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Hortus Somnium

Zitat von Somnia am 5. März 2021, 12:07 Uhr

tja, so wucherndes Kriechzeug als Hangstabilisierung mit Blüh und heimisch, für halbschatten bis Schatten, das wär was

Immergrün macht Blüh, aber nicht sooo stabile Befestigung. Und Rosa arvensis.

Zitat von Somnia am 5. März 2021, 12:07 Uhr

Ja, Du hast recht.
der heimische ist ein Strauch, und nix hat von dem Bodendeckerzeug. Wird übrigens kaum angeboten. Online habe ich ihn nur im Katalog von Ley entdeckt, und das ohne Preis, Größenangaben (bei Kauf und Final), sowas mag ich ja gar nicht.
tja, so wucherndes Kriechzeug als Hangstabilisierung mit Blüh und heimisch, für halbschatten bis Schatten, das wär was

Habe im Internet eine Gärtnerei entdeckt (Gärtnerei Simon), die den heimischen Cotoneaster angeblich im Sortiment hat und Pflanzen auch versendet.

Zitat von Somnia am 5. März 2021, 12:07 Uhr

Ja, Du hast recht.
der heimische ist ein Strauch, und nix hat von dem Bodendeckerzeug. Wird übrigens kaum angeboten. Online habe ich ihn nur im Katalog von Ley entdeckt, und das ohne Preis, Größenangaben (bei Kauf und Final), sowas mag ich ja gar nicht.
tja, so wucherndes Kriechzeug als Hangstabilisierung mit Blüh und heimisch, für halbschatten bis Schatten, das wär was

Es gibt doch auch kriechende Weiden.

Kriech-Weide (Salix repens)

Oder du steckst dir einfach ein paar Äste als Stecklinge von den Hängesalweiden dazwischen, das geht auch.

Oder kriechender Günsel, kriechendes Bergbohnenkraut und Pfennigkraut dazwischen.

Wäre das nicht was ?

Somnia hat auf diesen Beitrag reagiert.
Somnia
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Was auch im Halbschatten und zur Hangbefestigung funktioniert, ist das Johanniskraut mit seinen Rhizomen.

Somnia hat auf diesen Beitrag reagiert.
Somnia

So viele Baustellen...

Am Mittwoch saß ich im Homeoffice n einer Dauertelco und habe dem Ex-Gärtner beim Büsche buddeln zugeschaut. Hatte ein vages Gefühl, er hat den besseren Job.😉

Habe Teller mit den Gehölznamen beschriftet und ausgelegt, nach dem Plan mit den bunten Kringeln. Hierzu hat Euer Input  echt gut getan. Auf dem Plan waren natürlich auch Kringel, die ich noch nicht habe, Sanddorn zum Beispiel. Und mit den Tellern konnte ich nochmal die Abstände prüfen. Natürlich sieht man noch nicht viel, weil die Büsche noch mini sind, und unbeLaubt auch keinen Kontrast machen, das Überblicksfoto, das ich machen wollte, taugt also nichts. Ich häng trotzdem mal was an.

Gestern habe ich einen Eimer Winterlinge bekommen, und die heute morgen versenkt. Ich hoffe, sie kommen wieder.

Hochgeladene Dateien:
  • Screenshot_20210314-102824_Gallery.jpg
  • Screenshot_20210314-120731_Gallery.jpg
  • Screenshot_20210314-121125_Gallery.jpg
  • Screenshot_20210314-102728_Gallery.jpg
  • Screenshot_20210314-102712_Gallery.jpg
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MalefizSimbienchenPrimulaverisDorotheeGsaelzbaer

Sanddorn?

Du brauchst männlich / weiblich um Früchte zu haben (Wurzelsperre wäre gut)

*falls das noch keiner erwähnt hat *

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ja, ist mir bewußt. Ich dachte, ich mach am End damit einen Teil der Grenze dicht, später mal.

Ich bin immer noch nicht sicher, wie viel Jahre so Büsche brauchen, bis die anfangen zu überwuchern... Und ob ich das bei der Fläche gelassen aussitzen kann. Die Diskussion hatten wir bei der Schlehe auch schon.

 

ja das kann ich natürlich nicht exakt beantworten, weil ich weder noch habe, aber wir haben hier in der Umgebung Schlehengehölze und Sanddorn, nicht weit, im Naturschutzgebiet. Man rechnet ja mit seiner Zeitspanne - und nicht zwingend in der Zeitspanne des Gehölzes

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich war mal mit einem Bekannten spazieren, und da war ein Grundstück, das 2-3mhoch ein einziges dichtes Brombeerdickicht war. Der Bekannte hatte da als Kind drin gespielt, und war vielleicht 40? Das sagt mir zumindest, daß ich, wenn ich nie nie nie wieder was im Garten tue, bis zu meinem Tod  von den Brombeeren, die an der Grenze lauern, überwuchert werde. Finde ich gerade ein schönes Bild. Schade, daß man das Grundstück nicht der Natur vererben kann.

Irgendwie machen alle Büsche, die gerade eingezogen sind, irgendwie irgendwann auch ein kleines Ausläuferchen. Und das gehört ja auch irgendwie dazu.

Primulaveris hat auf diesen Beitrag reagiert.
Primulaveris

Diese Brombeerdickichte verhindern den Aufwuchs aller anderen Pflanzen, sind also nicht gut für Biodiversität. Eine gelegentliche tolle dichte Hecke ist sicher gut für Zaunkönig und Co. und die Blüten liefern reichlich Nektar. Aber dort, wo die wilden Brombeeren unkontrolliert wuchern, wächst eben nichts anderes mehr.

Hier wurden Waldränder "verjüngt" vom Förster - er hat also alles dezimiert, was da mal war, vom Pfaffenhütchen über Wildstauden bis hin zu jungen Vogelkirschen.... mit dem Ergebnis, daß da jetzt Brombeeren wuchern und die Keimung jeglicher neuer Vogelkirschen und Stauden verhindern.

Anders stellen sich die Gebüsche aus Schlehen dar, die ich vom Wandern her kenne: die wachsen an Feld/Wiesenrändern, wo eh kaum etwas anderes wachsen würde. Da ist ein dichtes Schlehengebüsch wirklich ein Zufluchtsort für Vögel und Insekten und fügt sich wunderbar in halboffene Landschaften ein.

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