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Wie viel Sonne braucht man?

Zitat von Martin am 23. Januar 2021, 21:11 Uhr
Zitat von Gsaelzbaer am 23. Januar 2021, 9:56 Uhr
Zitat von Malefiz am 23. Januar 2021, 9:44 Uhr

Topinambur kann aber auch extrem invasiv den Garten übernehmen, da würde ne Wurzelsperre Sinn machen

Ui, das wusste ich nicht......

Ich denke, da spielen viele Faktoren eine Rolle. Wir hatten vor vielen Jahren Topinambur im Garten, der zwar die eine oder andere Wurzelknolle anderswo hinwachsen ließ, als er sollte, aber nie invasiv war. Mein Vater hat irgendwann vor vielleicht zwanzig Jahren mal ein paar Knollen an den Bahndamm gepflanzt, wo sie sich bis heute zwar halten, aber mit nur wenigen Trieben pro Jahr regelrecht kümmern. Der Topi im Garten hat mich dann mal gestört und ich hab ihn innerhalb von zwei Jahren ausgerottet, indem ich die Knollen ausgebuddelt hab und die Triebe übersehener Restknollen einfach rausgezogen hab. Jahre später, vor etwa vier Jahren wollte ich wieder Topinambur im Garten haben und pflanzte an zwei unterschiedlichen Stellen zwei Sorten. Die vermehrten sich auch fröhlich, den ersten Winter überstand eine Sorte fast gar nicht, weil Wühlmäuse Hunger hatten. Die verbliebenen Restknollen bzw. ihre Triebe hab ich dann einfach entfernt, weil sie keinen geschlossenen Bestand mehr bilden konnten. Und die andere Sorte musste im nächsten Winter großteils dran gLauben, so daß ich jetzt keinen Topi mehr im Garten hab.

Unter meinen Bedingungen würde ich eine Wurzelsperre für absolut unnötig halten und wer Probleme mit Mäusen, bzw. Wühlmäusen hat, braucht es eher nicht zu versuchen. Da ich aber hartnäckig bin, will ich mir wieder Topi in den Garten holen.

Man sollte Topinambur nicht einfach verteufeln, sondern differenziert betrachten. Im einen Garten mag er invasiv sein, unter anderen Bedingungen aber kümmert er oder lässt sich sehr gut im Zaum halten.

Und: In meiner Kindheit gab es am Fluss dichte Topinambur-Bestände, die bei der teilweisen Begradigung, bzw. Verlegung des Flusses weichen mussten. Aber auch da wo der Fluss ursprünglich blieb, sind die Topis verschwunden. Zumindest bei uns sind die Topis absolut nicht invasiv oder zumindest konkurrenzfähig.

 

....ich wollte einfach nicht rechthaberisch sein, ich hatte ihn auch schon im Garten, er musste dann allerdings irgendwann weichen, wegen was weiß ich gar nicht mehr, ist lange her. Dieser hatte sich ebenfalls kaum ausgebreitet, was zu viel war hatte ich einfach abgeschnitten....

Vielen Dank schon mal für die tollen Vorschläge. Den großen Wiesenknopf finde ich sehr hübsch. Ob der bei mir so groß wird, müsst man probieren. Aber der Brunnen muss ja auch nicht komplett dahinter verschwinden. Eine Pflanze, die den Blick auf sich lenkt, weg von den Tonnen, würde mir auch schon reichen. Ob ich das Risiko Topinambur weiß ich noch nicht. Ein Arbeitskollege hat mir schon mal erzählt, dass der bei ihm ziemlich wuchert und massiv Ausläufer bildet. Scheint wohl ziemlich Standortabhängig sein, wie er sich verhält.

@simbienchen:

Mist. Die Himmelsrichtungen hatte ich vergessen einzuzeichnen… Man selbst weiß ja wie es liegt . Die Mauer steht an der westlichen Grundstücksgrenze. Somit die Ertragszonen im Süden und die Gartenhütte im Norden des Grundstücks. Ich denke auf den ersten zwei Fotos kann man die Lichtverhältnisse recht gut erkennen. Das erste Bild ist nachmittags und das zweite Bild vormittags. Im Bildnamen erkennt man das Datum der Aufnahmen. Ich würde sagen ist Sonne bis Halbschatten, aber es kann da schon auch ziemlich warm werden, wenn die Sonne mittags hinbrennt.

Die Mauer wird 163cm hoch. Also ca. genauso hoch wie die Thujahecke jetzt. Vielleicht ein paar cm höher. Aber die Spalierbäume erhöhen den Schatten natürlich ein bisschen.

Die Ertragszone in Hausnähe ist schon vorhanden, die Feige (Bayernfeige Violetta) lebt bis jetzt im Topf und überwintert bereits den zweiten Winter draußen. So bin ich guter Hoffnung, dass sie das Auspflanzen auch überlebt. Den Apfelbaum gibt’s auch schon im Topf. Ich hatte eigentlich vor die letzte Etage der Spalierbäume auf 180cm anzulegen. Aber du hast recht. Bei der Feige weiß ich nicht, ob das wirklich klappt und ich sie so klein halten kann. Sich in die Ertragszone möglicherweise Schatten zu holen ist nicht so gut. Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht sollte ich die Bäume lieber tauschen, um auf der sicheren Seite zu sein. Danke für den Tipp.

Hallo Sandra,

wie wären denn Obststräucher wie Johannisbeeren oder Stachelbeeren als Alternative für den Haselstrauch vor dem Brunnen ? Oder eine schöne Rose oder Liguster ?

