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Lieblingspflanzen für den Hotspot

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Ich glaube es hängt auch stark davon ab wie lange du weg sein können willst?!

Töpfe, egal welches Substrat brauchen bestimmt spätestens nach 10 Tagen Wasser....rein vom Gefühl her schon, zumindest im Hochsommer.

Aber das oben schon empfohlene Topfpflanzenbuch soll tatsächlich DIE Bibel sein was Töpfe angeht.

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Die Töpfe mit den Magerpflanzen und die paar mit den Sumpfpflanzen drin gieße ich im Hochsommer je nach Bedarf. Es heizt sich vorm Haus, wo so viel Fläche versiegelt ist, viel mehr auf als hinterm Haus.Wahrscheinlich bräuchte ich trotzdem gar nicht so oft gießen - aber man hat ja schnell Angst, sie könnten verdursten... :-(

Selbst Reinhard Witt hat seine Strategien bezüglich der Einsaaten von Magerwiesen verändert, er verwendet jetzt deutlich mehr Grünkompost als vor den Dürresommern und arbeitet mit Ammenpflanzen sowie mit Modellierung von Flächen (schafft kleine Senken, wo sich Feuchtigkeit sammeln kann). Für Töpfe empfiehlt er mittlerweile gar nicht mehr das supermagere Dachsubstrat, sondern gerne etwas üppigere Substrate, die das Wasser besser halten können. So ein Topf, der sich in der Sonne aufheizt und der so wenig Substrat zum Einwurzeln bietet, ist halt ein wirklich extremer Standort selbst für genügsame Pflanzen.

Simbienchen, Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenDorotheeGsaelzbaer
Zitat von tree12 am 7. April 2022, 18:29 Uhr

Die Töpfe mit den Magerpflanzen und die paar mit den Sumpfpflanzen drin gieße ich im Hochsommer je nach Bedarf. Es heizt sich vorm Haus, wo so viel Fläche versiegelt ist, viel mehr auf als hinterm Haus.Wahrscheinlich bräuchte ich trotzdem gar nicht so oft gießen - aber man hat ja schnell Angst, sie könnten verdursten... :-(

Selbst Reinhard Witt hat seine Strategien bezüglich der Einsaaten von Magerwiesen verändert, er verwendet jetzt deutlich mehr Grünkompost als vor den Dürresommern und arbeitet mit Ammenpflanzen sowie mit Modellierung von Flächen (schafft kleine Senken, wo sich Feuchtigkeit sammeln kann). Für Töpfe empfiehlt er mittlerweile gar nicht mehr das supermagere Dachsubstrat, sondern gerne etwas üppigere Substrate, die das Wasser besser halten können. So ein Topf, der sich in der Sonne aufheizt und der so wenig Substrat zum Einwurzeln bietet, ist halt ein wirklich extremer Standort selbst für genügsame Pflanzen.

Genau so ist es!

Deshalb habe ich auch keine Töpfe, von der Schlepperei mal ganz abgesehen

tree12 hat auf diesen Beitrag reagiert.
tree12
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
Zitat von Lena am 7. April 2022, 15:19 Uhr

@kais Hat gLaube ich Erfahrung mit Töpfen an trockenen Standorten, vielleicht hat er noch ein paar Tips?

Sedum und Thyamiane würden mir noch einfallen, Bergtee steht auch gerne trocken.

Hi, ihr habt schon vieles genannt, was ich empfohlen hätte. Gute Erfahrung habe ich vor allem gemacht mit unterschiedlichen Thymian-Sorten, insbesondere der Hängethymian. Ansonsten auch noch (erstaunlicher Weise) die Bergflockenblume, Salbei, Große Braunelle. Bei gerne schmalen aber höheren Töpfen (50cm) auch Gelbe Skabiose, Ackerwitwenblume, Glockenblumen. Ansonsten biete sich alles an, was an Trockenmauern wächst. Alpengänsekresse wuchert ohne Gießanforderungen und auch bestimmte Zwiebelarten...

Substrat: wichtig ist vor allem die obere Lage. Die sollte den unteren Bereich vor Austrocknen schützen.

Ansonsten noch ein Tipp: Ich fülle nie Lehmboden pur ein. Wenn der mal trocken geworden ist, dann braucht es unglaublich viel Zeit und viel Niederschläge, dass das Wasser sich wieder bis zu den Wurzeln bewegen kann. Wenn die Pflanze Lehmboden mag, maximal 50%! Ansonsten lockeres Material mit Poren dazu mischen. Dann versickert der Niederschlag schneller, auch wenn es dann nur wenig regnet==> Weniger Gießen erforderlich!

Kai

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SimbienchenEvyLenaDorotheeGsaelzbaer

so, nochmal nachgedacht:

zumindest alle Pflanzen, die auch auf einem Gründach wachsen müssten definitiv auch im Topf überleben ohne gießen. In den Töpfen haben sie es ja noch viel besser als nur mit 10-15cm Dachsubstrat. Zumal das Substrat ja noch mit Lehm und Kompost aufgebessert wird.

Ausgenommen die Pflanzen, die sich vor Trockenheit durch eine extrem lange tiefe Wurzel schützen wie Disteln, Lavendel, Küchenschelle etc.

Scabiose und Sandthymian?

Und nochmal die Frage an euch:

wer gießt seine Hotspotzone/hat sie gegossen in dem trockenen Sommer???

Anbei die Bestelliste für das Magerbeet Hab sie mal nach Blühmonaten sortiert, damit nicht plötzlich ungeahnt eine "grüne Wüste"-Phase kommt ;-)
Gerade kommt die Sonne raus und wir werden schon mal anfangen. Die meisten Pflanzen kommen allerdings erst in 3-4 Wochen... Aber es ist wahrscheinlich auch nicht schlecht, wenn das Beet vor der Bepflanzung eine Weile ruht und erstmal sacken kann.

P.S.: Mü's Frage schließe ich mich auch an: wie siehts mit dem Gießen in den Hotspot-Beeten aus?

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Simbienchen, Lena und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenLenaGsaelzbaer
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

Zwischenstand: Projekt hat begonnen :-) Erste Pflanzen sind raus, tlw. umgezogen, tlw. warten sie im Topf.

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Simbienchen, tree12 und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
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