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Hortus Passiflorus

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Heute wurde eine weitere Moosart im Hortus entdeckt. Diesmal ein Vertreter der Lebermoose ( Marchantiopsida ). Genauer gesagt ist es das Brunnenlebermoos (Marchantia polymorpha). Wie viele andere Moose auch ein Kosmopolit. Das Artportrait erfolgt später wieder unter Rubrik Moosgarten.

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Simbienchen, tree12 und Evy haben auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchentree12Evy
Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.

Gestern habe ich zwei kleine Eiben (Taxus baccata) auf die Innenseite der Hecke gepflanzt. Die Eiben hatten sich von selbst im Garten angesiedelt aber an unpassender Stelle. In Ostfriesland sind wildwachsende Eiben eher selten, dafür aber häufig in Gärten angepflanzt. Die Vögel verbreiten dann die Samen in andere Gärten. Außerhalb von Gärten hat der Samen anscheinend keine Möglichkeit zu keimen.

Der ökologische Nutzen von Eiben im Hortus:

Nahrungspflanze für eine Wildbienen-, 3 Schmetterlings- und für 3 Käferarten, darüber hinaus als Vogelgehölz. Die roten Samenmäntel sind auch Leckerbissen für eine Reihe von Kleinsäugern.

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Simbienchen, Evy und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenEvyDorotheeGsaelzbaerAmarille
Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.

Ich habe mal gelesen, daß die Urform der Eibe kaum noch erhältlich ist.

Was die Vögel einem so schenken, kann man ja nicht überprüfen... ;-) Ich hatte auch einige kleine Eiben und konnte sie verschenken an eine Nachbarin mit sehr viel Schatten im Garten.

Da hilft nur noch eine DNA-Analyse. Bemerkenswert ist das es in früheren Zeiten richtige Eibenwälder gegeben haben muss, bevor man sie abholzte.

tree12 und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Gsaelzbaer
Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.
Zitat von Michael am 13. Mai 2021, 16:56 Uhr

Auf den Flächen wo vorher die Thujas standen kam jetzt natürlich wieder Licht und Regen hin und einige  Pflanzen tauchten auf und breiteten sich vehement aus. Allen voran das Wald-Vergissmeinicht (Myosotis sylvatica).

Ebenso verschiedenen Ehrenpreise (Veronica) wie der Acker-Ehrenpreis (Veronica arvensis), der Quendelblättrige Ehrenpreis (Veronica serpyllifolia) und der Persische Ehrenpreis (Veronica persica).

 

Ich wünsche, ich hätte auch Ehrenpreis im Garten, denn bisher fand ich nichts besseres gegen Halskratzen. 3-4 Stängel auf eine Tasse heißes Wasser.
Danke, dass du die Erfolge der Natur auf eurem Grundstück hier teilst. Das nährt meine Hoffnung, dass in unserem Garten auch mal was wächst.

Michael hat auf diesen Beitrag reagiert.
Michael

Moin Ann,

der persische Ehrenpreis wird sich sicher bald einstellen. Der ist auch so eine fast Überallvorkommendpflanze.

Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.

Lieber Michael,

bei "moin" fühle ich mich sehr heimisch, wie ich überhaupt den Eindruck habe, dass ich in diesem Netzwerk gut Wurzeln schlagen kann. Unser Garten liegt in Westsachsen. Ich wuchs in Schwerin auf, wohne und arbeite freiberuflich in Weimar - als Museumspädagogin und Seminarleiterin. Halskratzen bedeutet für mich also Honorarausfall.

Für alle medizinischen Zwecke sind ja die "offizinales"-Vertreter die beste Wahl. Viel Glück und Erfolg!

Liebe Anne, innerlich würde ich Ehrenpreis nicht an erster Stelle anwenden, toller Zusatz in Cremes. Ein alkoholischer Auszug aus der kleinen Braunelle ist fantastisch bei Kratzen im Hals und bei  Entzündungen. Vielleicht ist sie ja schon heimisch und eine Alternative.

Hallo, Astrid,

ja, ich bin mit Veronica sparsam, und freue mich daher über deinen Alternativvorschlag.

Die kleine Braunelle ist bei uns schon heimisch. Ich werde dann mal ein paar Pflänzchen umsetzen, damit mein Schwiegervater sie nicht regelmäßig köpft.

Astrid hat auf diesen Beitrag reagiert.
Astrid

In der ostfriesischen Natur- und Volksheilkunde wird Ehrenpreis als Tee empfohlen.

Fotos stammen aus dem Buch von Karl-Heinz Peper "Lexikon der Ostfriesischen Natur- und Volksheilkunde"

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Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.
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