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EU-Liste der invasiven Arten

https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript352.pdf

Seite 6

Buddleja Davidii!

Warum darf er dann noch verkauft werden? Warum kümmert sich da keiner drum? Wozu Listen führen, wenn es doch niemanden interessiert?

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Weil das von völlig überflüssigen Ämtern für Umweltschutz rausgebracht werden, die seit Jahrzehnten nur beschiebenes Papier herstellen. Für mich sind diese Institutionen die Wegbereiter für Nicotinoide, Glyphosat, Insektensterben, Microplastik, Artenverarmung ,industrielle Land und Forstwirtschaft  usw.

Ich frage mich sowieso wofür diese Liste eigentlich gut ist , ausser von wirklich drängenden Themen abzulenken , bzw. den Umweltämtern eine Daseinsberechtigung zu verschaffen  Wenn ich mir anschaue welche Glaubenskonflikte dieses beschriebene Papier anrichtet Und wofür?! Es gibt vielleicht maximal 20 Pflanzen auf der Liste die signifikante Auswirkungen in der freien Landschaft verursachen , und dann sind sogar noch einige dabei , die aufgrund des Klimawandels  interessant im forstwirtschaftlichen und städtischen Bereich sind und dann noch nicht mal Arten verdrängend wirken. Dabei noch besser als die gängigen Monokulturen sind.

Diese Liste gehört dringend überarbeitet und die Leute die an sie "glauben" müssen sich damit mal mehr beschäftigen.

In 100 Jahren werden die Menschen diese zugewanderten oder absichtlich eingeschleppten Pflanzen als normalen evolutionären Zustand sehen.

Zitat von Frank Schroeder am 22. November 2019, 9:39 Uhr
In 100 Jahren werden die Menschen diese zugewanderten oder absichtlich eingeschleppten Pflanzen als normalen evulutionären Zustand sehen.

Was wären wir ohne die Kartoffeln? Auch sie sind eine eingeschleppte Pflanze wenn man es genau nimmt. Auch  Mais gehört nicht auf unsere Äcker wie auch noch einige andere Gemüsepflanzen z.B. viele der Nachtschattengewächse: Tomaten, Paprika, Aubergine etc. Nur weil sich Letztere nicht durch Versamen ausbreiten, werden sie nicht auf dieser Liste geführt. Ich stelle jedoch fest, daß sich in den letzten Jahren, in denen die Winter wärmer werden, bei mir im Garten auch Tomaten aussäen und im folgenden Jahr von alleine im Garten wachsen. Müssen wir diese bald auch zu den invasiven Arten zählen?

Bei einigen dieser Arten sehe ich wirklich Handlungsbedarf. So breitet sich hier der Staudenknöterich entlang neu in die Landschaft geplanter Straßen, verteilt durch Bodenverschiebungen der Straßenbaumeistereien, wirklich überall aus.

So wie ich es sehe, sind es in vielen Fällen "hausgemachte" Probleme. Für viele dieser Arten bieten wir durch Umgestalten unserer Landschaft ideale Bedingungen. So hatte ich auf einem brachliegenden Wiesengrundstück wirklich Massen an Springkraut. Die Imker freut es, denn diese Pflanze bietet im Herbst noch Nektar für ihre Bienen in unserer sonst von herbstblühenden Pflanzen ausgeräumten Landschaft. Dennoch wollte ich diese Wiese nicht restlos diesen Pflanzen als Lebensraum geben. Ich mähte diese Wiese also 1 mal im Spätsommer und siehe da, schon nach 3 Jahren wachsen dort nur nur ganz wenige dieser Pflanzen und der Artenreichtum eines Bachtales kommt so langsam wieder zum Vorschein.

 

keine 100 Jahre, da reichen auch 40 - 50

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Roswitha Möller am 22. November 2019, 10:36 Uhr
...viele der Nachtschattengewächse: Tomaten, Paprika, Aubergine etc. Nur weil sich Letztere nicht durch Versamen ausbreiten, werden sie nicht auf dieser Liste geführt. Ich stelle jedoch fest, daß sich in den letzten Jahren, in denen die Winter wärmer werden, bei mir im Garten auch Tomaten aussäen und im folgenden Jahr von alleine im Garten wachsen. Müssen wir diese bald auch zu den invasiven Arten zählen?

Auch Tomaten können sich versamen. In meiner Kindheit, als Kläranlagen noch nicht so gut klärten, wuchsen bei uns am Flussufer oft Tomaten, die sowohl die menschliche Verdauung, als auch die Kläranlage unbeschadet passiert hatten. Invasiv sind sie aber nicht, auch wenn sie auch bei mir im Garten keimen.

Ich sehe den Japanknöterich als schlimmsten Invasor, weil er durch seine riesigen Wurzelstöcke kaum beherrschbar ist. Die reinen Samenunkräuter wie Springkraut, Kanadische Goldrute oder Herkulesstaude lassen sich in den Griff bekommen, wenn man die Versamung verhindern kann. Wenn Vermehrung durch Wurzelausläufer oder Etablierung gekeimter Invasoren durch extrem dicke und tiefwurzelnde Wurzelstöcke hinzukommt (wie beim Japanknöterich) dann hat man fast keine Chance mehr.

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