Forum

Willkommen im Forum
Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Hortus Maleficum

Zitat von Malefiz am 19. November 2019, 9:15 Uhr

Mücken weniger, die fallen den Molchen bereits zum Opfer, wenn sie in Wasser in Erscheinung treten. die beiden zuletzt gebauten Pfützen sind größtenteils in Vollsonne, nur eine von den fünfen hinten, fällt bei bestimmten Sonnenständen bzw. Hitze trocken. Der Rest liegt im Halbschatten. Tief sind sie alle nicht so, höchstens von der Fingerspitze bis Ellenbogen, vielleicht so 40-45 cm.

Wie groß ist denn die Pfütze mit den Steinen, die dort als Pfütze Nr. 5 bezeichnet ist? Mit Umrandung 1 qm oder deutlich weniger? Die liegt bei Dir vollsonnig?

Ich hab dich nicht vergessen, komm bloss nicht zum messen - darf das auch im Frühjahr sein? @andreamast

Hab noch ein Bild zu meinem Birnbaum gefunden

die Präsentation fand 2017 in der "Glenleiten" statt. Ein Bauernhofmuseum.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Du brauchst die Pfütze für mich nicht extra auszumessen, ich wollte nur einen ungefähren Anhaltspunkt, so groß wie ein Pizzateller, eine Quadratmeter oder viel mehr... Ich finde halt, daß es für eine "Pfütze" sehr tief ist, ich hätte da eher an 20 oder 25 cm gedacht... Ich habe ja Lehmboden und im Vorgarten treten immer wieder tonige, helle Lehmklumpen zutage, wenn man da was macht. Ich wollte einfach mal testen, wenn ich das Zeugs sammele, ob ich damit eine Pfütze wasserdicht kriege. Wird eh nur eine kleine.... :-)

Geschätzt sind es wohl 1,5qm. Richtig tief ist sie, für meine Begriffe nicht, da erschaffen Sommer 2018 der Boden so knüppelhart war, das ich die Mulde in der Mitte mit einer Maurerkelle ausgegraben habe. Mein Steinreich lies andere Werkzeuge nicht eindringen.

Um den Begriff "Pfütze" näher zu definieren, eine Pfütze kann austrocknen - jedoch ein Teich, wenn er eine Mindesttiefe von 0,80m hat, dies in der Regel nicht tut. Den Lehm, den du bei dir findest, kannst du ja testen, wie haltbar er gegen über dem Medium Wasser ist. Man sollte dieses verdichten, um da länger Wasser halten zu können. Wie genau man da verfährt, ist Frank wohl eher ein Ansprechpartner für, als ich.

Ich hatte vor zwei Jahrzehnten mit Lehm experimentiert, war mit dem Ergebnis damals nicht zufrieden, hab aber bestimmt auch Fehler gemacht

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Malefiz am 29. November 2019, 1:10 Uhr

Geschätzt sind es wohl 1,5qm. Richtig tief ist sie, für meine Begriffe nicht, da erschaffen Sommer 2018 der Boden so knüppelhart war, das ich die Mulde in der Mitte mit einer Maurerkelle ausgegraben habe. Mein Steinreich lies andere Werkzeuge nicht eindringen.

Um den Begriff "Pfütze" näher zu definieren, eine Pfütze kann austrocknen - jedoch ein Teich, wenn er eine Mindesttiefe von 0,80m hat, dies in der Regel nicht tut. Den Lehm, den du bei dir findest, kannst du ja testen, wie haltbar er gegen über dem Medium Wasser ist. Man sollte dieses verdichten, um da länger Wasser halten zu können. Wie genau man da verfährt, ist Frank wohl eher ein Ansprechpartner für, als ich.

Ich hatte vor zwei Jahrzehnten mit Lehm experimentiert, war mit dem Ergebnis damals nicht zufrieden, hab aber bestimmt auch Fehler gemacht

Ok, danke, ist ja schon recht groß bei Dir. Der Platz, den ich dafür auserkoren habe, ist nicht so riesig, ich würde einfach eine kleine Pfütze austesten wollen, so im Umfang eines oder höchstens zweier Pizzateller.... Ich sammele den tonigen Lehm erst einmal, wo immer er mir im Garten begegnet und schaue, ob ich die Pfütze damit ausgekleidet bekomme und wie wasserdicht das Ganze dann wird. Klar, sie darf auch trockengehen zwischendrin, auch das brauchen etliche Lebewesen.

Es kann auch gut sein, daß die Pfütze zur Mückenbrutstätte wird, wir sind gesegnet mit den Tierchen. In dem Falle könnte ich die kleine Pfütze schnell wieder zuschütten und eine insektenfreundliche Staude setzen... Wasser gibt es ja bei uns durch den Teich und vier Vogeltränken ausreichend. Es soll nur ein kleines Experiment werden, denn am Teich stört mich eigentlich nur eins, der massive Einsatz von Folie und sonstigem Kunststoff. Die Pfütze wäre ein kleines Experiment nur mit Naturmaterialien.

Hallo Andrea , mach das Loch so groß , dass mindestens 10cm Ton an die Wände passt. Idealerweise sollten es 20cm sein. Die Tonstücke , wenn möglich zu Fladen verarbeiten , ideal 5cm dick, 20x20 groß und dann Stück für Stück damit die Grube auskleiden und seeehr gut verdichten. Sonst ist das Wasser wahrscheinlich schwuppdiwupp weg.

wenn du Molche im Garten hast, sind Mücken kein Problem.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Malefiz am 29. November 2019, 9:58 Uhr

wenn du Molche im Garten hast, sind Mücken kein Problem.

Am Teich haben wir auch kein Mückenproblem, dort sind einige wenige Molche (der Teich existiert noch nicht sehr lange) und viele Libellen und andere gefräßige Räuber.

Aber in den Regentonnen, in Pfützen auf Planen oder in Rändern von Pflanzgefäßen - da entsteht schnell Mückenbrut. Unser Viertel war vor dem Krieg Heide- und Sumpflandschaft mit Wäldern und Gebüschen, wir sind also natürlicherweise Mückengebiet.

Zitat von Frank Schroeder am 29. November 2019, 9:12 Uhr

Hallo Andrea , mach das Loch so groß , dass mindestens 10cm Ton an die Wände passt. Idealerweise sollten es 20cm sein. Die Tonstücke , wenn möglich zu Fladen verarbeiten , ideal 5cm dick, 20x20 groß und dann Stück für Stück damit die Grube auskleiden und seeehr gut verdichten. Sonst ist das Wasser wahrscheinlich schwuppdiwupp weg.

Oh, so dick muß die Schicht sein... Danke für Deine Hinweise, Frank. Ich werde mal sehen, was sich machen läßt. Es kann wirklich nur eine sehr kleine Pfütze werden... :-) Wenn es mißlingt, ist es kein Beinbruch, dann mache ich das Loch eben wieder zu. Oder muß doch mit Folie arbeiten.

Kommentare sind geschlossen.