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Hortus Harena Malefica + Hortus Maleficum

Harena Malefica, mein kleiner 22qm großer Sand-Vorgarten hat eine winzige Ertragszone von ca 2qm. Dort wachsen derzeit Rucola, Schnittlauch, Luft - oder Etagenzwiebeln, Bärlauch und Winterheckenzwiebeln. Die Fläche ist unterteilt und das größere, der beiden Teilstücke wird normal von der Zucchini eingenommen, die aber gerade erst ihre Blätter aus dem Samen geschoben hat und noch nicht draußen wächst. Auch Salat kommt dort gut zum Wachsen, welcher aber auch erst sich in der Anzuchterde tummelt und womöglich nicht keimt.

Ich hab da eher negative Erfahrungen.


Im hinteren Teil des Gartens, Hortus Maleficum, hatte ich ein Gewächshaus, das leider zu Pfingsten 2019 sein kurzes Leben aushauchte und nun als Gartenruine seine noch begrenzte Lebenszeit fristet, dort waren die Tomaten untergebracht. Da es mein erstes Gewächshaus überhaupt war, hab ich den Fehler gemacht, diese zu eng zu setzen. Aber sie wuchsen gut, die kleineren Tomaten konnte man regelmäßig beernten und waren überaus lecker. Die großen Fleischtomaten, wie das Ochsenherz, wurden leider nichts, Sie wuchsen, bildeten Früchte, diese wurden zuerst rot und dann matschig gelb und fielen ab. Das passierte innerhalb eine Tages und ich war täglich schauen, wann sie reif wären zum Ernten.

Mehr Gemüse kann ich dort leider nicht halten, ich habe immer noch ein großes Problem, welches sich nachts schleimig durch die ca. 600qm bewegt und alles vernichtet, was mir lieb uns teuer ist. Ich hatte auch schon Kartoffeltürme dort, der Ertrag war ganz gut, ich hätte alleinstehend wohl 3 Portionen Kartoffelsalat erwirtschaftet. Die Freude war eindeutig größer, dem Gemüse beim wachsen zu zusehen. Leider wurde das oberirdische auch des Nachts heimgesucht. So das man Tagsüber oft nur noch ein verschontes Blatt fand.

Auch Kürbis versuchte ich, dort, nahe am Komposthaufen zum wachsen zu bringen, das war ca. 2015. Er wuchs, er bildete Blüten, doch bevor sich diese öffnen konnten, wurden sie verspeist. 2017 hatte ich dann ein Palettenhochbeet, dort wuchs der Kürbis bis zur Fruchtreife, allerdings war es wohl irgendeine Wildform, die mir sehr spanisch vorkam. Das Hochbeet selbst, ist leider zudem eine Fehlkonstruktion, weil ich die Spalten offenließ und sich deshalb auch da, die ungeliebten Schleimer einnisteten.

sollte ich neu machen, jedoch ist das so gut eingewachsen und mit dem Untergrund verbunden, das nur ein Bagger helfen könnte. Ist schon doof, wenn man plötzlich allein mit allem ist. Naja, Irgendwann wird es bestimmt wieder besser werden (Hoff).


2020

Werde ich meine Ertragszone mehr im Vorgarten nutzen, da sind kaum Schleimer unterwegs, den ganzen Tag Vollsonne und mir zudem auch deutlich lieber. Ich hadere mit dem hinteren Garten wenn es um einjähriges geht.

Das mehrjährige, wie Äpfel, Zwetschgen, Brombeeren, Himbeeren oder Kriecherl ist von den FKK-Schleimern gut verschont geblieben, bisher.

Und mein, erst letztes Jahr, neu gesetzter Apfelbaum wird bald blühen

Das zweite Bild zeigt eine Blüte der "dönissens gelbe knorpelkirsche", leider mit Fingernagel, sonst bekomme ich die Blüten nicht scharf.

 

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Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Im Vorgarten finde ich immer mehr junge Schnegel, und das obwohl dort Vollsonnig und heiß ist. Zwar ist dort auch Totholz, aber dort finde ich sie nie, sie tummeln sich zu meist in der MiniErtragszone und ich setze sie dann an den Totholzstamm beim Eingangstor.

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Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Und meine Tomaten sind trotz der wagemutigen unter 20° nun in größere Töpfe eingezogen. Sogar Blühansätze konnte ich schon sehen.

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Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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