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Hortus- Adventskalender

14. Dezember

Baumschmuck basteln (von Malefiz)

Im 19. Jahrhundert wurde der Christbaumschmuck von vielen Familien selbst jedes Jahr neu hergestellt. Der klassische Baumschmuck reichte über Äpfel, Nüssen bis hinzu Strohsternen.

Als Weihnachtsäpfel sind umgangssprachlich kleine und rote Winteräpfel bezeichnet. So kann man unter anderem, je nach Regionalität, alte Apfelsorten nutzen, wie unter Anderem:
Rote Sternrenette, Roter Pariner, Purpurroter Cousinot und Spartan.
Doch nicht jeder hat solch kostbare Juwelen im Garten, es gehen auch jüngere Züchtungen, wie die Sorte: Red Delicious, diese kennen wir auch als Nikolausäpfel.

Auch als Baumschmuck wurden Kieferzapfen verwendet, diese sollte man jedoch zuvor gesammelt haben, das sie in Ruhe trocknen und ihre Zapfenschuppen aufstellen können.

 

Sterne aus Kiefernzapfen

Material:

- Sterne aus Holz (Bastelladen) oder Pappe als Grundlage
- 1 Kiefernzapfen pro Stern
- Heißkleber
- Paketschnur

So geht’s:

- Zapfen auseinanderschneiden, bzw. Schuppen vom Rest trennen
- Kaputte Schuppen aussortieren
- Aufhänger aus Paketschnur auf die Rückseite kleben
- Auf jede Sternzacke eine schöne große Zapfenschuppe kleben
- Direkt danach auf jede Spitze zwei Schuppen so kleben, dass sie die erste überdecken
- Jetzt kreisförmig solange weiterkleben bis vom Untergrund nichts mehr zu sehen ist

 

Glitzernde Eicheln

Material:

- Eicheln mit passenden Hüten
- Paketschnur für die Aufhänger
- Heißkleber
- Bastelkleber
- Glitzerpulver

So geht‘s:

- mit einem Handbohrer Löcher in die Eichelhüte bohren
- Schnur in gewünschter Länge abschneiden, halbieren und durch Loch fädeln
- Einen Kleks Heißkleber ins Hütchen, um Aufhänger und Eichel gleichzeitig zu fixieren
- Die Eicheln, nicht den Hut, mit Bastelkleber einstreichen und ins Glitzer tauchen
- Abklopfen und zum Trocknen aufhängen.

 

Bäumchen aus Zweigen

Material:

- Zweige in verschiedenen Längen und Dicken
- Eisstiele als Baumstämme
- Heißkleber
- Paketschnur

So geht‘s:

- Erstmal eine dreieckige Baumform aus den Zweigen schneiden und auf die Bastelunterlage legen (soll aussehen wie ein stilisierter Weihnachtsbaum)
- Oben dünne kurze Zweige hinlegen, nach unten hin werden sie länger und dicker
- Jetzt auf der Rückseite des Eistieles einen Aufhänger aufkleben, dann den Stamm umdrehen und Stück für Stück mit Heißkleber bestreichen. Jetzt die Äste von oben nach unten bündig aufkleben.
- Vorm letzten Astabschnitt abmessen auf welche Länge der Stamm gekürzt werden muss. Er soll nicht zu sehen sein.
- Und fertig ist der Baum!
Natürlich kann man diesen noch mit Glitzer oder mit zweifarbigen Glanzpapier verzieren.

 

Strohsterne

Strohsterne zählen zweifelsohne zu den traditionsreichsten Weihnachtsdekorationsbestandteilen und lassen sich leicht selbst herstellen.

Hohles Stroh sollte vorher eingeweicht werden, weil es sonst gerne bricht. Einfach 20 bis 30 Minuten in eine lange Schale mit Wasser legen, die handelsüblichen Halme sind meist 22 cm lang. Mit Küchenkrepp oder Stofftüchern werden diese danach abgetrocknet. Es gibt in gut geführten Bastelläden eine Schablone um sich das Übereinanderlegen und Knoten zu erleichtern .

