nutze ich die Zeit so, dass ich dann am Ende die Aktionen auch in relativ kurzer Zeit umsetzen kann.

Ich  nutze die Wintertage, wenn es nicht gerade regnet oder alles gefroren ist, gerne, um Unerwünschtes aus dem Garten zu entfernen. In der laublosen Zeit sieht man endlich ganz genau, wo wilde Brombeeren, Kirschlorbeersämlinge oder Ilex sprießen.

Außerdem muß ich meinen Efeu im Zaum halten. Er kriecht gerne versteckt unter der Grasnarbe herum in der feuchten Jahreszeit, und zwar überall. Dann verfolge ich die Ranken und rupfe oft meterlange Triebe raus. Ich liebe Efeu, aber was zuviel ist, ist zuviel.

Und da ich im Moment immer wieder Pflanzen aus dem nachbarlichen Garten rette, muß ich mir überlegen, wo ich sie hinsetze. Denn Platz habe ich eigentlich keinen mehr und ich muß erfinderisch sein.... :-) Gestern haben wir Bergbohnenkraut, einen großen Lavendel, viel Mannstreu, einen unbekannten Storchschnabel (sehr duftend!) und kleinere Dachwurzen und drei Hohe Fetthennen gesetzt. Drei Horste Lungenkraut habe ich auch noch untergebracht. Wo ein Wille, da ein Weg!!

Da der Arbeitsschwerpunkt bei mir eindeutig beim Gemüse liegt, benötigt der Garten Aufmerksamkeit bis zu den ersten zweistelligen Frösten, wenn auch ab November nicht mehr so viel. Ab Mitte/Ende Januar werden die ersten Pflanzen ausgesät, dazwischen ist Weihnachten/Neujahr und ein wenig Aufräumen und Planen. Saatgutbörsen besuchen steht noch an und ab März werden es mehrere Wäschekörbe Pflanzen sein, die ich betreue für mich und die Familie.

Dann habe ich mir für zwei Samstage vorgenommen, mal wieder Streuobstwiesen zu schneiden. Ich bin Fachwart für Obst-und Gartenbau und habe letzten Winter leider nur die Bäume in meinem Garten und bei meinem Vater geschafft, weil beruflich dafür keine Zeit war. Ich kann mich nicht nur über schlechte Pflege von Streuobstwiesen aufregen und nichts dagegen unternehmen, das macht mir dann schlechtes Gewissen. Außerdem sind Streuobstwiesen so wunderschön!

Ideen hätte ich für die weitere Gartengestaltung bei mir zuhause viel mehr als Zeit, daher gilt für mich im Moment eher Planungsstopp, weil ab Juni familiär keine Zeit mehr dafür sein wird.

Ich bin momentan viel zu viel am Arbeiten, mache mir jetzt aber schon Gedanken übers Vorziehen der Tomaten und so. Also, was ich vorziehen will und welche Sorten ich dieses Jahr probieren will etc. Ich hab ja nicht so viel Platz.

Eigentlich würde ich ja gerne noch meine Zaunlatten vorbereiten, aber dafür müsste man mir die endlich mal sägen. Ich mag schon gar nix mehr sagen. Ich wollte so kleine Kunstwerke für dazwischen machen, aber Mann zieht nicht und ich wage mich nicht an die Kreissäge.

Sei selbst der Wandel, nicht das Rädchen

Ich schreibe im Moment ein Buch. Was heißt schreibe....
Ich liege in den letzten Zügen des Buches...
Was bin ich froh, dass Winter ist...
Das Wetter ist leider zu trocken und damit auch zu warm, da könnte ich buddeln. Könnte.

Ich nutze die Zeit, das Buch zu korrigieren, zu formatieren und spätestens übermorgen in den Druck zu geben....

Wer will kann es schon googeln, es ist mit einer ISBN beim vlb gelistet und wurde in einem Buchportal schon gelistet.

Es heißt: Lassen Sie uns über Insekten plaudern

Ab nächste Woche stelle ich mehr Information ein, wenn gewünscht. Im Moment weiß ich nicht, wo mir der Kopf steht.

