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Laub verwenden

Es gibt zwei komplett "feste" Laubhaufen, die ganzjährig bleiben. Unser Hochbeet ist seitlich komplett mit Weißdorngeäst und Laub aufgefüllt und ein großer Terracottatopf dient uns im Sommer als Gießkannenabstellplatz. Der ist auch befüllt!

Und danke für die Richtigstellung. Ich habs auch nicht richtig gelesen bzw anders verstanden ;-)

LG Mel

Unter diesem Link findet ihr Informationen zum Laubhaufen aus unserer Hortus-Schule:

Ich werde den Titel dieses Threads umbenennen in " Laubverwendung", damit es besser zu den Inhalten dieses Threads passt. Ich hoffe, das ist ok für euch, für dich @marissa 

 

Bitte, bitte kein Laub " schreddern" oder mit dem Mäher kleinhäkseln ... Niemals !!

Wie Marissa schon richtig erklärt hatte, befinden sich im Laub ganz viele Kleinstlebewesen . Insekten, Schnegel,...etc suchen Schutz im Laub, die dann mitgeschreddert werden. Zumal erlischt dann auch die Wirkung des Laubes , wenn es unter Lufteinschlüsse als Haufen aufgehäuft wird, im Winter Zuflucht und Wärme zu bieten.

Laub, das zerkleinert wird, zersetzt sich schneller und wird klitschig.

Malefiz, Evy und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizEvyMarissaMel
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Wenn ich mal Laub hätte ... würd ich es auch nicht schreddern. Einfach auf all die Beete und gut, super Isolierung gegen Winterkälte und gutes Wurmfutter. Ich überlege mir schon, ob ich mir Laub kLauben sollte...

Mel hat auf diesen Beitrag reagiert.
Mel
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich gehe zurzeit regelmäßig zu den Nachbarn, die haben einige Laubbäume und freuen sich wenn ich sammeln komme ;-) . Ich muss nur aufpassen, dass ich nicht das EichenLaub erwische, dass macht doch den Boden sauer oder? Und verrottet langsamer?

Mel hat auf diesen Beitrag reagiert.
Mel

EichenLaub und WalnußbaumLaub kann man getrennt von anderen Laubarten kompostieren (dauert halt sehr lange), um damit eher saure Erde herzustellen, z. B. für Heidelbeeren, Preiselbeeren und Moorbeetpflanzen... ausprobiert habe ich das noch nicht, aber ich finde, es klingt interessant. Da müßte man sich noch reinlesen, wie es genau funktioniert.

Ich habe mir auch das Laub von den Obstbäumen aus dem Garten lieber Nachbarn holen dürfen. Mein Garten gibt nicht genug her, um damit alle Igelhäuser und die Ertragszone abzudecken.

Heute soll es zum Glück trocken bleiben, dann werde ich das viele Laub verteilen...

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tree12, Evy und Mel haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12EvyMel
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
Zitat von tree12 am 30. Oktober 2020, 20:56 Uhr

EichenLaub und WalnußbaumLaub kann man getrennt von anderen Laubarten kompostieren (dauert halt sehr lange), um damit eher saure Erde herzustellen, z. B. für Heidelbeeren, Preiselbeeren und Moorbeetpflanzen... ausprobiert habe ich das noch nicht, aber ich finde, es klingt interessant. Da müßte man sich noch reinlesen, wie es genau funktioniert.

Seit letztem Herbst sammel ich mein WalnussLaub separat in einem Thermokomposter, bei dem ich die untere Klappe offen lasse, falls jemand darin überwintern möchte. WalnussLaub riecht herrlich :-) Über den Sommer ist das Laub im Komposter zusammengesackt, aber noch nicht ganz verrottet. Wahrscheinlich müsste man es häckseln, damit es schneller verrottet, aber das möchte ich nicht. Da warte ich lieber länger. In geringen Mengen kann man gehäckseltes WalnussLaub auch in den normalen Kompost geben.

Wir haben heute bei lieben Nachbarn, die große Eichen auf ihrem Grundstück haben, EichenLaub eingesammelt. Das bekommen unsere vier kleinen Schildkröten, sobald sich alle für die Winterstarre vergraben haben, als isolierende Schicht locker in ihr Frühbeet eingefüllt. Ab und zu muß das Laub befeuchtet werden, damit die Tiere während des Winters nicht vertrocknen.

Es schimmelt ja aufgrund der vielen Gerbsäure nicht und ist deswegen ideal für diesen Zweck (obwohl manche Schildkrötenhalter genau diese Gerbsäure nicht mögen und lieber Buchenblätter verwenden, da scheiden sich die Geister). Da wir aber die "Quelle" für EichenLaub in unserer Straße haben, ist es für uns die erste Wahl. Leider ist das EichenLaub für die Nachbarn auch in erster Linie "Müll", den sie vom Gärtner einsammeln und abtransportieren lassen...

Evy hat auf diesen Beitrag reagiert.
Evy

Laub lässt sich so wunderbar in der Ertragszone unter Stauden oder Kohlgewächsen verteilen. Und zaubert nochmal die Herbstfarben ins Beet, damit wirkt es nicht so trist.

Unsere Winterunterkünfte für unsere Igel- Freigänger wurden auch mit Laub abgedeckt.

Totholzhaufen, die auch als Futterstelle dienen, habe ich auch mit Laub bedeckt.

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Evy, Marissa und Kirsten haben auf diesen Beitrag reagiert.
EvyMarissaKirsten
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Bei uns in der Gegend ist das Laub jetzt fast vollständig abgefallen (zumindest von den Bäumen, die mich interessieren). Etwa drei Wochen lang entweder gleich nach dem Aufstehen in der Dämmerung oder nach dem Mittagessen oder vor dem Schlafengehen eine Stunde an der frischen Luft zu verbringen, werde ich bestimmt vermissen. Es tut immer gut! Mein Garten versinkt jetzt im Laub. Es standen mir eine sehr große Linde, zwei sehr große Ahorne und drei große Obstbäume gegenüber bei der Kirche zur Verfügung. Aus den frisch gemähten Blumenwiesen kam zudem noch einiges an Material heraus.

Besser wäre es natürlich die eigenen Bäume wären schon so groß, dass man einen geschlossenen Kreislauf hätte. Heute habe ich noch einmal 5 Sträucher/Wildrosen gepflanzt und damit auf 29 Gehölze erhöht -davon ist aber nur eine Eberesche schon groß. Wenn ich alt bin, habe ich dann genug eigenes Laub...

 

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