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Terasse, Garten und Anhangs-Hortus?

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Also Blattschneiderbienen sah ich bei FB schon in Hauswurz Töpfen verschwinden ;)

 

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Hallo zusammen,

ich wollte mich auch mal wieder mit einem Herbst-Update melden. Durch den neuen Job und den damit verbundenen Zeitmangel war ich nicht mehr so viel aktiv. Nachdem jetzt etwas Routine eingekehrt ist, gehts mit den Projekten weiter.

Der Terrassengarten sieht etwas traurig aus, ein paar einjährige (Tomaten, Gurken, Basilikum) sind schon ausgeputzt. Der Mangold hält sich noch tapfer. Im Beet und zwei Kästen hab ich Winterspinat, Postelein und Rucola gesäht. Der Spinat ist leider überhaput nichts geworden und direkt nach dem Keimen verrottet. Der Posteilein und Rucola wächst zumindest im Kasten ganz gut. Hat jemand einen Tip für den Spinat?
Allgemein sind die Töpfe gerade fast durchgehend feucht, es regnet relativ viel hier.

Am rechten Zaun und um die Vogeltränge gibt es neue Äste. Darunter hab ich wilden Wein gesteckt, sodass daraus hoffentlich nächstes Jahr kleine DIY-"Bäumchen" werden.

In der Feuerwehrzufahrt liegt unmengen an Laub. Neben mehreren Laubhaufen am Zaun gegenüber ist sehr viel davon in den Lichtschacht-Garten gewandert. Dort wachsen die Bodendecker gut an und die Johannisbeeren haben Gesellschaft durch eine Mini-Stachelbeere und Himmbeere bekommen.
Außerdem hab ich fleißig Laub in die Lücke zwischen Zaun und Beet-Begrenzung gestopft - echt hammer, was da so an Volumen drin verschwindet. Hoffentlich gefällt es den Insekten.

Einige Frühblüher sind schon gesteckt (v.a. in der Erde), ein paar Zwiebeln für die Töpfe hab ich noch da, leider fehlt grade die Blumenerde.

Außerdem tut sich bei den Tieren was: Ich hab zwei Nisthäuschen und ein Insektenhotel bekommen (aus dem Nabu-Shop). Das Insektenhotel hat total franzige Kanten (siehe Foto) - meint ihr das reicht, wenn man nachschleift? Bei der Bezugsquelle war ich etwas enttäuscht. Außerdem ein Höhlenbrüter-Niskasten. Ich schreib dazu nochmal was im Nistkasten-Fred.
Das vorhandene Insektenhotel ist ja in Teilen bewohnt und zeigt jetzt seit ein paar Tagen fragl. Fraßspuren (auch hierzu gibts ein Foto). Es wird wohl Zeit für einen Fressschutz.

(Fotos gleich im Anschluss)

Ich bin noch etwas unsicher was die Bepflanzung fürs nächste Jahr angeht, vor allem an Nutzpflanzen. Ich hätte gerne Zucchinie, Kürbis (reichte dieses Jahr immerhin für 2 Suppen :D), Tomaten und Salat. Leider hab ich sehr wenig Sonne, nassen Boden und große Probleme mit Mehltau.

Eigentlich sollte noch ein Mini-Sandarium entstehen, aber ein Moor-Beet im Kübel bietet sich bei dem Standort wohl eher an. Außerdem wäre noch ein Mini-Teich auf der Terrasse geplant, aktuell bin ich noch auf Kübelsuche.

Das letzte Projekt ist ein Sichtschutz nach nebenan. Eigentlich wäre was mit Pflanzen schön, bin mal gespannt, ob das klappt.

Aktuell sind hier viele Vögel unterwegs, ich habe eine kleine Futterselle, ua. auch mit den Wahlnüssen aus dem elterlichen Garten. Neben Elstern, verschiedenen Maisen, Amseln, Eichhörnchen und Tauben kommen regelmäßig ein Rotkehlchen und ein Zaunkönig vorbei, gelegentlich auch mal ein Eichelhäher. Der Zaunkönig tobt besonders gerne duch den Garten, auch unter den Töpfen, der ist unglaublich niedlich!

Fotos vom Garten & Laubsammlung

Hochgeladene Dateien:
  • IMG_20191117_111502_559.jpg
  • IMG_20191117_101045_967.jpg
  • 20191117_115659-COLLAGE.jpg

Lichtschacht, Pilzis & Nisthilfen

Hochgeladene Dateien:
  • IMG_20191117_111730_126.jpg
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  • IMG_20191117_111839_790.jpg
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Hallo Lena , das sieht ja alles klasse aus. Dein "Bienenhotel" ist auch soweit ok. Da brauchst du nicht nacharbeiten. Allerdings verstehe ich nach wie vor nicht was diese von der Stirnseite angebohrten Hölzer sollenund mit Stroh gefüllte Kammern? Ohrenkneifer muss man ja nicht unbedingt im Bienenhotel haben.

