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Hortus Mühlweg

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Das ganze Gelese kann auch echt blockieren. Mich hat die wuchernde Eigenschaft blockiert vom Epilobium. Aber nachdem ich sehe wie wenig die 'wuchernden' Pflanzen wuchern mache ich mir zumindest bei dem Weidenröschen keine Sorgen.

Bin gespannt auf deine Erfahrungen!

mein Biotop-Apfelbaum hat diesen Sommer endgültig aufgegeben.

Schade um die vielen Misteln. Die Vögel haben die Beeren sehr gerne gefressen.

Jetzt ringen die 2 Seelen in mir ob ich der 'Ordnung' wegen die Äste absägen soll (sieht ja schon etwas trostlos aus) oder der Spechte und Käfer zuliebe das Totholz dran lasse. Der 'Efeu-Baum' bleibt natürlich auf jeden Fall stehen.

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Momo

Wenn runterbrechende Äste keine Gefahr darstellen, dann würde ich alles so lassen. Wenn jemand was sagt... das ist eine Gartenskulptur und muss so

Zur Versöhnung deiner beiden Seelen: Schau dir den Baum doch eine Weile an und wenn dich die Äste stören, kannst du sie immer noch schneiden. Ab ist schnell.

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SimbienchenDorotheeGsaelzbaerZooniKataFuxMomo

Ich würde die Äste auch zuliebe Käfer und Spechte belassen, wenn niemandem dadurch Gefahr droht. Ich sehe es ja bei mir, der alte morsche Kirschbaum, wie wichtig absterbendes Holz für die Natur ist. Bei mir fallen die Äste von allein ab. Dort wo sie gefallen sind oder noch fallen, stellen sie keine Gefahr für uns dar. Ich muss aber auch gestehen, dass mein Kirschbaum nicht mehr so ausladende Äste wie dein Apfelbaum hat.

In Naturschutzgebieten werden teilweise Bäume extra gepflanzt, um sie später ringeln zu lassen, damit neue Lebensräume für Specht, Fledermaus und Co entstehen.

Du hast jetzt die Möglichkeit ein wertvolles Biotop in deinem Garten weiterhin zu beobachten. Schieb deinen Ordnungssinn beiseite und sei stolz auf diese natürliche Bereicherung. Bist du nicht superneugierig was die Natur damit macht ?

Kannst du direkt daneben schon etwas Neues pflanzen? Dann fällt dir der Anblick nicht so schwer, wenn der neue Baum den alten mit der Zeit ablöst.

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KirstenDorotheeZooniKataFuxtree12Gsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Ich hab so einen alten Kirschbaum und ihn einfach stehen gelassen. Im Knick zu einem abgebrochenen Ast konnte ich im Sommer sehen das sich Hornissen dort eingenistet haben. Ausserdem finde ich abgestorbene Bäume auch als Warnung und zum Nachdenken wichtig. Es haben sich schon etliche Leute bei mit beschwert wie hässlich das aussieht...ich finde das nicht so.

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tree12KirstenDorotheeGsaelzbaerZooniKataFux
Wer die Saat hat, hat das Sagen

alles klar, bleibt alles stehen. Der momentan trostlose Anblick wird mich bestimmt bald entschädigen durch all das Leben das dort entsteht....

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tree12KirstenSimbienchenDorotheeGsaelzbaerKataFuxAmarille
Zitat von Amarille am 20. Oktober 2022, 11:41 Uhr

Ich hab so einen alten Kirschbaum und ihn einfach stehen gelassen. Im Knick zu einem abgebrochenen Ast konnte ich im Sommer sehen das sich Hornissen dort eingenistet haben. Ausserdem finde ich abgestorbene Bäume auch als Warnung und zum Nachdenken wichtig. Es haben sich schon etliche Leute bei mit beschwert wie hässlich das aussieht...ich finde das nicht so.

Wenn andere sowas hässlich finden, ist das ein verstecktes Lob an dich von ihnen. Die sind nur zu blöd um das zu merken ;-)

So sehe ich solche Sachen

Malefiz, tree12 und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiztree12DorotheeAmarille
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Oh, bei diesem Thema kann ich mitschreiben. Ich habe einen Kleingarten, das erklärt etwas die nachfolgenden Umstände.

Meine Benjeshecke musste ich unbedingt umsetzen, weil die zu "hässlich" war. Es wurde eine Brandgefahr vorgeschoben, denn es war im Sommer ja so heiß und die würde sich von allein entzünden können.
Ich habe wegen des guten Willens und des Friedens ein Versetzen der Hecke ausgehandelt.

Nun habe ich neulich erfahren, dass meine Hochbeete als Sarkophage bezeichnet werden.

Außerdem sei ich wegen der Art meiner Gartengestaltung regelmäßig Thema in der Kleingarten-Schenke. Mein Garten sei so hässlich, ungepflegt, vermüllt und sonst auch sowie alles, was nicht "toll" ist.

Lass Dich nicht ärgern, wenn so unqualifizierte Kommentare kommen, ich höre auch darüber hinweg und erfreue mich an den vielen Insekten und Amphibien in meiner Garten.
Ab und zu outen sich auch Gleichgesinnte, wenn ich im Garten unterwegs bin. :)

Simbienchen, tree12 und 4 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchentree12DorotheeGsaelzbaerKataFuxAmarille

Es gibt ja sogar schon Förster, die Totholz im Forst lassen, weil es den Boden beschattet und feucht hält. Gerade in Zeiten, wo Sommer heiß und lang, Regen selten bis gar nicht.

 

Bei dem Wetter, das wir derzeit haben, hab ich eher das Gefühl, es wird sich mit Regen auf wenige Monate beschränken und im Sommer, wird es jedenfalls nicht sein, wo mal laue Gewitter erfolgen.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Zum Glück sind andere Meinungen bei mir kein Thema. Es gibt nur eine Nachbarin, die meinen Garten so 'schön natürlich' findet. Klar werde ich ihr erklären warum ich den toten Baum stehen lasse. Aber die tote Mirabelle hat sie schon akzeptiert und erzählt mir immer vom Buntspecht der da dran geht.

Finde ich schon sehr bemerkenswert weil sie eigentlich eine ganz ordentliche ist und ihre Juniors Ihren Garten sehr steril und pflegeleicht halten.

Aber ich bin am überlegen zu Füßen des Apfelbaums eine Mandel zu pflanzen. Hier im Weinbauklima gedeiht sie ja.

Bisheriger Plan wäre die Dürkheimer Krachmandel. Das ist eine die leicht zu knacken ist. Das wäre ja auch toll. Eigene Mandeln

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