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Lektion 1.3: Hortus Scalarum

Den Aufbau meiner Ertragszone würde ich eher als Patchwork beschreiben. Das hat 3 Gründe: 1. der "Treppengarten" besteht aus drei Ebenen mit Hängen und Treppen, die einen Höhenunterschied von 7m überbrücken, 2. einige Strukturen waren schon vor meiner Zeit so angelegt und 3. der Hortus ist noch in der Entwicklungsphase.

Das bedeutet, dass abgesehen von den Obst- und Nussgehölzen in der Pufferzone hier und da mal ein Zönchen mit Ertrag auftaucht, z.B. "der Himbeerwald" und die Kräuterschnecke, in der Seekanne, Großblütige Bergminze, 2 Sorten Schnittlauch, Pimpinelle, Petersilie, Zitronenmelisse, Mutterkraut, Bergbohnenkraut, Quendel, Thymian, Ysop und Rosmarin wachsen. Außerhalb der Kräuterschnecke, wächst ein uralter, herrlicher  Salbei, 10 andere Sorten Thymian, eine andere Minzsorte und fast überall selbst ausgesäter Oregano. An anderen Stellen wächst Topinambur, Erdbeeren und vereinzeltes Gemüse, wo immer mal eine Lücke frei war (im Beet oder Kübel): Tomaten, Basilikum, Mangold, Spinat, Radieschen, Kartoffeln, Kohlrabi und Kürbis. Der Erfolg ist bisher eher unterschiedlich groß, aber das ist wohl Teil des Lernprozesses.

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Ui , das ist ja üppig bei dir. Deine Ertrags"zönchen" haben auch etliche Vorteile gegenüber nur einer Zone. Zb. die Anfälligkeit gegenüber Schädlingen ist geringer. Allerdings ist das Pflege Management aufwendiger. Letztendlich ist das ja auch Energie sparend der Topographie deines Gartens angepasst

Hallo Evy,

der Hokaido muss gut gewesen sein, das fand die Maus wohl auch , die daran genascht hat . Die Kohlrabi hat ihr wohl auch geschmeckt...

Sieht toll aus deine "Patchwork-Ertragszone"

Deine Ertragszone ist ja super erkennbar und sie muss ja auch gar nicht wie im klassischen Sinne eines Bauerngartens, wie eine große zusammenhängende Fläche aussehen, die in Beete aufgeteilt wird. Je nach Form des Gartens darf man auch ruhige mehrere Ertragszönchen haben, die sich ins Gesamtbild eines Hortus einfügen.

Gemüse " dazwischen" pflanzen ist, wenn sich die Pflanzen gut vertragen, sogar im Sinne der Mischkultur gut für die Pflanzen.

Es gibt gute und weniger gute Nachbarn, die in Wechselwirkung zueinander stehen. Partnerpflanzen wirken positiv aufeinander, schützen einander vor Schädlingen und fungieren als Krankheitsabwehrer. Außerdem ist es gut, sich die Natur als Vorbild zu nehmen und den Boden nicht offen zu lassen, sondern Heilkräuter, Kulturpflanzen und Wildkräuter in Gemeinschaft gedeihen zu lassen.

Es wird nur schwierig beim Mulchen, wenn man Gemüse zwischen Stauden in Blumen-Beeten pflanzt, die es evtl magerer brauchen.

Im Forum ist auch ein kleiner Thread zum Thema Mischkultur angelegt worden, wenn du magst schau doch mal rein :

Hast du denn noch vor deine Ertragszone zu verändern oder schon konkrete Ideen, wie du deine Ertragszone zukünftig umgestalten oder neu gestalten möchtest, weil du schreibst , dass dein Hortus ja noch in der Entwicklungsphase ist ?

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Alles, abgesehen der Obstgehölze, des Himbeerwaldes und der Kräuterschnecke, ist ein Experiment gewesen. Ich hatte Samen von Kohlrabi und Mangold geschenkt bekommen, obwohl ich noch kein Gemüsebeet hatte. Also hab ich die Jungpflanzen einfach dorthin gesetzt, wo Platz war: Bei den Rosen, den Obstgehölzen und beim Rhabarber, der noch ganz klein war. Teilweise haben sich die Planzen gut entwickelt, teilweise nicht (wahrscheinlich zu wenig Nährstoffe - das dürfte mit der von dir angesprochenen Problematik einhergehen).

Was auf jeden Fall als Veränderung ansteht, ist das Naturstein-Trockenmauer-Hochbeet, das ich für nächstes Jahr geplant hab. Das soll auch mäusesicher sein. Ich bin schon sehr gespannt, ob mein Plan aufgeht!

Ach ja, die Klettererdbeeren in dem Hasel-Hochbeet standen auch zu dunkel. Für die ist ein pyramidenförmiges Hochbeet in der Sonne geplant, damit sie nach unten ranken können :)

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