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Hortus Mühlweg

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Interressante Flechten und Moose am Baum.

Mü hat auf diesen Beitrag reagiert.
Jedes Mal, wenn ich aus meiner Haustür gehe, grüßen mich meine Moose und lösen ein Lächeln in meinem Herzen aus.
Zitat von am 19. Januar 2022, 14:29 Uhr

Hm, dachte ich auch schon - aber Eichhörnchen zwitschern halt nicht....

Bei der Konkurrenz

Und wer sagt, das Eichhörnchen nicht zwitschern..

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Hier mal eine Übersicht über unser Grundstück. Ca. 25m breit  - aber bestimmt 160m lang. Das Luftbild ist eher alt, bestimmt 3-4-5 Jahre

Meine Birken sind noch sehr klein, die Apfelbäume noch gar nicht zu sehen.

Links unten der Baum ist der Nußbaum unter dem die schopfige Traubenhyazinthe wächst und die Erdbienen wohnen.

der kleine helle querliegende 'Strich' unterhalb der Fichte (mit dem langen Schlagschatten) ist das Tomatengewächshaus.

Da fängt meine eigentlicher Garten an. Darunter ist die Wiese, die gemäht oder beweidet wird.

Der schwarze Kringel wird /ist meine Wildsträucherhecke. Da dort der Strommast steht kann mein Bauer dort nicht mähen. Daher die beste Verwendung: Wildsträucherhecke.

 

tree12, Dorothee und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12DorotheeGsaelzbaerKataFuxAmarilleDorfgärtner

Das gefällt mir :-)

Aber soll die Hecke jetzt rund werden oder hast Du nur den Mast markiert? Eigentlich wäre so eine Hecke auf ganzer Breite gar nicht schlecht (quasi unter dem Kabel). Dadurch würde der Garten noch ein "Hinterzimmer" bekommen, das man nicht gleich sieht und erst entdecken muß. Ich hab einige Jahre "Gardeners World" aus England geguckt, da scheint sowas populär zu sein und alle sagen immer "WOW....!" wenn sie dann durch irgendwelche Hecken in neue Gartenabschnitte gelangen
Aber wie das mit dem Bauern und dem Mähen dann ist, weiß ich natürlich nicht.

Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeGsaelzbaer
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

Klar, wäre schön mit einem Gartenraum. Allerdings ist ja rechts und links offen, da wäre der Effekt ja nicht. Außerdem habe ich eine wirklich schöne Aussicht von oben ...

Sie wird so:

Bis jetzt sieht sie so aus:

Der Zaun - man sieht das Weidestromband -  ist (fast) die Grundstücksgrenze; das Brennholz steht bei Nachbars.

Bis jetzt stehen dort Holunder, Weißdorn, Heckenkirsche, Josta, Feige, Vogelbeere, Hainbuche, Birke, Salweide, Weintraube - und eben die Eiche. Die Weintraube darf in die Eiche wachsen.

Der Plan ist noch eine Weile abwarten bis sich die Sträucher entwickelt haben und langsam aber sicher das Gras verdrängen/ausdunkeln ( Wie lange das wohl dauert?). Danach kann ich unter die höheren Struktursträucher noch ein bißchen 'Fußvolk' pflanzen wie Liguster, Berberitze..

An der Südseite hätte ich noch Platz und denke an ein paar Faulbäume. 3-5 könnte ich dort unterbringen, die dann ineinander wachsen (ich liebe Zitronenfalter!). Das wäre allerdings ein Versuch, da der Boden eigentlich zu sandig und zu trocken ist.

Eigentlich ist bzw. wird die Eiche ein zu großer Baum an der Stelle (Stromleitung). Und wenn ich sie lasse müsste die Vogelbeere auch nochmal umziehen.

Allerdings sehe ich, dass unter der Eiche mit den tief hängenden Ästen offensichtlich ab und zu jemand Schutz sucht (platt gelegenes Gras). Naja, und Baum ist Baum...

 

 

tree12, Lena und 5 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12LenaDorotheeGsaelzbaerKataFuxAmarilleDorfgärtner

Wer weiß, ob es die Stromleitung überhaupt noch gibt, wenn die Eiche in ihre Höhe kommt?