Der Nistblock ist verbesserungsfähig. Da würde ich die Eingänge nachbohren und ein bisschen glatt schleifen. Das Holz ist irgendein Weichholz , auch nicht optimal , Hartholz wie Eiche , Esche , Buche wäre besser. Weichholz ist Harz haltig und hat Langfasern und wird von Wildbienen nicht so gerne genommen. Aber das wird trotzdem klappen. Vielleicht hast du ja Lust an meinem Wildbienen Seminar im Januar teilzunehmen.

Info http://www.ommertalhof.de

Hi Frank,

Der Nistblock hat mich auch sehr gewundert. Hab den beim NABU bestellt und bin irgendwie davon ausgegangen, dass die Sachen dort sinnvoll sind, zumal sie die Sachen (Hartholz, glatte Ränder usw) auch auf ihren Seiten entsprechend empfehlen.

In den Baumärkten hier finde ich leider kein Hartholz in entsprechender Größe zum selbst bauen ☹️

 

Bei den Stängeln ist das Problem, das einige, die vor ein paar Tagen noch glatt verschlossen waren jetzt kleine Kegel haben. Wie der unten links auf dem letzten Bild. Die Lehmvespen werden ja jetzt nicht schlüpfen, oder? Hier hat es Temperaturen im den Gefrierpunkt. Ich dachte, dass das ein Räuber/Vogel war und wollte ein Gitter davor anbringen. Wie weit müsste sowas weg sein?

Hi , das Gitter sollte mindestens 4-5cm weg sein und verhindern , dass die kleinsten Meisen durch kommen. 28mm schaffen die noch. Aber auch nicht zu eng , sonst haben die Bienen keinen Bock mehr

Versuch doch mal irgendwo her trockenes Brennholz zu bekommen. Dann bohrst du selber ein paar Löcher rein. Gebrauchte Bohrmaschinen gibt´s bei EBAY zu Hauf und Metallbohrer von 3-9mm auch.

Zitat von Lena am 17. November 2019, 16:05 Uhr

Hi Frank,

Der Nistblock hat mich auch sehr gewundert. Hab den beim NABU bestellt und bin irgendwie davon ausgegangen, dass die Sachen dort sinnvoll sind, zumal sie die Sachen (Hartholz, glatte Ränder usw) auch auf ihren Seiten entsprechend empfehlen.

In den Baumärkten hier finde ich leider kein Hartholz in entsprechender Größe zum selbst bauen ☹️

 

Bei den Stängeln ist das Problem, das einige, die vor ein paar Tagen noch glatt verschlossen waren jetzt kleine Kegel haben. Wie der unten links auf dem letzten Bild. Die Lehmvespen werden ja jetzt nicht schlüpfen, oder? Hier hat es Temperaturen im den Gefrierpunkt. Ich dachte, dass das ein Räuber/Vogel war und wollte ein Gitter davor anbringen. Wie weit müsste sowas weg sein?

Die unterschiedlichen Ortsgruppen des NABU haben auch unterschiedliche Ansichten darüber was z. B. die Ganzjahresfütterung der Vögel, gute Nistkästen oder brauchbare Wildbienenhäuser betrifft. Generell verkauft der NABU auch leider einiges an Schrott. Ich habe da schon Dreiecksnistkästen für Blaumeisen entdeckt - eine Vogelart, die bis zu zwölf Eier legt und entsprechend PLATZ braucht!

Immer wieder gibt es auch schlechte Wildbienenhäuser mit Kiefernzapfen, Stroh und Schmetterlingsschlitz, leider. Bevor Du wieder etwas in der Richtung kaufen möchtest, frag besser bei uns nach, ob es sinnvoll ist. Überall wird uns das Geld aus Tasche gezogen und es werden Ressourcen verschwendet, der NABU ist da nicht immer vorbildlich.

Wir haben von dort mal einen Nistkasten aus Holz geschenkt bekommen - eigentlich zu klein für Blaumeisen, außerdem fiel er schon halb auseinander. Mein Mann hat ihn erstmal nachbearbeitet und wir haben ihn als Übernachtungs/Überwinterungshilfe für die Meisen aufgehängt. Sobald er anfängt sich aufzulösen, ersetzen wir ihn durch einen anständigen Nistkasten aus Holzbeton (Fa. Schwegler).

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