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Superbeete und andere außergewöhnliche Beetformen

Super! Die ist ja toll eingewachsen :-) Sieht wunderschön aus.

Und wärend die Welt ruft ... Du kannst nicht alle retten! Flüstert die Hoffnung ... Und wenn es nur einer ist... Versuch' es! Sylvia Raßloff

Vielen Dank! An seinem ersten Projekt hängt man doch irgendwie besonders. Mittlerweile ist sie noch stärker eingewachsen. Bin sehr gespannt, wie sie sich nächstes Jahr entwickelt und Rosmarin, Herzgespann und Weinraute das erste Mal blühen

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Simbienchentree12StefanieDorothee

Letzten Winter haben wir die Erdbeer-Pyramide gebaut. Ich hatte "Kletter"-Erdbeeren bekommen, aber mir war es zu lästig, die Ranken immerzu hochzubinden. Nun können die Erdbeeren runterranken, bequem gepflückt werden und im "Rasen" wieder Wurzeln schlagen

Entworfen habe ich die Pyramide so, dass die Grundfläche 1m² beträgt, alle Ebenen knapp 40cm hoch sind, damit die Wurzeln genug Platz haben, und die jeweils kleineren Ebenen mit den Ecken genau auf der Mitte der Seitenkanten der größeren Ebene sitzen können. Gesamthöhe: ca. 145cm.

Verwendete Materialien:

Konstruktionsholz aus Douglasie (teurer als Fichte, aber langlebiger), selbst zurecht gesägt, abgeschliffen und 2x bepinselt mit

Leinöl (hab's aber falsch gemacht: man muss entweder Leinölfirnis nehmen oder nach jeder Schicht mit normalem Leinöl mehrere Wochen warten, bis es komplett ausgehärtet ist),

Schrauben und Winkel (hat mein Freund entworfen und lasern lassen) aus Edelstahl, damit nichts wegrostet (kann man wiederverwenden, wenn das Holz gewechselt werden muss),

Betonborten und ein Edelstahlband, das diese zusammenhält, als Fundament wegen des Gefälles,

Sand, um die Betonborten auszurichten,

ein Wühlmausgitter,

Astschnitt, Kompost und Maulwurfserde zum Befüllen,

Fichtennadeln zum Mulchen.

Für mich war das Schwierigste, das Gefälle auszugleichen. Wie erwartet, ist das Substrat über das Jahr hin ordentlich zusammengesackt, sodass ich im Herbst die Erdbeeren herausnehmen und auffüllen musste. Dazu habe ich Pferdemist genommen und für die obere Schicht wieder Maulwurfserde. Gut konnte man auch beobachten, dass das Wachstum an der Südseite am stärkste und an der Nordseite am schwächsten ausgefallen ist sowie dass die oberste Ebene den größten Wasserbedarf hat. Auf den Bildern erkennt man auch gut, dass sie nicht vollsonnig steht, sondern im Tagesverlauf mal Schatten von der Hecke und von der Fichte bekommt.

Diesen Herbst habe ich Knoblauch dazwischen gepflanzt und hoffe, dass sich alle prächtig Entwickeln :)

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Simbienchentree12StefanieDorotheeGsaelzbaerZooni

Da wir heuer festgestellt haben, dass uns die Anbaufläche im Vergleich zum Vorjahr doch ein wenig zu knapp war (wir haben ein paar Quadratmeter für einen Hotspot abgezwackt), muss nächstes Jahr wohl ein neues Beet her.

Auf der Suche nach platzsparenden und originellen Varianten habe ich hier ein bisschen gestöbert, und ich denke, so einen Turm aus diagonal gestapelten Holzquadraten könnten wir noch ganz gut unterbringen, und ansprechend würde der wohl auch aussehen. :-)

Bin aber noch für Inspirationen offen, also wenn jemand Bilder von Lösungen abseits von klassischen Hochbeeten für kleine Gärten hat, freue ich mich auf jeden Fall! :danke:

Am meisten Anbaufläche hab ich in meinen 2 nebeneinander stehenden Hochbeeten. Der Platz lässt sich gut nutzen. Gemüse das nach unten wächst steht neben krautiges Gemüse. Am Rand kann man Süßkartoffeln pflanzen, das Kraut wächst nach außen und die Knollen haben nach unten viel Platz um richtig groß zu werden. An den gegenüberliegenden Seiten beider Hochbeete hatte ich Bohnen gesetzt die an einem Rundbogen, der beide Hochbeete verbindet, hoch gewachsen ist, zwischen beiden Hochbeeten war dann ein kleiner gemütlicher Laubengang die Bohnen liesen sich gut ernten (letztes Jahr hatte ich das mit Gurken gemacht). Dann könntest du vor die Hochbeete noch Stufenbeete anbauen wo dann Tomaten und Co. wachsen können. Leider hab ich kein Bild von meinen Beeten, da das meiste schon abgeerntet ist und im Hochbeet nur noch die Chilis und Paprika stehen.

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PrimulaverisTillivilla
Viele Gärtner haben eine Meise

Oh, das mit dem Rundbogen zwischen den beiden Hochbeeten klingt ja total schnuckelig! :verliebt:

Ein Stufenbeet könnte auch eine Überlegung wert sein, da hast du recht...

Für die Terrasse bzw. den Balkon hab ich auch schon ein wenig zum Thema Vertical Gardening gestöbert, denn wenn ich z.B. den Salat in die Senkrechte auslagern könnte,wäre im Hochbeet natürlich auch schon wieder Platz gewonnen... aber irgendwie hab ich die Sorge, dass ich da im Hochsommer mit dem Gießen nicht hinterherkomme. :shock: Hat jemand von  euch schon Erfahrung damit, mit wie wenig Erdreich Salat tatsächlich auskommt und wie pflegeintensiv das dann wird? Manche bauen den ja wohl tatsächlich in so kleinen Pflanztaschen an, oder ich gLaube sogar in ausrangierten Dachrinnen...

Ich habe meinen Salat dieses Jahr zum zweiten Mal im Balkonkasten und es hat in keinem Jahr funktioniert. Er ist einfach nicht gewachsen, sondern so schmal wie er war, irgendwann geschossen. Wasser hat er jedenfalls bekommen und die Erde war auch nicht total ausgelaugt. Keine Ahnung, ob ich was falsch gemacht habe, aber bei mir klappt es einfach nicht.

Hm, irgendwie überrascht mich das nicht, rein gefühlsmäßig ist so ein beengter Raum keine artgemäße Haltung für Salat :lol: ... aber da man online so viel dazu findet, denke ich mir, es muss doch Leute geben, bei denen es klappt!? :?

Zitat von Tillivilla am 18. September 2021, 21:49 Uhr

Hm, irgendwie überrascht mich das nicht, rein gefühlsmäßig ist so ein beengter Raum keine artgemäße Haltung für Salat :lol: ... aber da man online so viel dazu findet, denke ich mir, es muss doch Leute geben, bei denen es klappt!? :?

Kopfsalat braucht Platz, in einen Balkonkasten kannst du da eigentlich max. 3 Köpfe setzen. Pflegeleichter sind da nur Pflücksalate, da du da immer die äußeren Blätter nimmst bleiben sie schmaler.

Tillivilla hat auf diesen Beitrag reagiert.
Tillivilla
Viele Gärtner haben eine Meise

Neulich im Supermarkt habe ich mal einen Salat gekauft mit Wurzelballen... eigentlich nur, weil er gerade im Angebot war und ich mir dachte, auch wenn es nicht Bio ist, rette ich ihn vor der Abfalltonne. Ich hatte die Vorstellung, am Salatkopf ist einfach ein Teil der Wurzel noch vorhanden. Aber da war in Wirklichkeit die gesamte Erde aus dem Anzuchttöpfchen mit dran. Scheinbar werden diese kleinen Salatköpfe nur in diesen winzigen viereckigen Töpfchen im Gewächshaus gezogen und gelangen so in den Verkauf, also ohne richtige Erde.

Ich würde einfach mal auf Birgit Schattlings Seite gehen und ihre eine Mail schreiben zur Anzucht von Salat auf dem Balkon, niemand weiß vermutlich darüber so gut Bescheid wie sie... :-)

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