Und: Ein Bäum fällt binnen 3 Minuten. Das erprobten wir letztes Jahr fünf Mal und wurde dieses Jahr schon bestätigt.

Ich las auch irgendwo, dass EichenLaub sauer zerfällt. Du hast/ hättest also sehr guten Humus für ein Heidebeet, Heidelbeeren sowie Beeren überhaupt. Die Eiche ist ein Geschenk.

Dorothee und KataFux haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeKataFux

ein ganz normaler Sonnentag im Garten und ich will endlich den schönen Stein setzen an der Scheunenausfahrt:

An die Einfahrt kommt noch ein wenig Schotter. Aber rechts von dem Stein habe ich dann ein wenig Platz für bodennistende Wildbienen.

Da der Boden an der Einfahrt ziemlich attraktiv für bodennistende Wildbienen ist will ich den Schotter aufbringen bevor sie auf die Idee kommen dort sich anzusiedeln - bzw. den Schotter an die Stellen aufbringen wo das Auto drüber fährt. Die restliche Fläche dürfen sie ja besiedeln. Ich will sie nur nicht plattfahren.

Um die Erde wegzuschaufeln für den Stein brauche ich Platz. Und schon ist der Platz voll von Quecke und Giersch.

Also grabe ich zuerst Quecke und Giersch aus. Hm, der Giersch hat sich extrem ausgebreitet durch Nicht-Nutzung wegen Baustelle und Gerüst.

Also erstmal auch den Giersch ausgraben - ist ja eigentlich mein Gemüsebeet.

Ächz, Stunden später habe ich 4 große Eimer mit Gierschwurzeln und noch lange nicht fertig und das  Stein setzen ist in weiter Ferne

Stefanie, Gsaelzbaer und KataFux haben auf diesen Beitrag reagiert.
StefanieGsaelzbaerKataFux

und natürlich will ich den leckeren Giersch nicht ausrotten. Ein bißchen habe ich umgepflanzt unter den kirschbaum. Ich hoffe das klappt...

Deinen Garten finde ich ja auch klasse, aber ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich in die Scheune verliebt habe Die sieht wirklich toll aus.

Gsaelzbaer und Dorfgärtner haben auf diesen Beitrag reagiert.
GsaelzbaerDorfgärtner
Zitat von Ann am 27. Januar 2022, 19:36 Uhr

 

Und: Ein Bäum fällt binnen 3 Minuten. Das erprobten wir letztes Jahr fünf Mal und wurde dieses Jahr schon bestätigt.

Ich las auch irgendwo, dass Eichenlaub sauer zerfällt. Du hast/ hättest also sehr guten Humus für ein Heidebeet, Heidelbeeren sowie Beeren überhaupt. Die Eiche ist ein Geschenk.

So als Baumfreund mal erwähnt, das ne Eiche ein Lebensraum für sehr viele verschiedene Tiere ist. Sie umzulegen, macht wenig Sinn. klar fällt so ein Bäumchen binnen weniger Minuten, aber als Tiefwurzler ist sie bei zukünftigen heißen Sommern gut gewappnet und ihre Früchte ernähren zudem noch so einige Tiere.

Eichenlaub verhält sich ähnlich, wie Walnuss, die Rotte dauert länger, weil viele Gerbstoffe enthalten sind, deswegen nahm man früher dieses Laub/Holz auch zum Färben von Braun und Schwarz. Solche Bäume können sehr gut, sehr alt werden, weswegen ihr Wachstum ganz gemütlich von Statten geht. Da würde ich nicht mit Sägen drohen. Und der Baum ist ja kein starres Konzept, er kann im Gegensatz zur Stromleitung ausweichen, wenn seine Äste in den Bereich vordringen, was aber noch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.

Siehe auch -> Mythos Eichen – Quercus (hortus-netzwerk.de)

und FloraWeb - Schmetterlingsfutterpflanze
allein 154 Schmetterlinge leben von und auf der Eiche.

Ich hoffe doch, das man diesen Lebensraum nicht so einfach mit der Säge zu leibe rückt, nur weil es in 3 Minuten erledigt ist.

 

Gsaelzbaer und KataFux haben auf diesen Beitrag reagiert.
GsaelzbaerKataFux
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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