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Obstbaum in Blumenwiese?

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vor Wochen bekam ich den Tipp des "Drei-Zonen-Garten"! Darauf haben wir gewartet! Das wird unser Garten! Und wir sind schon am Anlegen, der Bagger steht schon da. Nun möchten wir neben einem sonnigen Hotspot am  halbschattigen Randbereich eine Blumenwiese mit 2-3 Obstbäumen anlegen. Gerne alte Obstsorten. Ist die Blumenwiese mit Obstbäumen kompatibel? Oder ist es sinnvoller sich für eines zu entscheiden? Entweder Blumenwiese (mager) oder Obstbäume (welcher Boden? wir hätten auch gerne eine gute Ernte!)? Habt ihr Erfahrung? Vielen Dank für eure Tipps!

Bei uns auf der Obstwiese wächst eine ganze Menge!

Winterlige, Krokus, Märzbecher, Traubenhyazinthen, Knoblauchrauke, Schnittlauch, Wilder Dost, Puschkinie, Blaustern, Löwenzahn, Vergissmeinnicht, Wiesensternmiere, Glockenblume, Akelei, ...uvm... Mir fällt nicht mehr alles ein.

 

Bei Gelegenheit ergänze ich gern.

Mein Paradies von Erven kann ich sehr empfehlen. Er beschreibt, was für Pflanzen/Kräuter Obstbäumen gut tun.

 

Geduld bedeutet, sich Zeit zu nehmen, in Ruhe zu warten wie es sich entwickelt. Behutsam unterstützen, dem Kleinen den Respekt geben, das Große bewundern. Mit Fürsorge Raum für all das schaffen.

Da die Wurzeln der Obstbäume tiefer wurzeln, sehe ich da keinen Widerspruch. Wichtig erscheint mir nur, dass Laub auf der Magerwiese zu entfernen. Eine Streuobstwiese ist ein sehr wertvoller Lebensraum, der vielen Verschiedenen Arten ermöglicht im System zu leben. Auch im Hortus Insectorum stehen viele Obstbäume auf der Magerwiese.

 

Zitat von Katharina am 24. März 2019, 23:05 Uhr

Auch im Hortus Insectorum stehen viele Obstbäume auf der Magerwiese.

 

Markus hat die Bäume gesetzt, bevor er den Mutterboden hat entfernen lassen, deswegen stehen diese gut 40cm höher als, seine Magerwiese.

Apfelbäume wurzen eher flacher, Birnen gehen in die Tiefe. Eine Wildblumenwiese ist immer kompatibel mit Obst. Das Laub im Herbst entfernen und in die Pufferzone oder Ertragszone zu verbringen, ist bestes Wurmfutter für Würmer und andere Kleinstlebewesen, die dies dann im Winter umwandeln.

 

Willkommen @corinneundmarkus im Forum

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Wie tief Bäume wuzeln, hängt von der Unterlage ab, auf denen sie veredelt sind. Es gibt welche für große Bäume, die wurzeln tendenziell eher tief. Und es gibt Unterlagen, die mit fettem oder magerem Boden besser zurechtkommen. Es ist also alles eine Frage der Füße, auf denen ein Obstbaum steht... http://www.veredeln.info bietet da eine gute Übersicht über die Vielzahl von Unterlagen. Nie Bäume kaufen, von denen man nicht weiß, auf welcher Unterlage sie stehen!

Würde mich hier gerne mal einklinken... auf unserem Grundstück wurde der Mutterboden entfernt bis runter auf den mit ziemlich viel Sandsteinen versetzen Lehmboden.

An einem Hangstück würde ich gerne 3-4 Halbstämme (Apfel, Birne, zwetschge) pflanzen, drum herum die restliche Fläche als Magerwiese anlegen. Wer kann mir Tipps zum richtigen Vorgehen geben? Ich denke die Bäumchen benötigen wieder etwas vom Mutterboden, oder? Zur Unterlage der Bäume weiß ich leider nichts, da wir diese geschenkt bekommen haben. Wachsen aktuell noch im Kübel.

Sandra, ich würde es einfach machen. Nur die harten bleiben im Garten. Apfel hat Herzförmige Wurzeln, wurzelt folglich mehr flach, Birne geht in die Tiefe, deswegen ist das völlig schnurz, wie dein Untergrund ist.

Learning bei doing

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

In der Praxis heißt das dann, Schutt/ Schotter/ und obendrauf Sand in einer Stärke von ca. 30-40cm direkt auf den Lehm und dann in diese Schicht pflanzen? Bin mir noch mit sicher, wie ich den Aufbau mache.

Muss zwischendurch verfestigt werden? Habe etwas bedenken, dass mir das alles beim ersten größeren Regenguss den gesamten Hang hinab gespült wird.

Haben die Nachbargärten dort Obst stehen? Besteht die Möglichkeit, diese zu fragen, wie sie es gemacht haben?

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Es ist bei alten Obstsorten sehr sinnvoll, den Standort mit zu beachten.
Hier auf unserem mageren Mullersand kann ich kein Obst setzen, das es lehmig sandig, oder feucht oder... braucht.

Sinnvoll ist es, nach den regionalen alten Sorten zu schauen, denn die haben sich an Eure Böden angepasst.

In unserem Garten stehen 7 Apfelbäume, die mit unserem Boden zurechtkommen und von August bis November für eine Apfelernte sorgen.

Dazu dann Birnen, Mirabelle, Quitte, Kirsche, Pflaume.
In Schutt und Schotter fühlt sich eine Kirsche u.U. wohler als ein Apfel.

Viele Grüße von der Gartenphilosophin. Übrigens: Jeder kann etwas tun!
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