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Benjeshecke -Naturmodul in der Pufferzone

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@birghir

Wow, drei verschiedene Arten Pilze...das ist ja ganz toll...

Super interessant !!

Magst uns in diesem Thread ein bisschen davon erzählen und berichten?

Kai hat auf diesen Beitrag reagiert.
Kai
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Neulich entdeckt: Die Äste an der Sonnenseite der Totholzhecke sind schon besiedelt, obwohl ich sie erst letztes Jahr angelegt hatte Das Holz ist entweder Pappel oder Weide. Wer dort wohl seine Löcher bohrt? Es sind richtig viele! :)

 

@birghir

Hi Birger, gibt es schon was Neues aus deiner Pilzzucht? Mich interessiert das Thema sehr

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SimbienchenKaitree12TillivillaKataFux

Moin Evy,

ich warte noch bisher hat sich an den Baumstämmen noch nichts getan, evtl war es bisher noch zu trocken oder die Pilze kommen jetzt in der Herbstzeit raus. Wenn es kommt schreibe ich was detailliertes dazu :)

Lg

Birger

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SimbienchenEvy

Huhu, ich hol das Thema mal wieder hoch.

Wir haben einen relativ verweilderten Gemeinschaftsgarten übernommen und werden viel Roden müssen. Weil sie cool sind und eh viel Schnittgut anfällt möchten wir gerne eine Benjeshecke anlegen. Sie soll auf eine ca. 5m lange Strecke zum Nachbargrundstück. Ich hab mehrere Fragen:

Im Garten wächst bisher vor allem Brommbeere, Essigbaum und Hartriegel - würdet ihr davon etwas nicht auf die Benjeshecke machen? Hab hier vage abneigung gegen Brommbeere gelesen - wegen der Ablergerbildung? (Dann könnte man ihn ja nach oben schichten)

Wie tief würdet ihr bauen?

Was verwendet ihr für Stützstäbe und wieviele? Also in welchem Abstand setzt ihr die?

Wir fänden eine bepflanzung mit Clematis o.ä. mittelfristig richtig toll. Geht das, wenn man immer wieder was oben auflegt? Oder erst, wenn die Hecke nicht mehr angerührt wird?

Muss man Abstände zum Nachbarn einhalten?

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Reinhard Witt beschreibt irgendwo einen seiner großen Reisighaufen, der von einer Rankpflanze überwuchert wird. Er schmeißt immer neues Astwerk oben drauf und die Rankpflanze kommt gut damit klar und verschafft sich immer wieder Licht und Luft. (Könnte eine Clematis gewesen sein, bin mir aber nicht sicher.)

Abstand zum Nachbarn? Ich würde eine Benjeshecke wie einen Zaun betrachten, der darf halt nur so hoch sein wie es die Kommune erLaubt.

Von den Brombeeren würde ich nur trockene Stengel in den Zaun einarbeiten und auch eher versteckt. Oder ganz viel und ganz offen dort, wo z. B. Nachbarskatzen ferngehalten werden sollen ( bei in den Zaun integrierten Vogelnistkästen oder Wasserstellen.)

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SimbienchenKirstenDorotheeGsaelzbaerAmarille

Was Brombeeren angeht hab ich keine Bedenken, wenn sie keinen Bodenkontakt haben und damit keine Wurzeln treiben können. Die vertrocknen und verrotten dann problemlos. Selbst ganz frisch geschnittene Triebe bekommen ohne Bodenkontakt ja keinen Nachschub an Wasser und Nährstoffen und sterben ab. Bei Brombeeren ist es wichtig, Wurzeln zu beseitigen oder die Bildung selbiger zu verhindern.

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SimbienchenEvyDorotheeGsaelzbaer

Thema Abstand zum Nachbarn: habe ich überhaupt keinen eingehalten. Wenn es unser eigener Zaun wäre, hätte ich ihn sogar direkt als Rückwand verwendet, so habe ich halt Holzstäbe als Stützen direkt davor eingeschlagen. Möglichst ohne Abstand, damit zwischen Zaun und Benjeshecke nichts wuchert. Ich achte beim Draufschlichten aber schon darauf, dass nichts durch die Stäbe zum Nachbarn rübersteht, also dass die geraderen, dickeren Äste eher auf der hinteren Seite liegen.