Ich habe dir mal einfach ein paar Links von Interessenten Threads zu Bepflanzungen im schattigen oder halbschattigen Bereich herausgesucht. Vielleicht magst du darin mal stöbern und findest dort auch als Unterpflanzungen an der Mauer noch schöne Anregungen.

 

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Da fällt mir gerade ein...

Vielleicht wäre auch der " Echter Wau - Reseda luteola " dort vor den Wasserfässern etwas für dich.

Eine ganz tolle Insektenpflanze ! Absoluter Insektenmagnet

Ich hatte sie jetzt auch zwei Jahre im halbschattigen Standort bei mir. Wahnsinn, da steppte immer der Bär !! Wird auch sehr hoch , bei mir bis 170 cm und höher.

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Toll, Vielen Dank für die vielen Anregungen. Auch die verlinkten Threads sind sehr hilfreich. .

Freut mich...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
Zitat von Gsaelzbaer am 24. Januar 2021, 10:39 Uhr
Zitat von Martin am 23. Januar 2021, 21:11 Uhr
Zitat von Gsaelzbaer am 23. Januar 2021, 9:56 Uhr
Zitat von Malefiz am 23. Januar 2021, 9:44 Uhr

Topinambur kann aber auch extrem invasiv den Garten übernehmen, da würde ne Wurzelsperre Sinn machen

Ui, das wusste ich nicht......

Ich denke, da spielen viele Faktoren eine Rolle. Wir hatten vor vielen Jahren Topinambur im Garten, der zwar die eine oder andere Wurzelknolle anderswo hinwachsen ließ, als er sollte, aber nie invasiv war. Mein Vater hat irgendwann vor vielleicht zwanzig Jahren mal ein paar Knollen an den Bahndamm gepflanzt, wo sie sich bis heute zwar halten, aber mit nur wenigen Trieben pro Jahr regelrecht kümmern. Der Topi im Garten hat mich dann mal gestört und ich hab ihn innerhalb von zwei Jahren ausgerottet, indem ich die Knollen ausgebuddelt hab und die Triebe übersehener Restknollen einfach rausgezogen hab. Jahre später, vor etwa vier Jahren wollte ich wieder Topinambur im Garten haben und pflanzte an zwei unterschiedlichen Stellen zwei Sorten. Die vermehrten sich auch fröhlich, den ersten Winter überstand eine Sorte fast gar nicht, weil Wühlmäuse Hunger hatten. Die verbliebenen Restknollen bzw. ihre Triebe hab ich dann einfach entfernt, weil sie keinen geschlossenen Bestand mehr bilden konnten. Und die andere Sorte musste im nächsten Winter großteils dran gLauben, so daß ich jetzt keinen Topi mehr im Garten hab.

Unter meinen Bedingungen würde ich eine Wurzelsperre für absolut unnötig halten und wer Probleme mit Mäusen, bzw. Wühlmäusen hat, braucht es eher nicht zu versuchen. Da ich aber hartnäckig bin, will ich mir wieder Topi in den Garten holen.

Man sollte Topinambur nicht einfach verteufeln, sondern differenziert betrachten. Im einen Garten mag er invasiv sein, unter anderen Bedingungen aber kümmert er oder lässt sich sehr gut im Zaum halten.

Und: In meiner Kindheit gab es am Fluss dichte Topinambur-Bestände, die bei der teilweisen Begradigung, bzw. Verlegung des Flusses weichen mussten. Aber auch da wo der Fluss ursprünglich blieb, sind die Topis verschwunden. Zumindest bei uns sind die Topis absolut nicht invasiv oder zumindest konkurrenzfähig.

 

....ich wollte einfach nicht rechthaberisch sein, ich hatte ihn auch schon im Garten, er musste dann allerdings irgendwann weichen, wegen was weiß ich gar nicht mehr, ist lange her. Dieser hatte sich ebenfalls kaum ausgebreitet, was zu viel war hatte ich einfach abgeschnitten....

Vielleicht kommt es auch auf die Sorte an, im Zweifel im Hausgarten den Topf vorziehen würde, meine Sorte hatte mini Knollen. Und obwohl ich den Vorgarten bei Neuanlage gut 60-80cm auskoffern lies, finden sich wieder Neu Triebe

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Nachdem ja das alte Pflaster und der Kiesstreifen raus muss und ich dann eh ca. 10cm tiefer bin als der Rest des Gartens, würde ich gerne Sand zum abmagern der Blumenwiese besorgen. Sollte man dafür eher ungewaschenen oder gewaschenen Sand nehmen?

Ich hab schon im Forum bisschen gesucht, aber nix gefunden. Meist steht nur, dass mit Sand abgemagert wurde. Nur bei den Sandarien wird das Thema ungewaschener Sand thematisiert. Unser Boden ist an sich schon recht lehmig und schwer. Auch unter dem Pflaster bleibt der Boden so. Ich bin grade dabei die Kieselsteine zu entfernen und testweise hab ich auch schon Anteile vom Pflaster entfernt. Anscheinend wurde das alte Pflaster direkt auf den vorhandenen Boden gelegt ohne Kies oder Sand.

Das ist ganz egal, aber ich würde aus ökologischen Gründen ungewaschenen nehmen. Der Wasserverbrauch zum Waschen des Sands ist nicht zu unterschätzen und hier völlig unnötig. Am besten wäre natürlich auch Sand, den jemand los werden will, z.B. aus einem alten Sandkasten und anderweitig übrig.

Spielsand ist nicht geeignet.... bei lehmigem Boden verkrustet der mit der Zeit zu einer harten Oberfläche. Oder er wandert gleich in tiefere Bodenschichten ab und wird nicht mehr gesehen...

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