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Hortus in convallium

Zitat von Lale Lu am 8. Juli 2020, 11:56 Uhr

Teilstück mit Keramikeinlegern.

Die find ich hübsch Schöne Idee...

born to bee wild and free

Deine Wege sind wirklich toll Mit den Keramikeinlegern sieht das total schön und stimmig aus. Das ist ein tolles Element und dann die bewachsenen Fugen dazu.... sehr schön und sehr individuell.

Die Regentonne so zu verkleiden, ist auch eine gute Idee. Das sieht gleich natürlicher aus. Ich finde Plastik nämlich auch nicht schön und bin ganz froh, dass wir solche Tonnen nicht brauchen. Wir haben nämlich drei gemauerte Tröge auf dem Grundstück.

Hallo Lale Lu, schön, dass du hier bleibst :-) . Ich hatte dir gestern schon geantwortet, aber leider ist der Text auf der Seite von Kirsten  gelandet :roll: .

Dein Garten sieht toll aus, so verwunschen. Mir kommen auch immer wieder Gedanken, ob ich alles so gestalten kann, dass es ein "richtiger" Hortus wird. Es ist noch so viel zu tun. Da ich erst im März angefangen habe, habe ich einfach noch nicht so viele blühende Stauden oder Einjährige. Es gibt immer wieder große Lücken im Trachtfließband. Ich habe jetzt schon Sorge was den Herbst angeht. Da ich im September mit Hilfe des  Gärtners einiges umgestalte, kann ich jetzt auch noch nichts in die Beete pflanzen. Auf der Terrasse stehen auch schon Pflnazen in Töpfen, die auf einen Platz im Herbstbeet warten. Ich denke, so richtig bunt und vielfältig wird es erst im nächsten Jahr werden.

 

@morgi Gemauerten Tröge um das Regenwasser zu sammeln klingt ja toll. Sind die innen irgendwie ausgekleidet, dass das Wasser nicht durchsickert oder ist es auch ohne Verkleidung dicht?

@doro Hoffentlich ist der Gärtner auch naturnah eingestellt. Hier arbeiten sie doch alle ziemlich nach Schema F.

Ja, Geduld ist gefragt. Viele heimische Stauden habe ich ausgesät, weil es günstiger ist. Die kommen aber erst nächstes Jahr in Fahrt.

Du zeigst hoffentlich im Herbst Bilder, wenn der Gärtner dir geholfen hat 🙂.

Zitat von Lale Lu am 9. Juli 2020, 13:12 Uhr

@morgi Gemauerten Tröge um das Regenwasser zu sammeln klingt ja toll. Sind die innen irgendwie ausgekleidet, dass das Wasser nicht durchsickert oder ist es auch ohne Verkleidung dicht?

Bei zweien ist eine Metallwanne drin, die leider beide mittlerweile Löcher haben. Wir müssen sie dieses Jahr mit Teichfolie o.ä. auskleiden, da sie beide nur halb voll sind. Ein Trog hat einen oben abgeschnittenen Plastikcontainer drin, der dicht ist. Durch das Eingemauerte sieht man aber zum Glück nichts mehr davon. Ohne etwas würde alles im Erdreich versickern.

Eigentlich ist das mit den Trögen auch ein ausgeklügeltes System mit Überläufen und Tanks in Scheune und Garage. Allerdings muss das mal wieder in Stand gesetzt werden, wozu uns aktuell die Zeit fehlt. Erst mal wird das Haus fertig gemacht und dann kommt nach und nach der Rest drumherum.

Zitat von Lale Lu am 9. Juli 2020, 13:17 Uhr

@doro Hoffentlich ist der Gärtner auch naturnah eingestellt. Hier arbeiten sie doch alle ziemlich nach Schema F.

Ja, Geduld ist gefragt. Viele heimische Stauden habe ich ausgesät, weil es günstiger ist. Die kommen aber erst nächstes Jahr in Fahrt.

Du zeigst hoffentlich im Herbst Bilder, wenn der Gärtner dir geholfen hat 🙂.

Ich werde ihm genau auf die Finger hauen, eh, schauen ;-) . Ich bin auch die ganze Zeit dabei. Und Bilder gibt es auch. Jetzt muss ich mich langsam entscheiden, welche Zwerggehölze, Rosen und Stauden ich haben will. Das ganze Projekt liegt mir ein bisschen im Magen, hoffentlich klappt alles so, wie ich es mir vorstelle. :roll:

Stichwort Gärtner und Schema F:

Gestern hatte ich wieder Besuch eines Solchen. Er soll mir was pflastern - da stellt er wenigstens nichts schlimmes an. Ich hab ihn dann noch nach hinten gelassen, er war mäßig entzückt, riet mir gleich alle Gehölze zu zuschneiden, so Hausmeister-Willy Style. Hat er nur schwer akzeptiert, das Genau dieses nicht das ist, was ich will. Als ich noch erwähnt, Gugg die Eselsdistel blüht, war sein Blick - nunja irgendwie mitleidig

 

Ich werde ihm genau auf die Finger hauen, eh, schauen

 

Da genauer hinzusehen, was sie treiben, macht durchaus Sinn.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Wir hatten zweimal die Landschaftsgärtner da, die ersten sollten nur die zwei meterhohen Lebensbäume fällen, damit dort endlich Platz für vernünftige Sträucher war. Der Chef von denen war gleich begeistert, obwohl da weder Holzschnitzelweg noch Teich bereits existierten und noch wenig Struktur im Garten war. Er sagte zu uns, unser Grundstück wäre wunderschön und alle anderen Leute hätten ja nur immer Rasen und ein paar Gabionen und sonst nix....

Der zweite Landschaftsgärtner, der Treppe und Weg um den Teich herum anlegen sollte, war noch viel begeisterter. "Endlich mal ein naturnaher Garten!" sagte er und ärgerte sich nacher über sich selbst. Er hatte nämlich kurz zuvor in seinem Privatgarten die Wege neu gemacht, mit feinem Kies, aber unsere Idee mit dem Hackschnitzelweg fand er viel cooler... Außerdem befragte er mich nachher noch ausführlich zum Thema Ganzjahresfütterung der Vögel und beguckte sich interessiert die von meinem Mann gebauten Unterkünfte für die Ohrenkneifer.

Gut, vom Gärtnern verstehen Landschaftsgärtner nichts, aber es gibt auch welche, die sehr aufgeschlossen sind.

@morgi Instand zu setzen hat man ja leider immer wieder mal was, aber die Idee der Gemauerten Wasserauffangbecken gefällt mir. Falls mir irgendwann mal eine Ladung Mauersteine aus zweiter Hand in die Hände fällt, könnte es doch glatt sein, dass ich dieses Projekt umsetzen lassen. 😁

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