Aber ich verstehe, dass du dir die Frage stellst, ich gLaube, ich habe diesbzgl. damals auch hier im Forum gefragt. :-)

Lena hat auf diesen Beitrag reagiert.
Lena

Hi Lena @edina

Ich habe als Pfosten für meinen Totholzwall dickere Äste und kleinere Stämme genommen. Hier im Dorf konnte ich über Ecken Kontakte knüpfen zu Leuten, die ihre verwilderten Grundstücke etwas entholzen wollten. Ein Hausmeisterservice ist auch dabei

Der Bohrabstand zwischen den Pfosten einer Seite beträgt bei mir 1m. Die parallel dazu verlaufende andere Pfostenreihe ist dazu einen halben Meter versetzt. Zwischen den Pfostenreihen ist 1m Abstand zum Aufschichten. Ich würde die Breite abhängig vom verfügbaren Platz und der Endhöhe machen. Dabei sollte man den im Nachbarschaftsgesetz des jeweiligen Bundeslandes vorgeschrieben Abstand zur Grenze beachten. Bei mir ist der Nachbar eine landwirtschaftliche Nutzfläche, also muss ich mehr Abstand einhalten für die Maschinen.

Soweit ich weiß, werden Clematis im Frühjahr über dem Boden abgeschnitten, bevor sie wieder austreiben. Wenn man vor der Wachstumsphase neuen Astschnitt auflegt, sollte es keine Probleme geben. Werde den Totholzwall auch bepflanzen

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tree12, Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
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Zitat von Lena am 18. November 2021, 18:14 Uhr

Im Garten wächst bisher vor allem Brommbeere, Essigbaum und Hartriegel - würdet ihr davon etwas nicht auf die Benjeshecke machen? Hab hier vage abneigung gegen Brommbeere gelesen - wegen der Ablergerbildung? (Dann könnte man ihn ja nach oben schichten)

ich würde vor allem vor dem Aufschichten des Holzes ziemlich penibel den Boden von Ausläufern von Essigbaum und Hartriegel säubern. Und Brommbeeren (du hast recht, sollte eigentlich mit 2 mm geschrieben werden ;-)) und der kanadischen Goldrute (sehe ich da im Vordergrund auf einem Bild).

Wenn die Benjeshecke mal aufgestapelt ist kommst du nicht mehr dran.

Vielen Dank für euren Input

Wir haben uns jetzt erstmal für günstige Dachlatten als Pfosten entschieden, weil sie praktisch und schnell zu bekommen waren. Hab sie unten schräg abgesägt, so konnte man sie gut einhauen (und die Reste als Markierung für andere Pflanzen verwenden). Die Latten halten sicher nicht lange, aber sie sehen auch nicht so schön aus (vor allem, wenn man sie krumm einschlägt) und wir können sie nach und nach gegen hübschere Funde austauschen. Als Abstand habe ich 70cm gewählt, da relativ viele kleine Äste dabei waren, die Tiefe sind 60cm.

Ich hab den Bereich erstmal frei gelegt und wie empfohlen die Brombeeren (das ist ein schriftlicher Sprachfehler von mir, ich weiß es eigentlich, aber mein Gehirn sagt jedes mal mm) und Co entfernt. Der Boden ist sehr weich, daher ging das ganz gut. Im Heckenbereich steht noch ein kleiner Feldahorn ziemlich in der Mitte und ein Hartriegel ganz am Ende, die düfen aber beide bleiben. Rückschneiden kann man ja immernoch.

Anschließend hab ich alles, was hoffentlich keine Bodenausläufer bildet, geschichtet: tote Brombeerranken, tote Rosenäste (Sandrose, die Äste mussten eh ab für den Zugangsweg) und anderen Kleinkram. Der Boden ist jetzt Bedeckt und die Hecke ca. 40cm locker gefüllt - darf der Bromi jetzt drauf? Außerdem wären da noch ca. 10qm Flieder, die noch auf ihr Ende warten. Und die Essigbäume 
Kann man die Brombeerwurzeln oben drauf legen? Ab einer gewissen Höhe bzw. Trocknungsgrad können die eigentlich nix mehr machen, gell?

Beim Platzfreischneiden hab ich tolle Funde gemacht! Unter den Brommis wachsen zwei Pfaffenhütchen und ein Haselnuss
Der Haselnuss wuchs, sehr faszinierend, durch ein engmaschiges Kaninchengitter. Die Nachbarin hatte das wohl mal da abgelegt, um das Unkraut fern zu halten. Es gab haufenweise tote Äste, die sind immer gewachsen, bis das Gitter sie abgeschnitten hat und dann verfault. Super mulmiger Boden da! Hab das Gitter entfernt und, wo möglich, die Bodentriebe freigeschnitten. Ich wollte eh Hasel pflanzen, perfekt, dass er schon da ist und bestimmt gute Wurzeln hat!

Für Roden, Latten sägen, einschlagen und befüllen hab ich insgesamt etwa 4h gebraucht, wobei bestimmt eine halbe für Hasel-aus-Gitter-schneiden drauf gegangen ist. Es ging dann doch viel schneller als gedacht.

(Sorry, dass die Bilder so verwackelt sind)

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Simbienchen, tree12 und 5 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
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