 

Sterne aus zweifarbigen Glanzpapier

Glanzpapier gibt es in vielen unterschiedlichen Farben und mit silberner oder goldener Rückseite, auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wie die Stern aussehen sollen.

15. Dezember

Nutzen einer Pyramide für den Hortus (von Gartenphilosophin)


 

Eine Pyramide aus Stein
Ist eine wunderbare Sache.

Aus vielerlei Gründen:
Sie zu bauen bedeutet, kreativ zu sein
Wir machen uns Gedanken, wie welcher Stein am besten in das Gefüge passt
Das bindet so viel Gedankenkraft, das andere Themen und Sorgen aussen vor bleiben.
Moderner Pyramidenbau ist auch eine Meditation

Ihr einen Namen zu geben stellt einen persönlichen Bezug her
Wir haben während des Baus nur an die Pyramide und die Umstände des Baues gedacht.
Das beflügelte den Geist.
Daraus entsteht der Name.
Ein Name macht aus einer Pyramide unsere Pyramide

Eine Pyramide im Garten bedeutet Leben
Insekten leben in ihr
Amphibien sonnen sich auf ihr und finden vielleicht ein Versteck
Vögel nutzen sie als Futterstation oder Aussichtspunkt
Umgebende Pflanzen wärmt sie in kühlen Sommernächten
Ihr Anblick erfüllt uns mit einem Wohlgefühl
Eine Pyramide bringt Leben im Aussen und in unserem Innern

Eine Pyramide dient nicht mehr Pharao im Jenseits
Eine Pyramide dient uns und dem Leben im Jetzt!

Eure Gartenphilosophin

Viele Grüße von der Gartenphilosophin. Übrigens: Jeder kann etwas tun!

16. Dezember

Apfelsirup a la Gertanphilosophin

750 ml Apfelsaft, aus dem eigenen Hortus

1Kg weisser Kandis

20g Zitronensäure

3 Zimtstangen

So wirds gemacht:
Alles in einem Topf verrühren und langsam  aufkochen lassen.

Achtung: Nicht zu stark aufkochen, es soll nicht schäumen

Die Flüssigkeit 10 Minuten einkochen lassen, bis es leicht sirupartig vom Löffel rinnt.
Vom Herd nehmen

2-3 Tropfen Bittermandelöl dazugeben, verrühren und über einen Trichter in sauber ausgekochte Flaschen füllen.

Sind Kinder im Haushalt: Vom Räubern abhalten, denn erst nach ein paar Tagen entfaltet es sein volles Aroma und versüsst dann als Heissgetränk viele kalte Winternachmittage.

Guten Appetit!
Eure Gartenphilosophin

Viele Grüße von der Gartenphilosophin. Übrigens: Jeder kann etwas tun!

Das klingt lecker! Ich hab hier noch gekaufte Äpfel, die keiner essen wollte und die schon etwas runzelig sind. Die werde ich nachher mal entsaften und dann probier ich das Rezept gleich aus. An Weihnachten soll es bei uns selbstgemachtes Weihnachts-Eis geben. Ich könnte mir vorstellen, dass das total gut wird wird, wenn ich das Eis etwas weniger süß mache und den Siruup nachher darüber träufel oder vllt. auch einen Teil des Zuckers gleich durch den Sirup ersetze ... irgendwie so in der Art

17. Dezember

Raureif vor Weihnachten

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,

Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,

Da fror er fest in der Winterluft

Und glänzt heut´morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkinds Garten,

Im Herzen regt sich ein süss Erwarten:

Ist schon die Erde so reich bedacht,

Was hat es mir da erst mitgebracht!

