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Neue Studie bezüglich gravierender Abnahme unserer Pflanzendiversität

Von wegen "Umwelttrauer"... Diesen Begriff kannte ich bisher auch nicht, aber er drückt aus, was ich seit meiner Jugend teilweise sehr stark und auch belastend erlebt habe. Bei mir ging das eine Weile so weit, dass ich mir nicht vorstellen konnte, Kinder zu haben, da ich die Welt als zu schlecht empfand und ich nicht wollte, dass meine Kinder quasi den menschengemachten Weltuntergang erleben. Dabei habe ich mich so ohnmächtig gefühlt.

Mittlerweile hat sich meine Sicht aber etwas verändert. Ich werde die Welt wohl nicht retten, aber ich kann zumindest dazu beitragen, dass sie vielleicht ein wenig besser wird und Kinder auch eine echte Zukunft auf diesem Planeten haben. Ein Beitrag dazu sind auch meine Kinder, die ich versuche zu guten Menschen zu erziehen, sie für die Umwelt und die Natur sensibilisiere und die hoffentlich vieles besser machen werden. Ich denke, es ist wichtig, dass diejenigen, denen unsere Welt am Herzen liegt, dieses Sorge und Fürsorge auch an die nächste Generation weitergeben und nicht aufgeben.

Mich macht immer noch vieles traurig, wütend oder auch ohnmächtig, aber mir geht es da ähnlich wie Simone: durch die aktive Beschäftigung in meinem Garten geht es mir besser, da ich dort erlebe, was kleine Dinge bewirken können. Das beugt Lethargie vor.

Ich finde es toll, dass sich einige von euch so engagieren. Ich bin noch auf der Suche, was über meinen Hortus und Nachbarschaftsgespräche hinaus zu mir passt und wo ich ansetzen kann, um mehr Menschen hier zu erreichen.

@andrea mast das hört sich gut an. Genau solche Leute muss man unterstützen. @morgi da gäb es etwas , dass dich wenig Arbeit kostet aber irre viel bringen würde,  wenn es auf fruchtbaren Boden fällt. Bestell deinen Bürgermeister ein und erkläre ihm wieviel die Mäherei von Strassen und Wegesrändern kostet und wieviel Biotopvernetzung und Biodiversität ein geändertes Mähmanagement bringt.

Frank, an sowas in der Art habe ich auch schon mal gedacht. Dazu brauch ich aber erstmal die entsprechenden Zahlen und Fakten, also z.B. welche Straßenränder zur Gemeinde gehören, wer die wie oft mäht etc.

immerhin gibt es hier schon eine Initiative zu Blühflächen, die langsam ausgebaut werden, ebenso gibt es Streuobstwiesen, die geschützt werden

Die Zahlen soll dir das Amt zukommen lassen. Dafür sind die da. Für unsere ganzen Steuergelder können die auch mal liefern. Unsere Verwaltung hat da schnell reagiert

Wen es interessiert: Es gibt jetzt auch einen Fleisch-Atlas 2021 auf über 50 Seiten mit vielen Zahlen und Fakten. Klimawandel und Biodiversität hängt ja auch mit unserem Fleischkonsum zusammen. Ich finde klasse, dass die jüngere Generation da wesentlich offener für Alternativen ist.

https://www.boell.de/de/de/fleischatlas-2021-jugend-klima-ernaehrung?dimension1=ds_fleischatlas_2021

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