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Mein Vogelhäuschen (Nistraum)

Heute hab ich es ausgeleert, ein zartes Nest war drinnen, aus Tierhaaren gebaut, mit wenigen Federn dekoriert, Keine Eierschale lag dort. Sind scheinbar alle gesund ausgeflogen. Das zweite war leer - macht aber nichts, immerhin war eines besiedelt.
Ich hab ja nur zwei, weil nicht mehr Baum da ist. Beide vom Naturschutzcenter

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Glückwunsch, ich stoß mal mit an.

Vogelnisthilfen sind die nächste große Baustelle in meinem Hortus, wenn das gröbste geschafft ist. Ich werd dann bei Schwelger schauen, was ich schönes haben will.

Zitat von Malefiz am 22. September 2019, 18:22 Uhr

Heute hab ich es ausgeleert, ein zartes Nest war drinnen, aus Tierhaaren gebaut, mit wenigen Federn dekoriert, Keine Eierschale lag dort. Sind scheinbar alle gesund ausgeflogen. Das zweite war leer - macht aber nichts, immerhin war eines besiedelt.
Ich hab ja nur zwei, weil nicht mehr Baum da ist. Beide vom Naturschutzcenter

Du solltest Deinen Thread am besten umbenennen... "Vogelhäuschen" bedeutet eher "Futterhäuschen", Du meinst aber Nistkästen..:-)

Auch wenn sie manchmal nicht zum Brüten bezogen werden, so übernachten doch viele Vögel darin, besonders im Winter. Das weiß man erstaunlicherweise erst, seit es die Innenraumkameras gibt. Ich frage mich, wieso kein Ornithologe das "einfach so" bemerkt haben will in den letzten Jahrzehnten....

Wir haben ca. 15 Nistkästen im ganzen Garten verteilt und bei denen, die wir bis jetzt saubergemacht haben, war überall ein schönes Nest zu sehen ohne Eierschalen, Skeletten oder sichtbaren Parasiten.

Das Grausligste, was wir mal in einem Nistkasten entdeckt haben, war  etwas Rotes, das wir zunächst nicht einordnen konnten. Beim Herausziehen sahen wir dann ein mumifiziertes Eichhörnchen!! Wir nehmen an, daß es in einem Nachbargarten Dünger oder Gift gefressen hat und sich zum Sterben in den Nistkasten zurückgezogen hat. Es war wirklich wie eine Mumie: keine Insekten dran, keine Fäulnis, kein Gestank, einfach nur ein steifes totes Hörnchen mit einem wunderschönen roten Schwanz.

 

Zitat von Yorela am 22. September 2019, 19:18 Uhr

Glückwunsch, ich stoß mal mit an.

Vogelnisthilfen sind die nächste große Baustelle in meinem Hortus, wenn das gröbste geschafft ist. Ich werd dann bei Schwelger schauen, was ich schönes haben will.

Ja, Schwegler ist die richtige Adresse. Am besten sind die klassisch braunen Kästen, groß genug, unauffällig, gut zu reinigen, werden sehr gut angenommen, bei manchen Modellen kann man sogar die Vorderwand austauschen und z. B. aus einem Kohlmeisenkasten einen Blaumeisenkasten machen.

Bei Holzbeton ist das Innenklima viel besser als bei normalen Holznistkästen (wird immer wichtiger in den Zeiten des Klimawandels), sie sind spechtsicher und halten ein Leben lang.

Der einzige Nachteil ist manchmal das Gewicht - ein junges Bäumchen trägt so etwas nicht, da muß dann schon ein richtiger Baum her oder eine Haus- oder Schuppenwand.

Leider ist Schwegler sehr teuer.

Zitat von Andreas ( Hortus ama vitam 37627) am 23. September 2019, 6:16 Uhr

Leider ist Schwegler sehr teuer.

Naja, Dinge, die gut und stabil sind und ein Leben lang halten, haben ihren Preis. In der Zeit hat man dann zwei bis drei Nistkästen aus Holz durch, also hält sich das die Waage. Nachhaltiger sind eben schon die Kästen aus Holzbeton, vor allem sollte man auch das gute Innenklima bedenken.

Schwegler deckt aber auch viel ab, von Hornissen bis zu Bilchen, leider mangelt es mir an Bäumen

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich empfehle die Kästen mit Marder- und Katzenschutz. Auf die paar Euro Mehrpreis kommt es dann auch nicht mehr an ;)

 

Ein paar Bäume und Gebäudewände hab ich zum Glück und auf jeden Fall brauch ich den Katzen- und Marderschutz, denn von beiden gibt es hier so einige. Ich muss nur noch genau überlegen, welche Kästen und wieviele hier am sinnvollsten sind.

Im http://www.Lebensinseln-Shop.de findet man viele Nisthilfen, auch von Schwegler.

 

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