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Ich fände es gut, wenn auf der Willkommen-Seite ein bisschen mehr steht, was das Netzwerk ist.

Wenn jemand es gar nicht kennt (UND so skeptisch ist wie z. B. ich), weiß man nicht auf Anhieb: Ist hier irgendetwas kommerziell? Gibt es einen "Chef", ein Unternehmen? Gibt es eine Prüfung der Gärten? Von wem? Und so weiter. Ich fände einen Text gut, in dem steht, dass Markus Gastl der Initiator war, dass seine "Erfindung" des Drei-Zonen-Gartens überzeugt und freie, selbstverantwortliche Menschen dazu gebracht hat, sich zu diesem Zweck zusammenzuschließen oder so ähnlich. Dass das Forum von selbstlos fleißigen und überzeugten Menschen in ihrer Freizeit als Plattform zum Austausch gemanaged wird... irgendwie in der Art. Damit man weiß, wo(ran) man ist, wenn man "versehentlich" oder auf Empfehlung hier hereinstolpert.

Was meint ihr?

tree12 und Kirsten haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Kirsten

Du hast vollkommen recht, das würde die Hemmschwelle niedriger halten und sicher viele neue Mitglieder an Bord holen.

Liebe Primulaveris,

Danke für deinen Input und Impuls...

Wir haben uns gestern in der Teamsitzung über dieses Thema unterhalten und machen uns gerade darüber Gedanken...

In irgendeiner Form werden wir uns dieses Themas annehmen

Was ich aber jetzt schon mal beantworten kann ist, dass hier nichts kommerziell ist !  Alle im Team engagieren sich in ihrer Freizeit, weil sie hinter dem Konzept stehen und etwas bewegen möchten. Auch die Finanzierung des Forums und der Seite wird aus privater Tasche finanziert. Kein Unternehmen !

Es gibt nicht den "einen Chef" hier im Forum, wir sind ein Team.

Markus Gastl war nicht der Gründer des Forums, sondern drei tolle Damen :

Malefiz @erebus , Brunnladesch @brunnladesch  und Annika @annika

Vielleicht können die Drei dazu mal mehr erzählen, ich war damals noch nicht dabei und führe es lediglich jetzt weiter.

Markus hat durch seinen Drei- Zonen-Garten die Bewegung ins Leben gerufen und es über Facebook publik gemacht. Er ist ausschließlich bei Facebook anzutreffen.

Zu den Prüfungen der Horti kann Robert @polarwelt kurz etwas sagen.

Die Auszeichnung zum "Igelfreundlichen Garten" wird von mir, nach reichlicher Prüfung, ausgesprochen.

Ich hoffe, ich konnte damit schon mal ein bisschen Licht ins Dunkel bringen...

P.S. : Ich möchte und kann mich hier auch nur auf's Forum beschränken, da ich kein User von FB, Twitter, Instagram bin.

Kai, tree12 und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Kaitree12KirstenGsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
Zitat von Primulaveris am 18. Februar 2021, 19:44 Uhr

Ich fände es gut, wenn auf der Willkommen-Seite ein bisschen mehr steht, was das Netzwerk ist.

Wenn jemand es gar nicht kennt (UND so skeptisch ist wie z. B. ich), weiß man nicht auf Anhieb: Ist hier irgendetwas kommerziell? Gibt es einen "Chef", ein Unternehmen? Gibt es eine Prüfung der Gärten? Von wem? Und so weiter. Ich fände einen Text gut, in dem steht, dass Markus Gastl der Initiator war, dass seine "Erfindung" des Drei-Zonen-Gartens überzeugt und freie, selbstverantwortliche Menschen dazu gebracht hat, sich zu diesem Zweck zusammenzuschließen oder so ähnlich. Dass das Forum von selbstlos fleißigen und überzeugten Menschen in ihrer Freizeit als Plattform zum Austausch gemanaged wird... irgendwie in der Art. Damit man weiß, wo(ran) man ist, wenn man "versehentlich" oder auf Empfehlung hier hereinstolpert.

Was meint ihr?

Was ich noch fragen wollte, wo liegt denn genau deine Skepsis ?

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Oh, puh... Ich meinte ja gar nicht, dass das MEINE Fragen sind. Ich gLaube, mir ist (inzwischen) klar, wie alles so zusammenhängt... . Mehr oder weniger... Ich meinte oben mit Markus als Initiator, dass er eben das Drei-Zonen-Konzept in der Klarheit "erfunden" (oder ge-funden) und beschrieben hat - nicht, dass er Initiator des Forums ist. Wobei ich nicht wusste, WER es auf den Weg gebracht hat .

Ich selber fand es anfangs nicht einfach, als ich irgendwann irgendwie auf dieses Drei-Zonen-Dings gestoßen bin, mich zurechtzufinden. Ich wusste: Aha, es gibt dieses Konzept. Und es gibt ein Netzwerk. Aber... wo ist es ? Ich gLaube, ich landete zuerst in der Facebook-Gruppe, und dann irgendwann hier (bzw. im alten) Forum (wobei ich mit dem Forum nicht so zurecht kam und mich dort, bis Roberts Nachhaken neulich, nicht mehr blicken ließ). Facebook ist irgendwie unverbindlich, streckenweise seltsam und harsch und doof (manchmal durchaus auch gut und tief), aber ab und zu gibt auch Markus seinen Senf dazu - ist das also das "offizielle Gremium"? Fragte ich mich DAMALS, nicht jetzt. Das Forum hier ist die Stelle der Hortus-Registrierung und wirkt dadurch wir eine Art "offizielle Stelle", ist aber einfach Plattform von Menschen, die das Prinzip gut finden und EIGENTLICH nicht mit Markus verbandelt sind, AUSSER, dass man sich dann eben doch wieder persönlich kennt...

