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Ohrenkneifer Unterschlupf

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Zitat von Martin am 18. Januar 2021, 20:58 Uhr

Naja, gegen Meisen und Spechte kann man ja einfach Kaninchendraht davor anbringen.

Das könnte ich auf jeden Fall noch nachrüsten.
Ansonsten bin ich auch offen für Alternativen.

Wie ist das dann eigentlich, wenn man die Töpfe auf Stöcke steckt? Wird das auch von den Vögeln geräubert?

Mein Mann hat mal aus Spaß an der Freud aus Holz eine Art flaches Kästchen gebaut mit kleinem Eingang unten. Im Innenleben des Kästchen befinden sich waagerechte Leisten (so im Wechsel angeordnet), damit die Ohrwürmer nicht runterfallen. Ich kann es leider nicht so gut beschreiben... sie kriechen also unten durch den Eingang rein, können sich auf die nächste Ebene hangeln und von dort auf die nächste und auf die nächste, bis ganz oben zum Ende vom Kästchen.

Theoretisch ist dann jede Leiste von etlichen Ohrwürmern besetzt.

Das Kästchen wurde mit einem Stück Schnur an einen Baumstamm gebunden. Als wir später mal eins aufschraubten, um nachzusehen, waren tatsächlich ganz viele Ohrwürmer drin... ;-)   Das Teil ist absolut meisensicher (spechtsicher nicht, der könnte natürlich alles kurz und klein hauen, wenn er wollte).

 

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer

Das ist auch eine gute Idee. Meinst du, es alle gut, wenn man da noch locker Holzwolle reinsteckt? Oder ist das dann zu viel des Guten?

Zitat von Kirsten am 18. Januar 2021, 21:29 Uhr
Zitat von Martin am 18. Januar 2021, 20:58 Uhr

Naja, gegen Meisen und Spechte kann man ja einfach Kaninchendraht davor anbringen.

Das könnte ich auf jeden Fall noch nachrüsten.
Ansonsten bin ich auch offen für Alternativen.

Wie ist das dann eigentlich, wenn man die Töpfe auf Stöcke steckt? Wird das auch von den Vögeln geräubert?

Wenn die Ohrwurmquartiere nicht an einem Baumstamm angebracht werden, erreicht man nicht das, was man möchte, sie sollen ja direkt auf dem Baum die Blattläuse vertilgen. Es hat sich allerdings mittlerweile herausgestellt, daß Ohrwürmer gar nicht sooo viele Blattläuse futtern, wie man immer dachte... andere Tierchen wie Florfliegen und ihre Larven oder Marienkäfer und ihre Larven sind da weit effektiver.

Und auch wenn man die Töpfchen unten mit einem Drahtgeflecht sichert - das müßte ja mit einem Abstandhalter geschehen (wie bei einem Wildbienenhaus auch), damit die Meisen nicht ihre Schnäbel und Zungen durchstecken können.

Zitat von Kirsten am 18. Januar 2021, 21:35 Uhr

Das ist auch eine gute Idee. Meinst du, es alle gut, wenn man da noch locker Holzwolle reinsteckt? Oder ist das dann zu viel des Guten?

Die brauchen eigentlich keine Holzwolle, sie wollen einfach nur Spalten und Ritzen haben, wo es trocken und dunkel ist. Bei den Tontöpfchen benötigt man die Holzwolle nur als "Füllmaterial", weil sich im leeren Topf ja niemand einfinden kann.

Ich habe immer Ohrwürmer im Halter für das Erdnußbutterglas für die Vögel. Mein Mann hat einen Halter aus Holz gebaut, da ist das Glas waagerecht reingelegt. Zwischen dem Glasboden und der Hinterwand der Halterung lebt ein Trupp Ohrwürmer... drum beeile ich  mich immer sehr, wenn ich das Glas durch ein volles austauschen muß... :-)

In unser wirklich seeehr flaches Kästchen würde gar keine Holzwolle reinpassen. Wenn ich das richtig im Kopf habe, ist das bestimmt so flach wie zwei Tafeln Schokolade übereinandergelegt (nur, damit man eine bessere Vorstellung bekommt). Im Innenraum ist es wirklich sehr eng, so wie sie es lieben.

@andreamast

Aus welchem Holz ist denn das Kästchen? Es muss ja schon einiges an Feuchtigkeit aushalten können.

Und wärend die Welt ruft ... Du kannst nicht alle retten! Flüstert die Hoffnung ... Und wenn es nur einer ist... Versuch' es! Sylvia Raßloff

Das war ja so eine spontane Idee meines Mannes, nachdem er gesehen hatte, daß die Tierchen im Bewässerungscomputer fürs Gemüsebeet lebten und sich in die Ritzen reinquetschten. Er hatte gerade Fichtenholz zur Hand  und hat seine Idee in die Tat umgesetzt. Bis jetzt funktioniert es wohl, aber wir schrauben natürlich nicht mehr auf.

Und auch wenn man die Töpfchen unten mit einem Drahtgeflecht sichert - das müßte ja mit einem Abstandhalter geschehen (wie bei einem Wildbienenhaus auch), damit die Meisen nicht ihre Schnäbel und Zungen durchstecken können.

Wie groß sollte der Abstand dann sein? Reicht die Dicke von einem Stöckchen?

Bei einem Wildbienenhaus geht man schon von mehreren cm Abstand zwischen Röhrchen und Gitter aus, kommt drauf an, was man aussperren will. Spechte haben eine sehr lange Zunge...

Wenn Du aber bei Dir im Garten z. B. keine Spechte hast, brauchst Du Dir da keine Gedanken machen. Unser Garten ist Spechthochburg, im Winter wie im Sommer.

 

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