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Hortus roboris animi et pax

Wunderschön, so dicht eingewachsen  so eine Vielfalt. Bei den Tieren hätte ich schon wieder Angst wegen der Katzen.

Zitat von Dorothee am 16. Juli 2020, 5:35 Uhr

Wunderschön, so dicht eingewachsen  so eine Vielfalt. Bei den Tieren hätte ich schon wieder Angst wegen der Katzen.

Da sagste was!

Es lag eigentlich so nahe....aber die Tage ging mir ein Licht auf-warum es bei mir schon so lange keine Eidechsen mehr gibt. Die Katzen!

Nachbars haben ja 4,5 Stück. Plus die Streuner. Einen davon fütter ich schon jahrelang....

Diese Erkenntnis ist echt bitter. Nur, was tun?!

Glöckchen um Hals funktioniert nicht, schon probiert. Ich denke, wenn unsere Katzen mal gestorben sind, und wir dann noch einen Garten haben, werden wir vorerst keine neuen anschaffen

Würde ich sicher auch nicht. Hier sinds schon sehr viele. Was die sich des Nachts kloppen, Revierkämpfe wohl....Glöckchen fällt für mich eh raus, ist ja nicht meine Katze.

Zitat von Gsaelzbaer am 16. Juli 2020, 5:32 Uhr
Zitat von Simbienchen am 15. Juli 2020, 22:33 Uhr

....und noch etwas...

Tolle Bilder!

 

4. BILD rechts neben den Ziegeln, was hastn da aufgeschichtet? Grasnarben?

Danke...

Rechts neben den Schindelmäuerchen verläuft die Benjeshecke. Da verläuft die Grundstücksgrenze. Das ist aufgeschichteter Thujaschnitt, die sehen wahrscheinlich nur auf dem Bild wie aufgeschichtete Grasnarben aus...

Als ich die Benjeshecke anlegte, hatte ich nur Thujaschnitt, was anderes hatte mein Garten damals noch nicht abgeworfen. Da habe ich sie dort verarbeitet...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "
Zitat von Gsaelzbaer am 16. Juli 2020, 6:32 Uhr
Zitat von Dorothee am 16. Juli 2020, 5:35 Uhr

Wunderschön, so dicht eingewachsen  so eine Vielfalt. Bei den Tieren hätte ich schon wieder Angst wegen der Katzen.

Da sagste was!

Es lag eigentlich so nahe....aber die Tage ging mir ein Licht auf-warum es bei mir schon so lange keine Eidechsen mehr gibt. Die Katzen!

Nachbars haben ja 4,5 Stück. Plus die Streuner. Einen davon fütter ich schon jahrelang....

Diese Erkenntnis ist echt bitter. Nur, was tun?!

Katzen können Eidechsenpopulationen sehr schnell zum völligen Erlöschen bringen.... Also, auf keinen Fall Fremdkatzen füttern! Im Gegenteil, alle Katzen immer wieder gezielt aus dem Garten vertreiben, man kann ihnen gut etwas nachschleudern wie wurmstichige Äpfel oder sie auch mal naßspritzen, wenn es sich ergibt. Prima sind leere Gießkannen, auf die man mit der Hand seitlich draufhaut und viel Lärm verursacht.

Um sensible kleinere Bereiche wie eine Eidechsenburg oder einen Totholzhaufen kann man Dorniges setzen wie Brombeeren oder Wildrosen.

Manche Katzen schnallen das, wenn sie irgendwo nicht erwünscht sind und meiden das Gebiet. Andere sind völlig resistent und die trifft man immer wieder an. Ich selbst vertreibe regelmäßig zwei Nachbarskatzen aus meinem Garten, wo sie meinen Vögeln und Hörnchen nachstellen. Leider sind diese Katzen "Urlaubsmitbringsel" und haben sich deswegen aufs geschickte Jagen spezialisiert. Die eine pflastert wohl die Terrasse ihrer Halterin mit toten Vögeln und anderen Tieren.... :-((  Die Halter sind meist zu faul, ihre Katzen vor dem Rauslassen müde zu spielen. Und auch während der Vogelbrutzeiten werden die Katzen nicht in den frühen Morgenstunden im Haus gehalten. Da sind die Jungvögel am verletzlichsten. Leider interessiert das die große Mehrheit der Katzenliebhaber nicht im geringsten...

Die Katzen töten oder verletzen ja nicht nur Eidechsen, sondern auch Spitzmäuse, Mauswiesel, Libellen, Schmetterlinge, Junghörnchen, Vögel... Auch Reinhard Witt sagt eindeutig, daß Katzen in einem Naturgarten nichts verloren haben, er hat deswegen immer Steine in der Jackentasche.