 

Viele Grüße von der Gartenphilosophin. Übrigens: Jeder kann etwas tun!

Bei trockenem, nicht zu kaltem Wetter verbringe ich meine Mittage draußen. Da ich selbständig bin, kann ich mir die Arbeit so einteilen, dass ich bei Dunkelheit drin und bei Licht draußen schaffe. Andersrum ist es einfach ungeschickt.

Ich schäle den Rasen ab, damit ich Platz für Wildblumen und Stauden bekomme. Mit dem anfallenden Material rahme ich ein Gemüsebeet ein. Es sieht jetzt aus wie ein flacher Komposthaufen, denn ich befülle es mit veganen Küchenabfällen und Grünschnitt. Dort sollen dann später unter anderem die Kürbispflanzen glücklich werden. Jetzt weiß auch mein Mann wo er den Kompost verteilen kann. Er dürfte ihn ja generell überall in der Ertragszone hinwerfen, aber damit tut er sich genauso schwer wie eine Parklücke auf einem leeren Parkplatz auszuwählen.

Ich habe einen Totholz- und einen Steinhaufen angelegt und Kontakt zu Landschaftsgärtnern aufgenommen mit der Bitte an mich zu denken, wenn sie mal einen Baum in der Nähe fällen oder eine Wurzel ausgraben. Lesesteine findet man gerade beim Spazierengehen an den Ackerrändern genug, denn die Bauern pflügen sie nach oben. Ich habe schon Muskelkater in den Oberschenkeln, weil mein Rucksack immer so schwer ist.

Im Wohnzimmer sind jetzt alle Paprika- und Chilisamen erfolgreich gekeimt. Für mich ist dieses Gemüse spannendes Neuland. Meine Kunden fanden es die vergangenen zehn Tage kuschlig warm bei uns. Aber jetzt wo alle Keimblättchen erschienen sind, wurde die Heizung wieder zurück gedreht. Schluss mit Kuschlig! Demnächst geht es weiter mit anderen Gemüsesorten im Wohnzimmer und alle fühlen sich wie im "Kleinen Horrorladen". Die Ertragszone ist in unserem Hortus eindeutig die ausgeprägteste.

An Heilig Abend haben wir noch  zwei Bäumchen (Holunder und Weide) gepflanzt. Ich hätte sonst nicht drei Tage lang still sitzen können. Und da es so wenig regnet, gieße ich auch ein Mal in der Woche alle Sträucher und Bäume, denn sie sind ja noch sehr jung. Der Dürremonitor wird schon wieder rötlicher.

Die Weihnachtsgeschenke für den Hortus haben wir auch versorgt: Von Schwegler die Igelkuppel und drei Vogelnistkästen (auch fledermausgeeignet). Alle anderen gingen Weihnachten leer aus! Der Paketdienst bekam Trinkgeld für seine sportliche Leistung.

Die restliche Freizeit verbringe ich damit, wie ein Staubsauger alle Informationen rund ums Gärtnern aufzunehmen und auszutauschen (Facebook). In unserem Haushalt befinden sich zwei Studentinnen und eine Abiturientin. Ich habe mich im Verhalten nur angepasst.

Zitat von Brunnladesch (Natascha) am 13. Januar 2020, 8:30 Uhr

Ich bin momentan viel zu viel am Arbeiten, mache mir jetzt aber schon Gedanken übers Vorziehen der Tomaten und so. Also, was ich vorziehen will und welche Sorten ich dieses Jahr probieren will etc. Ich hab ja nicht so viel Platz.

Eigentlich würde ich ja gerne noch meine Zaunlatten vorbereiten, aber dafür müsste man mir die endlich mal sägen. Ich mag schon gar nix mehr sagen. Ich wollte so kleine Kunstwerke für dazwischen machen, aber Mann zieht nicht und ich wage mich nicht an die Kreissäge.

Tomaten werden bestimmt wieder zuviel

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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