(Anna Ritter)

18. Dezember

Rezept: Plätzchenteig zum Ausstechen

Heller Teig:

  • 100 g Butter
  • 200 g Weizenmehl Type 405
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Ei

 

Dunkler Teig:

  • 100 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 170 g Weizenmehl Type 405
  • 30 g Kakao
  • 1 Ei

 

Deko:

  • 1 Ei
  • Streusel, Krokant, Zuckerperlen
  • 125g Puderzucker
  • Ca. 1 EL Wasser

 

Jeweils alle Zutaten für die Kekse zu einem glatten Teig kneten und 30 Minuten kühl stellen. Teige auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen, mit verschiedenen Förmchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Einen Teil der Plätzchen mit etwas verquirltem Ei bestreichen und mit Streuseln Krokant und/oder Zuckerperlen bestreuen. Restliche Plätzchen nicht dekorieren. Bei 175°C Ober- und Unterhitze ca. 12 - 15 Minuten backen.

Aus Puderzucker und Wasser einen Zuckerguss anrühren, die undekorierten Plätzchen damit bestreichen und nach belieben mit Streuseln Krokant und/oder Zuckerperlen bestreuen.

19.Dezember (Gartenphilosophin)

Viele Grüße von der Gartenphilosophin. Übrigens: Jeder kann etwas tun!

20. Dezember

Einmal schmunzeln bitte ... (von Yorela)

Der Adpfent is die schönste Zeit im Winter. Die meistn Leit habn im Winter eine Grippe. Die is mit Fieber. Wir habn auch eine, aber die is mit Beleuchtung und man schreibt sie mit K.
Drei Wochn bevor das Christkindl kimmt, stellt Papa die Krippn im Wohnzimmer auf und meine kleine Schwester und ich dürfen mithelfn.
Viel Krippn sind langweilig, aber die unsere net, weil wir habn mords dolle Figurn drin.
Ich hab einmal den Josef und das Christkindl auf den Ofn gstellt, damit sie es schön warm habn und es war ihnen zu heiß. Das Christkindl is schwarz wordn und den Josef hats in lauter Trümmer zerrissn. Ein Fuß von ihm is bis in den Plätzlteig gflogn und es war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich gschimpft und gsagt, dass nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind.
Wenn Maria ohne Mann und ohne Kind herumsteht, schaut es nicht gut aus. Aber ich habe gottseidank viele Figuren in meiner Spielkiste und der Josef is jetzt Donald Duck.
Als Christkind wollt ich den Asterix nehmn, weil der is als einziger so klein, dass er in den Futtertrog gepasst hätt. Da hat meine Mama gsagt, man kann doch als Christkindl keinen Asterix hernehmen, da is ja das verbrannte Christkindl noch besser. Es is zwar schwarz, aber immerhin ein Christkindl.
Hinter dem Christkindl stehn zwei Oxn, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Das Nilpferd und den Saurier habe ich hineingstellt, weil der Ox und der Esel waren mir allein zu langweilig.
Links neben dem Stall kommen grad die heilign drei König daher. Ein König is dem Papa im letzten Adpfent beim Putzn heruntergfalln und er war dodal hin. Jetzt habn wir nur mehr zwei heilige König und einen heiligen Batman als Ersatz.
Normal haben die heilign Könige einen Haufen Zeugs fürs Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree oder so ähnlich. Von den unsern hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt auch schön. Der andere hat eine Marlboro in der Hand, weil wir keinen Weihrauch habn. Aber die Marlboro raucht auch schön, wenn man sie anzündet.
Der heilige Batmann hat eine Pistole dabei. Das is zwar kein Geschenk fürs Christkindl, aber damit kann er es vor dem Saurier beschützen.
Hinter den drei Heilign sind ein paar rothäutige Indianer und ein kaasiger Engel. Dem Engel ist ein Fuß abbrochn, darum habn wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, damit er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahrn, wenn er nicht gerade fliegt. Rechts nebn dem Stall habn wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Weißbier für die Oma dabei. Einen Wolf habn wir nicht, darum lurt hinter dem Baum ein Bummerl als Ersatz-Wolf hervor.
Mehr steht in unserer Krippe nicht, aber das reicht voll. Am Abend schalten wir die Lampe an und dann is unsere Krippe erst so richtig schön. Wir sitzn so herum und singn Lieder vom Adpfent. Manche gfalln mir, aber die meistn sind mir zu lusert. Mein Opa hat mir ein Gedicht vom Adpfent gelernt und des geht so:

"Adpfent, Adpfent, der Bärwurz brennt.
Erst trinkst oan, dann zwoa, drei, vier,
dann hautsde mit deim Hirn and Tür!"

