Forum

Willkommen im Forum
Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Lektion 1.4: Hortus St. Elisabeth

12

Wildrosen möchte ich nächstes Jahr auf jeden Fall noch mehr pflanzen. Und generell sind mir alle Beerensträucher willkommen von denen ich auch essen kann. Giftiges und Ungenießbares möchte ich eher nicht. Beides wird aber nicht im Süden stehen.

Dann muss ich jetzt wohl auch mal warten, ob meine Obstbäume alle einen Befruchter in der Nähe haben, bevor ich alles zupflanze.

@andreamast: Leptodermis oblonga ist aus China, Diervilla splendens aus Amerika,  Chinesische Winterblüte aus China. Passt das zum Hortusgedanken? Ich glaube, ich sammel erstmal das Heimische hier.

Der Weißdorn ist aber interessant! Gut fürs Herz. Bei dem werde ich wahrscheinlich beim nächsten Besuch im Pflanzenmarkt schwach. Als Zwerg würde er auf jeden Fall im Süden passen.

Danke an alle!

Hallo Andraczi,

da hast du schon gut umgedacht, dass du dir die Sonne nicht selbst im Süden durch eine hohe Hecke ausschließt...

Es wäre in der Tat schade, wenn dein Gemüsebeet und die Magerwiese irgendwann verschattet würden.

Wenn du die junge Haselnuss und Felsenbirne noch umsetzen kannst...prima !

Eine kleinwachsende Nasch- Hecke aus Beerenobst würde sich dann doch eher anbieten

Damit erweiterst du auch deinen Ertrag.

Da hast du ja auch schon einiges aufgezählt.

Beerensträucher sind meistens langsam wachsend und gut schnittverträglich.

Die Stachelbeeren wären vielleicht auch was? ...wurden noch nicht aufgezählt.

Wenn dein zukünftiges Magerbeet als "Zwischenbeet" zwischen deinem Hortus und den nachbarlichen Gemüsebeeten/ Gärten liegt, bietet es auf jeden Fall eine tolle Tankstelle / Lebensraum für die Insekten zwischen den Gärten.

 

 

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

klein bleibende Sträucher, warum nicht Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris). Je nach vorherrschenden Klima kann ich mir auch Wein vorstellen, der dich nach Süden abgrenzt, oder eine Mespilus germanica, vielleicht auch noch eine gefiederte Pimpernuss (Staphylea pinnata) .

Bevor du dir drei Exoten holst, die dann als Aushängeschild im Vordergrund zu deiner Nasch- und Genußecke stehen

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

@erebus: Exoten hole ich mir nur, wenn sie lecker schmecken. Ich ging oben nur auf die Vorschläge von tree12 ein. Gerade direkt am Gehweg, wo man auf viele interessierte Passanten trifft und erklärt und erklärt, sollten nicht direkt neben mir Exoten stehen.

@simbienchen: Nach meinem Entschluss, eine Cido zu kaufen und zu pflanzen, dauerte es keine 2 Stunden bis sie eingebuddelt war. Genauso war es beim Versetzen der Felsenbirne und der Haselnuss. Es regnete in Strömen und ich hatte eigentlich auch gar keine Zeit, aber das MUSSTE einfach sofort sein! Bei mir sind Wollen und Machen fast das gleiche. Wenn ich jetzt von meinem Arbeitsplatz aus in den Garten schaue, fühlt es sich stimmiger an. Anders hätte ich nicht ordentlich weiterarbeiten können.

Ist der Zeitpunkt zum Pflanzen von Weißdorn, Hagebutte und Berberitze wichtig? Es wird immer zum Herbst geraten, aber ich fände es schlimm, wenn ich jetzt ein Jahr die Füße stillhalten müsste.

Hi , Pflanzzeit im Container ist ganzjährig. Ballenware und Ballenloses von Anfang Oktober bis Ende März. Auch im tiefsten Winter können Temperaturen von 4-15° zum Wurzelwachstum führen , auch ohne Blätter. Man kann nur aus rein physikalischen Gründen im Winter nicht pflanzen , nämlich wenn der Boden gefroren ist

Zitat von Andraczi am 30. November 2019, 22:34 Uhr

Wildrosen möchte ich nächstes Jahr auf jeden Fall noch mehr pflanzen. Und generell sind mir alle Beerensträucher willkommen von denen ich auch essen kann. Giftiges und Ungenießbares möchte ich eher nicht. Beides wird aber nicht im Süden stehen.

Dann muss ich jetzt wohl auch mal warten, ob meine Obstbäume alle einen Befruchter in der Nähe haben, bevor ich alles zupflanze.

@andreamast: Leptodermis oblonga ist aus China, Diervilla splendens aus Amerika,  Chinesische Winterblüte aus China. Passt das zum Hortusgedanken? Ich gLaube, ich sammel erstmal das Heimische hier.

Der Weißdorn ist aber interessant! Gut fürs Herz. Bei dem werde ich wahrscheinlich beim nächsten Besuch im Pflanzenmarkt schwach. Als Zwerg würde er auf jeden Fall im Süden passen.

Danke an alle!

Natürlich sind die von mir erwähnten drei Sträucher nicht heimisch, ich hatte mich damals an der Liste vom Immengarten Jaesch orientiert. Mit Herrn Jaesch hatte ich einmal das Vergnügen eines langen (sehr spontanen) Telefonats - ein Vollblutgärtner, Imkermeister und Naturschützer. Eigentlich könnte er vom Alter her längst in den Ruhestand gehen, aber kann gar nicht anders, als den Kontakt zu seinen Kunden zu pflegen und sich nicht nur für seine Honigbienen, sondern auch für die Wildbienen einzusetzen.

Außerdem werden Leptodermis und Diervilla als "Klimapflanzen" beschrieben, die viel Trockenheit aushalten. Das hat sich durchaus bewahrheitet.

Die Sträucher mögen nicht unbedingt dem Hortus-Regelwerk entsprechen, aber ich habe für mich selber auch nicht den Anspruch, alles ganz "hortan" zu haben. Es soll nützlich für Insekten und Tiere sein, zum Boden passen und muß mir auch gefallen. Außerdem neige ich auch dazu, Wegwerf-Pflanzen aus einem bestimmten Gartencenter zu retten. So kam z. B. auch die Schönfrucht in meinen Vorgarten - ein Restexemplar mit abgeknickten Zweigen, das keiner mehr haben wollte. Sie ist übrigens im Moment völlig abgeerntet - erst von einem Trupp Mönchsgrasmücken, dann kamen die Amseln. Von einer lila Beerenpracht ist schon lange nichts mehr zu sehen... ich freue mich drüber.

12

Kommentare sind geschlossen.