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Nisthilfen für Wildbienen

Habe gerade einen Bienenstein bestellt :-) . Die waren ja längere Zeit nicht zu bekommen. Auch jetzt dauert es wahrscheinlich 4 Wochen, aber dann habe ich für nächstes Jahr einen guten Start.

Doro, es dauert etwas länger, bis die Steine bezogen werden, also länger, als Holz oder Pappröhrchen. Erst nachdem mein Mann jeden Nistgang in dem Stein nochmals bearbeitet und die Ränder ganz glatt gemacht hatte, begann lebhaftes Interesse bei den Wohnungssuchenden.

Gut zu wissen, ich habe sehr feine, länglich-runde Feilen und feines Sandpapier, dünne Bürstchen. Damit habe ich auch z.T. die Bambusröhrchen bearbeitet. Dann kann ich den Stein fürs Frühjahr vorbereiten und mich in Geduld üben ;-)

Guten Morgen.

Ich arbeite bei einer großen Duisburger Firma und sitze quasi direkt am Marketing. Da ich ja unser Vereinsbiotop "beinsekten" darf (Winterquartier, Totholz-Palettenhaus ist schon in Arbeit) habe ich die einfach mal gefragt ob sie Interesse hätten, 2 Säulen zu Sponsern.
Sie haben!

Die möchten das socialmediamäßig prasentieren und dokumentieren (ich fürchte die rücken mit Kamerateam an...) und bevor ich irgendwas falsch mache, wollte ich nochmal nachfragen:

In welche Himmelsrichtung müssen die Löcher zeigen, Größe, Hartholz und ich denke, dass da dringend auch ein Draht vor muss, oder?

Ich plane 2 Säulen in der Art:

https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/kreatives/?mobile=1&fbclid=IwAR28N3WpGwZ3S7K7lQr2CJ0_zevBf86ixPCcZNvuOHKl_7sryG-7rZB7EwE

Ich frage gerade bei Holzhändlern nach "Balken". Meint ihr 2,50m reicht wenn man die unten einbuddelt?

Hiiiiilfe und Daanke für Eure Antworten.

LG Mel

Ja, Hartholz muß es sein, Buche, Eiche oder Esche, die Löcher zeigen am besten nach Südosten... Morgensonne ist ganz wichtig, Mittagshitze sollte vermieden werden. Die untersten Löcher müssen hoch genug angesetzt werden, um vor Spritzwasser geschützt zu sein.

Und ein Drahtschutz (mit genug Abstand zum Holz) ist unbedingt angebracht, auch wenn das der Optik natürlich nicht so zuträglich ist. Wenn die Meisen mal geschnallt haben, daß es was Leckeres zu holen gibt, sind solche Nisthilfen schnell geräubert.

Dankeschön für die Antwort!

Zitat von Mel am 15. September 2020, 16:39 Uhr

Dankeschön für die Antwort!

Gerne! Wenn Du noch was wissen möchtest, dann helfe ich immer gerne weiter... :-)

Wir haben dieses Jahr mehrere Nisthilfen gebaut, da die gekaufte von Schwegler in Mai tatsächlich schon nahezu voll war.

Wir haben zum Teil einfach nur Löcher in Holzbalken gebohrt (was gut ankam) und ansonsten die Schubkästen einer alten Werkbank unterschiedlich bestückt. An den Lehmputz-Fächern waren bisher noch keine Insekten zu beobachten, aber diese Kästen hingen auch erst im Juli/August. Vielleicht ist der Lehm aber auch zu hart? Und der Starkregen in Kombination mit Wind hat das Fach auch schon teilweise ein bisschen ausgewaschen. Da müssen wir wohl noch mal nachbessern. Ansonsten hatte mich noch gewundert, dass auch so spät im Jahr teilweise noch Bienen die Nisthilfen aufsuchen.

Hochgeladene Dateien:
  • IMG_20200801_174245421.jpg
  • 20200411_115708-COLLAGE.jpg
  • IMG_20200510_191522_761.jpg
  • IMG_20200510_191522_763.jpg

Der Lehm muß so weich sein, daß man ihn mit dem Fingernagel leicht wegkratzen kann, sonst können Wildbienen nicht einziehen.

Es ist normal, daß die kleinen Wildbienenarten und Solitärwespen bis in den September hinein fliegen... :-) Wenn es frühzeitig im Jahr sehr kalt und naß wird, ist in der Regel schon im August mit den letzten Wildbienen zu rechnen.

Mein Freund konnte den Lehm wegkratzen, aber der hat auch unnormale Fingernägel :mrgreen:

 

Das war mir gar nicht so klar, in unserem alten Garten habe ich an der Nisthilfe immer nur im Frühjahr Wildbienen gesehen. Aber die Nisthilfe war auch nicht so optimal.

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