Obwohl dieses Gedicht recht schön is, hat Muata gsagt, dass ich es mir nicht merken darf.
Bis man schaut, is der Adpfent vorbei und Weihnachten auch und mit dem Jahr gehts dahin. Die Geschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nix mehr, höchstns wenn man vorher Geburtstag hat.

Aber oins is gwiss: Der Adpfent kommt immer wieder ...

Ein schönes, beschauliches Adventswochenende,
vielleicht bei Glühwein und Plätzchen am knisternden Kamin
wünscht
s'boarische (B)engerl

(Autor unbekannt)

21. Dezember

Weihnachten in Island (von Yorela)

Island - Land der Legenden und des alten GLaubens. Wen wundert es, dass in diesem Land auch die Weihnachtszeit von fantastischen Wesen geprägt ist, die der alten Mythologie entstammen, obwohl das Land schon vür über 1000 Jahren christianisiert wurde. So gibt es zum Beispiel die Legende der “Jólesveinar“, den Söhnen der Riesen Gryla und Leppalúethi:

Als Leppalúethi krank war, musste seine Gattin Gryla auf Nahrungssuche gehen. Dabei brachte sie auch 13 unartige Kinder mit, die sie eingefangen hatte.

Im Laufe der Zeit wurde diese Geschichte abgemildert, aus den Kindern wurden Kobolde, die ab dem 12. Dezember einer nach dem anderen jeden Tag bis zum 24. Dezember die Menschen aufsuchen und ihnen Streiche spielten. Den braven Kindern bringen stecken sie kleine Geschenke in die bereitgestellten Schuhe, an die unartigen werden alte Kartoffeln verteilt. Dieser Brauch ist der Grund, warum es in Island Adventskalender mit nur 13 Türchen gibt. Nach dem 24.12. verschwinden die Jólesveinar (Weihnachtskerle) wieder einer nach dem anderen, bis mit dem Verschwinden des letzten Kobolds am Dreikönigstag am 6. Januar die Weihnachtszeit vorbei ist.

Anhand der Namen kann man schon erahnen, was einem bei dem Besuch des entsprechenden Kobolds erwartet:

  1. Dezember Stekkjarstaur – Schafschreck
  2. Dezember Giljagaur – Schaumschuft
  3. Dezember Stúfur –Knirps
  4. Dezember Þvörusleikir – Löffelschlecker
  5. Dezember Pottasleikir –Topflecker
  6. Dezember Askasleikir – Schüsselschlecker
  7. Dezember Hurðaskellir – Türenknaller
  8. Dezember Skyrgámur – Skyrschlund
  9. Dezember Bjúgnakrækir –Wurststibitzer
  10. Dezember Gluggagægir – Fensterglotzer
  11. Dezember Gáttaþefur – Türschlitzschnüffler
  12. Dezember Ketkrókur –Fleischangler
  13. Dezember Kertasníkir – Kerzenschnorrer

Derselben Legende entspringt auch die Riesenkatze “Jólaköttur“, die angeblich faule Leute frisst: Früher musste bis Weihnachten alle Wolle verarbeitet werden. Wer mithalf, wurde mit Kleidung entlohnt – faule Leute bekamen nichts und mussten die Katze fürchten. Heutzutage ist die Weihnachtskatze auf der Suche nach Kindern, die keine neuen Kleidungsstücke zu Weihnachten bekommen haben oder gar unartig waren, um sie mit Haut und Haar aufzufressen.

Weihnachtsbäume werden heutzutagevom europäischen Festland importiert, früher bauten sich die Isländer ihre eigenen Holzbäume aus Holzstücken, die grün angemalt und mit Kerzen usw. geschmückt wurden, da es auf Island nur sehr wenige Bäume gibt.