Ich denke bei den meisten Katzenbesitzern ist es tatsächlich Unwissenheit. Allerdings sind sie wie die meisten Hundebesitzer eben auch unbelehrbar.

Ich werde mir wohl bald nen neuen Super Souker bestellen :-)

Den Kater den ich füttere nur noch hinterm Haus. Ich hasse ja keine Katzen, aber da ging mir echt ein Licht auf!

Zitat von Gsaelzbaer am 16. Juli 2020, 9:51 Uhr

Ich denke bei den meisten Katzenbesitzern ist es tatsächlich Unwissenheit. Allerdings sind sie wie die meisten Hundebesitzer eben auch unbelehrbar.

Ich werde mir wohl bald nen neuen Super Souker bestellen :-)

Den Kater den ich füttere nur noch hinterm Haus. Ich hasse ja keine Katzen, aber da ging mir echt ein Licht auf!

Nein, die meisten Katzenbesitzer sind nicht unwissend, sondern einfach ignorant. Es wird weiterhin die Mär verbreitet und gerne geglaubt, daß die Katzen nur "kranke" Vögel erbeuten würden und natürlich Mäuse. Oder man weiß zwar, daß die eigene Katze dauernd tote Vögel anschleppt, nennt das dann aber "Natur"... Nein, "Natur" wären in diesem Zusammenhang nur Luchse und Wildkatzen und die gibt es nicht millionenfach in Deutschland.

Ich gönne jedem seine Katze, aber bitte von Anfang an auf Wohnungshaltung mit Balkon oder Freigehege gewöhnt. Diese vielen, vielen Freigänger- und Streunerkatzen richten ökologisch gesehen sehr hohen Schaden an. Aber Katzen haben eine riesige Lobby, drum wird auch aus der immer wieder ansprochenen Katzensteuer niemals etwas werden.

...ich habe gar keine Katze...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

@andreamast Jetzt muss ich doch mal eine Lanze für die Katzenbesitzer brechen... ich glaube nicht, dass es Ignoranz ist. Also ich wusste bis eben auch nicht, dass man seine Katze nur zu bestimmten Zeiten rauslassen soll bzw. zu bestimmten nicht. Das habe ich, bevor ich intensiv mit Vögel füttern und nachhaltigem Gärtnern beschäftigt habe, nicht weiter reflektiert. Ich denke, so geht es den meisten. Sicher sind auch welche dabei, die das wissen und denen es egal ist, aber sicher nicht die breite Masse.

Ich hatte selbst viele Jahre Katzen. Zuerst einen Kater bei meinen Eltern, der hauptsächlich die Goldfische aus dem Nachbarteich geangelt und verspeist hat. Das ist ja wiederum gut, weil die nicht heimisch sind Natürlich hat er in all den Jahren auch ein paar Vögel gefangen (mehr als 5 dürften es aber in seinem langen Katzenleben von 20 Jahren nicht gewesen sein) und Mäuse hat er auch immer mal wieder gefangen (das waren ein paar mehr, aber weniger als eine im Monat). Die Katze, die ich später hatte, hat keinen einzigen Vogel gefangen, aber immer mal wieder Mäuse. Zum Freigang kann ich noch sagen, dass der Kater öfters schon früh morgens raus ist und die spätere Katze nur manchmal, da  sie lieber drinnen lange geschlafen hat, nachdem sie sich morgens noch den Bauch vollgeschlagen hat.

Seitdem die letzte Katze verstorben ist, haben wir viel mehr Katzen im Garten. Es sind meistens drei, die hier zumindest durchmarschieren, aber manchmal auch die Vögel belauern. Wenn ich sie sehe, vertreibe ich sie zwar, aber bisher hatte das noch keinen abschreckenden Erfolg. Mit Steinen würde ich sie nicht bewerfen, einen Super Soaker haben wir sogar tatsächlich, aber es wurde noch keine Katze nass davon. Ich weiß nicht, ob nassmachen nachhaltig abschrecken würde...

Was ich jedenfalls mit dem langen Posting zum Ausdruck bringen wollte ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Katzenbesitzer per se (oder die meisten) riesige Ignoranten sind, denen es nur um ihren Liebling geht und denen alle anderen Tiere egal sind. Natürlich bleibt aber die Frage, ob Katzenbesitzer etwas ändern würden (z.B. Tiere erst später rauslassen), wenn sie das mit den Vögeln und Eidechsen wüssten.

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