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Weidenstecklinge

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Gestern traf ich den Hausmeister meines Vertrauens, das ist der, von dem ich die Baumwurzel hab. Ich fragte ganz unschuldig, ob er bei Kunden auch Weiden schneidet, was er bejahte. Und fragte, was ich bräuchte. Wir kamen überein, ich darf zu seinen Freizeitgrundstück mit, wenn er dort Holz holt und mir Ruten schneiden, ich freue mich

Simbienchen, Kai und Kirstin Zoller haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenKaiKirstin Zoller
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Au fein, Malefiz....

Super

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Gestern mit einer Bekannten telefoniert habe, fragt sie mich, wie viele Weiden ich nun hätte, also so als Stecklinge in Töpfen sind es vorne über 16 und hinten hab ich sie nicht gezählt, was mir aber positiv auffiel, das sie zeitversetzt blühen - was ja gar nicht so verkehrt ist.

Die ersten, wo es mir jedes Jahr auffällt, sind die Trauerweiden hier, die haben ganz kurze kleine Kätzchen, keinen Zentimeter lang. Aktuell blüht hier die Drachenweide bei mir auf der Terrasse. Die anderen blühen gerade ab und manche werden erst demnächst blühen. Die Mandelweide im hinteren Teil des Gartens hat auch schon geblüht.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Was ist denn aus euren Stecklingen geworden?

Ich las kürzlich, dass Salweiden bei Stecklingsvermehrung das Geschlecht wechseln sollen. Welche Arten habt ihr verwendet, und was wurde aus den männlichen Vertretern?

Für welche Weidenarten gilt das ggf. noch?

Geschlechtswechsel bei Stecklingen? Das geht nicht.

Ich hab einige in Töpfen und wenige ausgepflanzte, aber die blühen exakt mit den Kätzchen, die auch schon die Mutterpflanze hatte. Ich mach die Tage mal Bilder zu.

Aber Arten kann ich dir nicht alle nennen, weil bei 450 Sorten und die gegenseitige Befruchtung bringt ständig neue Varianten hervor - und ich leider nicht alle weiß. Ich hab auf alle Fälle ne Dotterweide, ne Reifweide und ne Zuchtsorte mit besonders großen Kätzchen. Und ne immerblühende Mandelweide hab ich auch noch und ne Harlekin.

  1. Zuchtsorte
  2. Mandelweide

 

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Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Malefiz am 13. März 2022, 6:29 Uhr

Geschlechtswechsel bei Stecklingen? Das geht nicht.

Dann kann ich ja beruhigt stecken. Ein bisschen verwundert war ich schon, aber Pflanzen können ja erstaunliche Dinge. Außerdem hätten die veredelten Kätzchenbäumchen im Gartenmarkt so Sinn ergeben. Danke.

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz

Wir haben vor ein paar Wochen 6 Weiden (3x Immerblühende Mandelweide, 3x Pollenweide) als Stecklinge in Töpfe gesteckt. Aus allen Hölzern sind neue Triebe gewachsen. Bei einigen mehr und länger, bei anderen nicht so viele und lange. Die Töpfe stehen derzeit an der östlichen Hauswand. Die Töpfe werden regelmäßig gewässert. Nicht täglich, aber Trockenheit sollte eigentlich kein Problem sein. Unser Problem ist, dass Exemplare beider Arten gelbe Blätter bekommen. Aber was ist die wirkliche Ursache? Das Netz ist sich mal wieder nicht einig. Liegt es am Licht (oder halt fehlendem Licht)? Oder am Wasser (oder eben fehlendem Wasser)?

Was ist eurer Meinung nach die Ursache und was können wir tun?

Eine weitere Ursache für gelbe Blätter könnte verdichtetes Substrat sein. Es kommt kein Sauerstoff mehr an die Wurzeln und die Pflanzen ersticken. Du könntest es also noch mit Aufklockern versuchen.

Thema Licht: Ich steckte 10 Weiden an einem Westhang. Die Pflänzchen stehen ab 10:00 Uhr in voller Sonne. Eines hat es nicht geschafft. Es steht aber auch eng an eine Thuja gekuschelt und wurde beim Gießen vielleicht übergangen. Zu viel Sonne an der Ostseite eines Gebäudes scheint mir daher unwahrscheinlich.

Gelbe Blätter deuten ja auch Nährstoffmangel hin, allerdings "denkt" der Steckling noch an, "er wäre groß am Baum" und nicht selbst klein im Erdreich. Zudem steckt er jetzt Kraft in Wurzelbildung und nicht in Blattwerk, weil Steckling sich nur auf eines konzentriert.

Hilft nur abwarten, - und meine Stecklinge stehen alle meist im Norden, da die Sonne schädlich sein soll, hab ich gelesen. Und es ist immer noch ein Unterschied, ob der Steckling im Topf oder im Erdreich steckt.

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich danke euch!

Ich bin gestern (hatte den Beitrag von @erebus da nicht gelesen) allerdings einen sehr radikalen Schritt gegangen und habe die Stecklinge noch mal in neue Erde verfrachtet. Die andere Erde war schon ziemlich verdichtet und verschlammt. Die Wurzeln sahen allerdings noch nicht gammelig aus. Jetzt muss ich wohl etwas zittern, ob sie mir diesen radikalen Eingriff übelnehmen.

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