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Lektion 1.2: Hortus St. Elisabeth

Ich freu mich ja wahnsinnig, dass mein Garten seit gerade eben ein Hortus ist! Aber gerade zu dieser Lektion wird ganz klar, dass die Auszeichnung kein Parkplatz zum Ausruhen, sondern ein steiniger Weg ist (im doppelten Wortsinne).

Geplant ist der Abriss einer großen Doppelgarage. Dort wird hoffentlich Schotter drunter sein für die Drainage. Oben drauf kommt dann der Kalkschotter, in welchen wir einpflanzen können. Der Nachbar baut dann mit uns zusammen eine Natursteinmauer und mit einer weiteren Nachbarin ist das gemeinsame Anlegen einer vogeltauglichen Hecke geplant.

Was wir bis jetzt geschafft haben: Die Wiese (die noch nie gemulcht wurde und auf der kein Laub liegen bleiben durfte) haben wir mitten in der Sommerhitze so oft vertikutiert, dass uns sämtliche Passanten bestimmt für bekloppt erklärt haben. Die Sonne brannte das alles noch zusätzlich aus und das Gras ist seitdem ordentlich beleidigt. Jetzt nutzten schon viele interessante Pflanzensamen, die im Boden schlummerten, ihren Vorteil. Der Boden scheint schon etwas mager zu sein, denn es fühlen sich Königskerze, Nachtkerze, Mohn, Borretsch, Blauer Heinrich usw pudelwohl. Stück für Stück entfernen wir das Gras entlang der Pufferzone und säen Samen, die wir beim Spaziergang vom Wegrand gesammelt haben. Es wird immer bunter (selbst jetzt, Ende November, blüht es noch).

 

Hallo , das hört sich ja schon klasse an. Vor allem auch die vielen Nachbarn , die mitmachen werden, klasse

Auch sehr gut , dass ihr Kalkschotter nehmen werdet. Der ist besonders geeignet für Magerstandorte.

 

Grüsse vom Frank

 

Ach ja , gibt´s auch Fotos?

Im Hochsommer hab ich auch immer gern vertikutiert. Speziell im August. Alles war braun, weil ich Gras nicht gieße. Aber einmal Regen - und von Zauberhand war das blöde Gras wieder da.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Die Wildkräuterwiese gedeiht ganz prima. Odermennig und Acker-Ringelblume sind die ersten Blüher. Und ich werde demnächst anscheinend ein Kornrade-Meer haben. Das Bild ist schon zwei Wochen alt. Im Moment ist schon alles zugewuchert und saftig grün. Das Gras ist beleidigt und nur noch auf den Wegen spärlich vorhanden. Die Ackerwinde ist ein großes (persönliches) Problem. Ich fürchte, ich muss sie akzeptieren. Jedenfalls habe ich kein Problem mehr mit einem ausgebrannten Rasen!

Der Garagenabriss hat nun auch stattgefunden. Unter der Bodenplatte kam bunt gemischter Schutt heraus, locker verteilt im Lehm. Wir legten ein Recycling-Magerbeet daraus an.

Hochgeladene Dateien:
  • 8-.JPG
  • 20200522_094811.jpg
  • 20200522_174830.jpg

bestimmte Federgeistchen brauchen Acker- und Zaunwinden

zur Entwicklung, ich toleriere sie im hinteren Garten, vorne rupfe ich oberirdisch

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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