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Weiden (salix)

Auch hoffe ich wieder von einer weiteren Weide hier im Eck, den Rückschnitt zu erhalten. Zwar habe ich im Hortus schon drei davon gesetzt, aber vielleicht hat ja einer hier aus dem Forum Interesse daran, wenn ich den Rückschnitt erhalte.

tree12 hat auf diesen Beitrag reagiert.
tree12
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Jedes Jahr kann ich an meiner Harlekinweide kleine flinke Wildbienen beobachten, meine Kamera ist nur nicht schnell genug, dafür hab ich aber die Kätzchen erwischt

oder nur das Hinterteil

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich liebäugel schon länger damit, mir eine/mehrer Weiden in den Hortus zu holen. Allerdings bin ich mir total unsicher wie viel Platz die brauchen und wie groß die werden. Ich habe bisher eine kleine männliche Hängeweide. Nach etwa 8 Jahren im Kübel habe ich sie letztes Jahr ausgepflanzt. Das hat sie mir mit einem kräftigen Austrieb gedankt. Sie wird dieses Jahr vermutlich toll blühen, da sie schon viele Knospen hat.

Was mir total gut gefällt, sind geflochtene Weiden aus Absenkern bzw. ein Weigentipi für die Kinder. Für letzteres fehlt allerdings der Platz. Ich möchte dieses Jahr mal ein Bohnentipi ausprobieren. Das ist ja dann erstmal nur für ein Jahr und nicht ganz so platzintensiv.

Zu den schönen geflochtenen Weiden im Topf, die du und Simone gemacht habt: Muss man die nach ein paar Jahren auspflanzen? Und halten die so die Form, so dass man eine Art geflochtenen Weidenbaum hat? Grundsätzlich hätte ich nämlich großes Interesse an Weidenrückschnitt... und wahrscheinlich noch mehr Fragen dazu

Eine kleinere Weide wäre die Ohrweide (Salix aurita) 3-4m, oder eine Zuchtform der Salweide(Salix caprea)bis 4m.

Beide sehr wertvoll für Insekten!

Weiden sind auch Heilpflanzen! Jetzt ist eine gute Zeit für die Ernte von Weidenrinde, spart Aspirin :-)

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/entzuendungen/weidenrinde

Viele Gärtner haben eine Meise

Vor drei Jahren hat sich unsere Osterdekoration entschlossen, Wurzeln zu schlagen. Drei Äste haben es in den Garten geschafft und stehen jetzt unverschämt dicht in einem Dreieck nebeneinander, vlt. 40cm Abstand. Die Idee (wenn die alle diese Pflanzsituation überleben) ist, daraus einen Busch werden zu lassen, von dem wir jedes Jahr einen der drei Triebe stark zurückschneiden – von der Grundidee her wie bei Kopfweiden also. Wenn ich mir angucke, wie dick Kopfweiden im Alter werden können, dann ist das sicher nicht dauerhaft umsetzbar, aber ich hoffe, daß es doch diverse Jahre funktionieren könnte.

»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
Zitat von Amarille am 8. Februar 2021, 18:55 Uhr

Weiden sind auch Heilpflanzen! Jetzt ist eine gute Zeit für die Ernte von Weidenrinde, spart Aspirin :-)

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/artikel/entzuendungen/weidenrinde

Weidenwasser ist auch wurzelaktivator, wenn man von zweigen die Rinde zieht und beides zusammen 1 -2 Tage ziehen lässt.

Amarille hat auf diesen Beitrag reagiert.
Amarille
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Kirsten am 8. Februar 2021, 15:51 Uhr

Ich liebäugel schon länger damit, mir eine/mehrer Weiden in den Hortus zu holen. Allerdings bin ich mir total unsicher wie viel Platz die brauchen und wie groß die werden. Ich habe bisher eine kleine männliche Hängeweide. Nach etwa 8 Jahren im Kübel habe ich sie letztes Jahr ausgepflanzt. Das hat sie mir mit einem kräftigen Austrieb gedankt. Sie wird dieses Jahr vermutlich toll blühen, da sie schon viele Knospen hat.

Was mir total gut gefällt, sind geflochtene Weiden aus Absenkern bzw. ein Weigentipi für die Kinder. Für letzteres fehlt allerdings der Platz. Ich möchte dieses Jahr mal ein Bohnentipi ausprobieren. Das ist ja dann erstmal nur für ein Jahr und nicht ganz so platzintensiv.

Zu den schönen geflochtenen Weiden im Topf, die du und Simone gemacht habt: Muss man die nach ein paar Jahren auspflanzen? Und halten die so die Form, so dass man eine Art geflochtenen Weidenbaum hat? Grundsätzlich hätte ich nämlich großes Interesse an Weidenrückschnitt... und wahrscheinlich noch mehr Fragen dazu

Deine Hängeweide ist eine salix caprea pendula. Und es gibt sie von winzig bis richtig groß aus der Baumschule mit einer höhe von 2,50. der Stamm wird nur dicker, wächst aber nicht mehr höhentechnisch.

Ob man die geflochtete auspflanzen muss - weiß ich nicht, ich hab sie im Winter ausgepflanzt. Man muss an den Stehern, nur die Blätter abstreifen - oben darf wachsen. Aber Rückschnitt nimmt weide eh nie krumm, sie dankt mit vermehrten Austrieb. Und für Hausgärten darfs auch Kopfbaum sein, finde ich

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

@erebus meine Hängeweide ist 80-100cm hoch, also eher klein. Schneidet man die eigentlich zurück ? Einzelne Triebe hängen jetzt bis auf den Boden und ich habe mal gesagt bekommen, man müsse sie jedes Jahr zurückschneiden. Anfangs hab ich das auch gemacht, letztes und vorletztes Jahr dann nicht.

Wegen Kopfweide... kann jede Weide zum Kopfbaum erzogen werden und wie hoch und breit sind die denn dann?

Wenn Rückschnitt, dann nach der Blüte - muss auch nicht jedes Jahr sein. Kommt auf dein Schönheitsempfinden an

Kopfweide müsste von den normalen bekannten Baumformen jede gehen - aber die Trauerweide und die Korkenzieherweide - sind nicht heimisch und vertragen zwar den Rückschnitt - aber ob sie auf Kopf/Stocksetzen ... würde ich da eher die Finger von lassen.

Wenn du alte Kopfweiden siehst, liegt die Angaben von Alter weit auseinander, denn ungepflegt kann sie brechen, da der Schnitt eine Erziehungsform ist - um besser Zweige ernten zu können. Der gezogene Baum sein Gewicht mit zunehmender Stärke der Äste - sich nicht mehr tragen kann. so als Faustregel fürs Alter ca. 90 bis 120 Jahre erreichen die schon. Gibt auch Ausnahmen.

Würde man ein Feld von Korbweiden anlegen, kann dieses maximal 25 Jahre beerntet werden, danach lässt die Qualität deutlich nach.

Wie hoch du den Stamm als Steckling eben setzt, kommt auf den Durchmesser an, bei einer Aststärke von 8-10 cm, sollte dieser schon gut 50-70cm tief gesetzt sein. Breite wenn alt, grau und wind schief - werden bestimmt drei Mann sich an den Patschehänden fassen müssen, um drum herum zu kommen.

Kirsten, ist alles relativ. Aber bis die Kopfweide diesen Umfang erreicht, dauert es schon einige Jahrzehnte

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