Es gab eine Zeit, da wurde am Heiligen Abend die Fernsehübertragung von 17:00 - 22:00 Uhr abgeschaltet! Ungestörte Weihnachten ohne Ablenkung für alle. Ob das heute noch so ist, enzieht sich meiner Kenntnis.

Traditionell gibt es in der Adventszeit “Laufabrauð“, ein aus Mehl und Wasser bestehender Teig, der als flacher und reich verzierter Fladen in Öl ausgebacken wird. Zu Weihnacheten wird oft Schaf/Lamm oder geräucherte Speisen gegessen, der Nachtisch besteht aus einen Reisbrei, in dem eine Mandel versteckt ist. Der Finder der Mandel bekommt ein Extrageschenk. Diesen Brauch gibt es übrigens auch in Dänemark.

22.Dezember 2019

1 mal - oder wer sagt abends etwas positives über Dich...

...es ist uns in die Wiege gelegt, am Ende des Jahres, wenn die Nächte immer länger und die Tage immer kürzer werden, das Geschehene des abgelaufenen Jahres zu reflektieren. Wie Generationen vorher am gemeinsamen Herd, noch früher am gemeinsamen Lagerfeuer. Geschichten werden erzählt und man schafft es, gemeinsam zu verstehen und zu verarbeiten. Und sich zu stärken für das, was im nächsten Jahr so kommt.

Ein Erlebnis dieses so ereignisreichen Jahres geht mir nicht aus dem Kopf. Während eines Workshops wurde ich gefragt: "Herr Scholz, fragen Sie sich abends, wenn sie schlafen gehen, wer an diesem Tag etwas positives über Sie erzählt?"

So einfach sich diese Frage anhört, so sprachlos war ich im ersten Augenblick. Ich musste zugeben, dass ich mir diese Frage bis dahin so konkret noch nicht gestellt hatte.
Seitdem achte ich bewusst darauf, mindestens 1 mal am Tag jemandem etwas nettes zu sagen, jemanden zu unterstützen oder zu helfen - in Situationen, in denen ich das normalerweise nicht gemacht hätte. Abends, wenn ich schlafen gehe, denke ich zufrieden darüber nach.
Ich stelle inzwischen fest, dass viele positive Dinge zurückgespielt werden. Meine Umwelt verändert sich.

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Nach dem Bundesamt für Statistik besitzt jeder zweite Privathaushalt einen eigenen Garten. Insgesamt gibt es in Deutschland 17 Millionen Gärten. Davon sind übrigens 1 Millionen Schrebergärten. Stellt Euch vor, jeder 2. Garten würde nur 1 m2 Wildblumenwiese anlegen, dann wären das zusätzliche 8,5 Millionen m2 herrlichster Blumenwiese, also 850ha oder 1.200 Fußballfelder.

Seit kurzem fahre ich 1 mal am Wochenende mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zum Bäcker. Dies ist 1 km pro Strecke. Auf dem ersten Blick nicht viel.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes lag der Bestand an PKW Fahr-ErLaubnissen Anfang 2019 bei rund 18,1 Millionen.
Stellt Euch vor, 18,1 Millionen Fahrer würden nur 1 mal pro Woche auf 1km Fahrt mit dem PKW verzichten, dann wären das 18,1 Mio. mal 50 Wochen = ca. 905.000.000 eingesparte Fahrkilometer pro Jahr. Bei 6 Liter/100km sind das etwa 54.300.000 Liter. Eine durchschnittliche Badewanne fasst 150 Liter, das sind also 362.000 Badewannen voll mit Benzin oder Diesel. Eingespart, bei nur 1 km pro 1 Woche, nur in 1 Land...

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Und......fragst Du Dich abends, wenn Du schlafen gehst, was die Natur an diesem Tag positives von Dir erzählt?

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Weihnachtliche Grüße aus dem Hortus Megabombus

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