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Hortus roboris animi et pax

Heute möchte ich nun auch endlich anfangen, euch meinen Hortus vorzustellen

Hortus roboris animi et pax 

(Garten der Kraft und innere Ruhe)

 

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LineGreen und Flora haben auf diesen Beitrag reagiert.
LineGreenFlora
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Vor 2,5 Jahren kauften wir unser Haus auf 1700 m2 Grundstück mit alt- eingewachsenem Baumbestand in einer umgebenen Pufferzone, inklusiver Nebengebäude.  Zusätzlich kauften wir das 1700 m2 große Nachbargrundstück, welches zu der Zeit als Futterwiese von einem Bauern genutzt wurde. Die Wiese wurde 2x im Jahr gemäht. Die zwei Grundstücke wurden durch die Pufferzone und einer umgebenden kniehohen Gartenmauer getrennt. Im Osten wurde unser Grundstück durch eine ca 4m hohe Thujahecke umrahmt.

Fotos damals:

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LineGreen hat auf diesen Beitrag reagiert.
LineGreen
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Das erste Jahr habe ich erstmal genutzt, um meinen Garten kennenzulernen. Also habe ich erstmal beobachtet und auf mich wirken lassen. Warum haben die Vorbesitzer was wohin gepflanzt und was wohnt schon im Garten und habe versucht herauszufinden, was da alles in meinem Garten wächst, blüht und wie es heißt. Die Pufferzone war unter den Bäumen und Sträuchern komplett gemulcht. Ich hatte aus meinem anderen Garten meine Berensträucher und Erdbeeren mitgebracht und versuchte sie, in die Lücken der Pufferzone zu pflanzen. Das war ein ganz schöner Kraftakt, der Boden war unter der Mulchschicht knüppelhart. So fing ich an, die Pufferzone mit Grasschnitt zu mulchen, damit die Bodenlebewesen "Futter" bekamen und ihre Arbeit verrichten konnten.

Insgesamt blühte mir einfach zu wenig und ich wollte mehr Leben im Garten haben und so kam ich auf die Idee, auf dem Nachbargrundstück doch schon mal eine Blumenwiese anzulegen. Das bedurfte aber noch einige Vorarbeiten. So fing ich an, Samen zusammen zu sammeln und versuchte herauszufinden, wie man eine Blumenwiese anlegt.

Aber um dennoch schon mal die Insektenwelt zu unterstützen,  begann ich direkt mein Mähverhalten zu verändern. Rund ums Haus lies ich überall dort, wo etwas blühte, kleine Inseln stehen. Ebenso mähte ich unsere Wiese ums Haus nicht mehr komplett, sondern zeitversetzt, parzellenweise und entweder am späten Abend oder ganz früh morgens. Somit konnten sich die Insekten zurückziehen oder waren noch nicht so aktiv. Bei mir durfte auch der Löwenzahn blühen und stehenbleiben. Er war ein toller Pollenspender für die Insekten im Fettwiesenbereich und bot den verschiedenen Finken und Feldsperlingen im Frühjahr eine sichere Futterquelle.  Sie pickten aus den noch verschlossenen verblühten Blüten die Samen heraus. Ein weiterer schöner Nebeneffekt war,  dass sich die Blumen in der Wiese ausbreiten und vermehren konnten.  Der getrocknete Mulch vom Wiesenschnitt wanderte anfangs in die Pufferzone oder in den Kompost.

In der Zwischenzeit widmete ich mich schon mal der Unterpflanzung der alten Pufferzone rund ums Haus.

Am Haus selbst waren noch so viele Arbeiten zu erledigen, dass wir Platz für Gerüste und eventuellem Maschineneinsatz brauchten, dass ich dort vom Design noch nicht viel verändern wollte.

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Als ich dann mal im Winter 2017 mit meiner Tochter einen Termin beim Kieferorthopäden wahrnahm, stieß ich im Wartezimmer in der Leseecke auf  die Zeitschrift "Kraut&Rüben" und las einen Artikel von Markus Gastl und seinem 3-Zonen-Garten.  Schnell mit dem Handy ein Foto von dem Artikel geschossen und abends dann im Internet nach dem Forum geschaut.

Tja,  was soll ich euch sagen....seitdem hat mich das "Hortus-Fieber" gepackt und lässt mich nicht mehr los ;-)

Seitdem bin ich hier und habe viel gelernt , bin inspiriert worden und als Moderatorin "Simbienchen" Teil dieses tollen Netzwerkes geworden

Ich bin die Simone,  Jahrgang 67, Mutter von zwei tollen Töchtern, verheiratet, von Beruf Physiotherapeutin für Kinder und jetzt auch aktive Hortusianerin ;-)

Seit dem Winter nahm dann so langsam alles seinen Lauf. Materialien mußten her und somit zog ich mit meinem kleinen Anhänger los und sammelte mir so nach und nach so einiges zusammen.

Steine, Totholz,  Knochensteine ....alles konnte ich gebrauchen.

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Ich wollte eine erste Pyramide ...der Beginn des Wandels ....der "Startschuss" für Umdenken ...der Anfang für "der Natur etwas Zurückgeben" ...

Da ich aber noch keine ausreichende Menge Natursteine dafür hatte, baute ich eine aus Knochensteinen... ich fand das auch nachhaltig, Ressourcen einsparen und sinnvoll.

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Das letzte Bild zeigt die Pyramide heute.

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Kai und LineGreen haben auf diesen Beitrag reagiert.
KaiLineGreen
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Vor dem Haus , an der Straße,  befanden sich ein Kiesbeet , zwei Beete und ein Grünstreifen.  In den Beeten wuchsen damals Funkien und Buchsbaum .  Das Kiesbeet war 50cm geschottert und mager. Das perfekte Anfangsbeet zum Üben,  um ein Magerbeet anzulegen.

So sahen die Beete damals aus :

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Die Funkien kamen raus und das Kiesbeet wurde bestückt. So nach und nach entstanden Strukturen im Kiesbeet. Neue Pflanzen zogen in die Beete ein...

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Ecki und KataFux haben auf diesen Beitrag reagiert.
EckiKataFux
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Blumen , Blumen, Blumen...

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Kai, Flora und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
KaiFloraZooniKataFux
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Im Herbst 2017 gingen die Vorbereitungen im Nachbargrundstück los. Die Wiese wurde umgewälzt und gekreiselt , Grassoden wurden von mir per Hand abgesammelt.  Da wir ein abschüssiges Grundstück hatten und uns das Oberflächenwasser bei Regen immer den unteren Garten flutete, haben wir uns entschieden, den gleichen Boden aufschütten zu lassen. Zeitgleich zu unseren Wiesenarbeiten hatte ein Nachbar gegenüber von uns, seinen Teich ausgehoben . So konnten wir den Erdaushub nutzen. Im Frühjahr wurde dann alles glatt gezogen und nochmal gekreiselt.

Da die Böden schon durch jahrelanges Abmähen abgemagert worden sind, verzichtete ich auf das Aufbringen von Sand. Wir haben hier sehr lehm- und tonhaltigen Boden, in dem gerne erdnistende Bienen ihre Gänge bauen. So habe ich Ende Mai angefangen parzellenweise auszusäen.

 

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