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Klimawandel

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Hm, ich würde das lockerer sehen :-) Ist aber natürlich ein Argument, je nachdem wie und wo sie die Woche über lagern.

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Hier ein schöner Audio-Beitrag zum Thema "Moore" von "Forschung aktuell" (DLF):

Renaturierung von Mooren

Leider gibts dazu keinen besseren Link...

Primulaveris und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
PrimulaverisDorothee
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

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https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/wasserknappheit-deutschland-101.html

Simbienchen, tree12 und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchentree12PrimulaverisGsaelzbaer
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

Da gabs letzte Woche einen ganzen Tag im TV der sich diesem Thema gewidmet hat, also das es so schlecht ausschaut in D hätte ich nicht gedacht!

Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Mein Mann hatte heute wieder ein Seminar im Rahmen seiner Ausbildung zum Obstbaumwart... sie standen auf einer Obstwiese und bekamen eine neue Technik der Veredelung gezeigt. Es gab ungLaublich viele Wespen dort, sie umschwirrten die Gruppe, waren aber nicht aggressiv.

Nein, sie waren halb verdurstet und auf der Suche  nach Wasser und Mineralstoffen!! Obst ließen sie unbeachtet, aber sie krochen in die mit Wasser gefüllten Trinkgläser der Menschen... manche ließen sich sogar auf einer Person nieder, nicht um stechen, sondern wegen des Schweißes und begannen wohl, die Salze aufzunehmen.

Mein Mann war sichtlich erschüttert, als er mir davon berichtete. So etwas hatte er vorher in dem Ausmaß noch nie erlebt.

Die Wespenstaaten, die derzeit in unserem Garten leben (mindestens zwei am Haus, dazu ein sehr großes Staat in der Erde) wissen gar nicht, wie gut sie es haben. Ihnen steht jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung, sie brauchen nicht mal weit zu fliegen.

Der Gedanke, daß sogar solche Insekten, bei denen man es nicht  unbedingt sofort vermuten würde, unsagbar leiden in Dürresommern, macht mich einfach nur traurig.... :-(

Simbienchen, Dorothee und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenDorotheeGsaelzbaerAmarille

Alles ist auf der Suche nach Wasser, auch die Vögel. Bei uns hier ist es extrem trocken, geregnet hat es das ganze Jahr schon sehr wenig (Juni 49l, Juli 31l, August 4l und das gebietsweise, in manchen Gebieten nicht mal soviel). Es geht hier nur noch um überleben, wir sind wöchentlich mit Wasser fahren beschäftigt um unsere jungen Reben, Bäume und Sträucher zu erhalten. Ertrag ist schon lange nicht mehr wichtig, jedenfalls für uns. Wasser, zur Bewässerung, gibt es "noch" von unserer Kläranlage die dafür gereinigtes Wasser in Nicht-Trinkwasser-Qualität sehr günstig zur Verfügung stellt. Dieses Jahr zeigt deutlich was passiert bzw. wie es ist wenn wir kein Wasser hätten bzw. von außen einbringen würden. Geht es mit der Trockenheit so weiter, wird auch die Wasserentnahme in der Kläranlage geschlossen, eine Entnahme aus dem Neckar ist "noch" nicht verboten, in allen Nebenflüssen jedoch schon seit 2 Wochen. Letzten Sonntag waren mein Mann und ich im Wald spazieren, wir waren entsetzt und sehr betroffen und haben unsere Wanderung großzügig abgekürzt, weil wir dieses Waldbild nicht mehr ertragen konnten. Die Wiesen sind vertrocknet, von den Apfelbäume liegen große Äste samt Äpfel am Boden, selbst im Wald ist alles vertrocknet, sogar die Holunder stehen vertrocknet ohne Blätter an den Wegen oder im Unterholz....für Insekten, Vögel und andere Tiere ist hier nichts mehr zu holen, die Gräser auf den Wiesen sind trocken - keine Samen bzw. nicht ausgereifte Samen, Beeren an den Wildsträuchern sind unreif vertrocknet etc.

Und trotz alledem gibt es immer noch Leute die das alles nicht sehen oder sehen wollen. Die sich über das schöne Wetter in diesem Sommer freuen, weil man so toll auf der Terrasse Abends grillen und mit einem Cocktail chillen. Wenn da nur nicht diese blöden Bienen und Wespen wären die einen nerven. Heute beschwert sich ein Einwohner in unserer Nachbarstadt, mit einem Leserbrief, über die Stadtverwaltung und sein Gartenamt, weil 3 umgepflanzte große Bäume nicht gepflegt und nicht gegossen werden und nun wahrscheinlich vertrocknet wären. 3 riesige alte Bäume die mal einer Baustelle weichen mussten und in seiner Straße einen neuen Platz erhalten hätten. Toll solche Mitbürger die genau wissen wo der Schuh drückt, aber vielleicht hätte er mal auf die Idee kommen können zusammen mit seinen Nachbarn den armen Bäumen dann selbst mal Wasser zu geben. 10 Gießkannen sind auch 100l, aber auch 10x gehen und das auf eigene Kosten = so nicht, dafür sind wir ja nicht zuständig wofür zahlen wir Steuern. Ich weigere mich negativ zu sein bzw. werden und sehe immer noch Licht am Ende des Tunnels, vielleicht muss alles so sein damit sich was ändert.

Simbienchen und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenGsaelzbaer
Viele Gärtner haben eine Meise

Mir fällt sehr auf, dass in dem reichen Land Ba-Wü die Leute eher beim Amt anrufen und sagen da muss gegossen werden. In dem nicht reichen Rheinland Pfalz sehe ich die Leute mit Gießkannen zu den Straßenbäumen laufen.

Am blödesten sind die Franzosen, die die Blumenkübel mit dem Sommerflor wässern aber den Straßenbaum nebendran vertrocknen lassen.

Gsaelzbaer und Amarille haben auf diesen Beitrag reagiert.
GsaelzbaerAmarille

Bei mir hier sind lediglich im Juni 29l, im Juli 3l und gestern etwa 7l gefallen.....ich mach grade nichts mehr im Garten wie giessen, ich habs so satt......

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
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