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Vorstellung meines Gartens

Hallo liebe Hortusianer,

ich möchte Euch gerne meinen Garten vorstellen, den ich als Hortus Siderum, den Garten der Sterne, im Netzwerk angemeldet habe.

Wir haben unser Haus letztes Jahr im Herbst gekauft und aufgrund von Schwangerschaft und Geburt konnten wir erst Ende März beginnen, den Garten zu gestalten.

Als wir das Haus kauften, war es umgeben von altem Flieder und vielen Wildwüchsen von Obstbäumen, die nicht trugen. Der Kampf um Licht muss hart gewesen sein. Wir führten 3 Galabauer durch den Garten und erzählten, was wir wollten: einen Naturgarten mit Selbstversorger-Anteil. Wie kann man nutzen, was da ist und was muss erneuert werden?

Leider schlugen alle drei die Hände über dem Kopf zusammen und rieten uns, die alten Bäume zu entfernen und neu aufzubauen, zumal auch invasive Arten wiezahlreiche Essigbäume dabei waren.

Das taten wir, blutenden Herzens.

Ende März schaufelte mein Mann mit dem Bagger die Wurzeln der gefällten Bäume raus und dann hatten wir vorwiegend Gras, ein Sumpfbeet, eine Fliederhecke zum Nachbarn hin, ein nacktes Gemüsebeet, ein Fundament, das zutage getreten war und Erde. In großen Bergen. Und meine Vision: Dieser Garten wird ein Schutz- und Lebensraum für Bienen, Insekten und Tiere undPflanzenallerArt. Dieser Garten wird der Garten, der meinen Kindern zeigt, wie wir mit der Natur leben sollten und von ihr.

Ich glättete nach und nach alles und nahm Pflanzenspenden aller Art an, wählteaberauchgezieltSaatgutaus. Ichbegann, viel in der Facebookgruppe zul esen und mich links und rechts zu informieren.

So entstand die Ertragszone nach und nach.  Auf das Fundament stellten wir drei Hochbeete. Je nachdem, wie es mir nach der Geburt ging, arbeitete ich an verschiedenen Stellen und legte das Staudenbeet an, Blühstreifen und durch die Fütterung der Vögel säten sich überall Sonnenblumen aus.

Ich baute stolz ein Sandarium, um dann festzustellen, dass die erdnistenden Bienen unseren Gartenboden anscheinend schon so optimal fanden, dass sie ohnehin überall Nester bauten. Bald war Betrieb am Insektenhotel, doch die Fugen der Hochbeete waren auch schnell ausgebucht.

Mein Garten blühte und summte nach kurzer Zeit. Ich fand ein Hummelnest im Boden und beobachtete kleine Ringelnattern. Erst an einer Stelle, doch dann noch an einer anderen.

Ich habe einen Teil der alten Bäume neben dem Carport stehen lassen. Das ist ein toller Lebensraum. Ich habe da Zweige und ähnliches hingelegt als Verstecke für Tiere. Dort habe ich auch die neue kleine Ringelnatter gesehen.

Hinter dem Hochbeet baute ich einen Käferkeller und begann, überall im Garten Totholzhaufen zu errichten.

Was mir Freude bereitet hat, war, nicht mein schnelles Glück mit achtlos gekauften Pflanzen zu machen, sondern mich einzuarbeiten und heimische Arten auszuwählen, zu säen, zu begleiten.

Ich unterließ es, den Rasen zu mähen. Das war anfangs hart.

Jetzt habe ich plötzlich Beifuß und Spitzwegerich, Schafgarbe und anderes. Letztes Jahr war da eine trockene Grasnarbe und trockenes Moos.

Ich wurde immer mutiger, was das Mulchen im Gemüsebeet betrifft. Das wurde uns immer mehr zur Freude.

Hinter dem Haus legte ich einen Beerengarten an und setzte die Kürbisse aus Platzmangel auf einen Erdhaufen.

Im Laufe der Zeit habe ich auch hier mit Holz gearbeitet und Einfassungen gemacht.

Ehrlich gesagt arbeite ich meistens intuitiv. Ich sehe etwas und bekomme eine Idee, wie ich es verwenden kann.

Ich habe drei andere Bilder gewählt als die, die ich für die Vorstellung benutzt habe.

Für den Eindruck: Die Beete um das Haus herum waren mit Kies ausgeschüttet oder nackte, verbrannte Erde.

Jetzt wachsen da, wie im kleinen Beet, Blutweiderich, Wollziest, Echinacea, Fingerhut, Günsel und Bleiwurz.

An der Stelle des dritten Bildes waren alte Platten lose verteilt. Ich habe sie ausgebuddelt und ein Kräuterbeet angelegt.

In der Facebookgruppe möchte ich nochmal eine große Vorstellung mit vielen Bildern machen.

Ich hoffe, Mit den beiden Beiträgen zusammen ergibt sich zumindest schon mal ein Überblick.

Vielen Dank für das Lesen und viele Grüße

Sara

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Oh, da hat etwas mit den anderen Bildern nicht geklappt. Ich versuche es hier noch einmal zumindest mit dem Nachher-Bild, was ich anstelle des Kiesbetts gepflanzt habe.

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Hallo Sara,

schön, dass Du hier bist. Wenn Du möchtest, stell hier im Forum noch ein paar Fotos ein.
Ansonsten kannst Du Dich bei Fragen gerne an uns wenden...

 

 

 

Hallo Kai, das mache ich sehr gerne! :-) Fragen werde ich sicher noch viele haben! Ich freue mich und bin etwas aufgeregt! 😊

Es war anfangs kahl.

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Das Staudenbeet nach der Entfernung der Essigbäume (ca. 10 Stück)

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Frisch angelegte Ertragszone

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Bau des Sandariums

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Käferkeller und Brennesselbeet hinter dem Hochbeet

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Wie ich finde ist das eine gelungene Mischkultur: Wirsing, Erbsen, Salate, Kerbel, Pfefferminze, Lavendel, Sellerie und Ringelblumen.

Der Wirsing dient als beliebte Insektentränke.

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