Ich gLaube, am Anfang, wenn vielleicht noch Fragen zum Verständnis sind, sucht man (also ich) nach einer Art verbindlichen Stelle, an die man sich wenden kann. Auch, um zu prüfen: Bin ich damit eigentlich einverstanden?

Ich finde es eigentlich gerade GUT, dass es nicht so ist! Dass Markus sein "Kind" frei lässt. Dass es eben ein Netzwerk ist und keine Organisation.

Ich meinte eben nur: Wenn jemand neu anfängt, sich damit zu beschäftigen, will sie oder er doch wissen, was das für ein "Haufen" ist. Auch, was das Alleinstellungsmerkmal ist, die Unterschiede zu anderen Naturgartenvereinen.

Das war überhaupt nicht als Kritik gemeint. Ich finde toll, dass es das Forum gibt und dass ihr so viel eurer Zeit und Energie dafür gebt. Es war einfach nur eine Anregung, den Text etwas ausführlicher zu machen.

tree12, Kirsten und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12KirstenGsaelzbaer

Der Unterschied zu Naturgartenvereinen ist relativ einfach. Markus plädiert auf heimische Pflanzen. Sein Konzept, der drei Zonen basiert auf Beobachtungen, die er schon als Kind machte und im Laufe seines Lebens weiter vervollständigte.

Das Forum wurde für all jene erschaffen, die mit dem Medium Facebook wenig bis nichts am Hut haben. Hier kann man nicht nur seinen Garten vorstellen, nein - man kann diese Geschichte auch jederzeit erweitern und ergänzen, ohne dafür einen neuen Post zu eröffnen oder ewig suchen zu müssen.

Facebook ist irgendwie unverbindlich, streckenweise seltsam und harsch und doof

Die Ursprungsgruppe, die Markus gegründet hat, wuchs - und tut dies wohl noch, jedoch wurden Ableger-Gruppen gegründet, die teils als regional Gruppen oder auch Gruppen, die, die drei Zonen etwas weicher auslegen als Markus. Doch alle sind da mehr oder minder an das Konzept gebunden, wenn dieser Garten hier sich registriert hat.

Garten hat jeder - Hortus eben nicht.

Und wenn man damit das erste Mal zu tun hat, wenn man die Geschichten der Anderen liest, die Erfolge wie auch die Misserfolge, für sich daraus manches mitnimmt, übernimmt und somit der heimischen Tierwelt mehr Raum als Thuja, Forsythie und Kirschlorbeer zur Verfügung stellt - dann kann dieser Garten zu einer Oase werden. Für Alle.

Du kannst in einem Naturgarten auch viel nützliches finden, für Honigbienen, Zierformen und Züchtungen, teils Pflanzen, die Markus nie setzen würde. Er hat jeden Nadelbaum aus Hortus Felix entfernt, weil diese Hochgebirgsspezialisten im Flachland unnütz sind. Schmetterlingsflieder Buddleja davidii würde er nicht setzen, zum Einen weil dieser sich versamt, also invasiv ist und zum Anderen, weil dort nur Nektar getrunken wird, aber keine Raupe frisst.

Er erwartet nicht, das jeder seinem Beispiel zu 100% folgt, aber der Prozehntsatz darf schon höher sein, als in einem Naturgarten. Ich hatte eine 70:30 oder 80:20 Regel im Hinterkopf, weil wenn du eine Pflanze von Oma Erna oder Urgroßonkel Fritz im Garten hast, du sie nicht kappen möchtest wegen Erinnerungen - dann darf sie doch bleiben. Und nicht jeder nennt seinen Garten auch sein Eigen. Es sind auch Mietobjekte Hortus. Da kann man nicht jeden unpassenden Strauch oder Baum entfernen.

Nur das Konzept sollte schon zu erkennen sein. Die Zonen sollten erkennbar sein.

Und für wen tun wir das? Für unsere Tierwelt. Jedes Insekt das gerettet wird, ernährt ja jemanden. Ob Vogel oder Säugetier oder Reptilien. In Privatgärten kann man ohne Gift agieren, weil man muss nicht jede Pflanze oder Tier ausmerzen, weil hier sich weder im Forum noch bei FB englischer Rasen durchsetzt.

Wenn man für sich eine Entscheidung trifft, mit heimischen Gewächsen vielen kleinst und kleinen Lebewesen mehr als nur eine Nische zur Verfügung zu stellen, dann ist dies für diese Lebewesen durchaus essentiell. Und wir haben auch einen Nutzen davon, teils werden unsere Gemüseerträge als Frucht größer, intensiver oder mehr. Unser Obst gehaltvoller, leckerer und vielleicht rettet man auch seltene alte Sorten.

Und der erweiterte Nutzen, zumindest für mich, wenn sich jedes Jahr weitere Insekten einstellen, weitere Vögel, die man lange oder noch nie im Garten sah. Klar ginge das in einem Naturgarten auch - aber wie gesagt, dort sind auch viele Pflanzen aus Amerika, Asien und Afrika, die unseren heimischen Insekten, die sich in Zeiträumen von einigen zehntausend Jahren spezialisierten, nichts nützen.

 

Kirsten, Stefanie und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
KirstenStefanieDorotheeGsaelzbaer
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