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Hortus Megabombus

Zitat von Martin am 25. September 2019, 19:43 Uhr
Zitat von Malefiz am 24. September 2019, 11:50 Uhr

Paul's Himalayan Musk, weiß mit violettrosa, über 5m, sommerblühend;

Das muss ich korrigieren. Der Paule wird überall mit 10m angegeben, aber ich behaupte, daß meiner sogar noch höher ist. Genau messen kann ich es nicht, weil ich keine so hohe Leiter habe... "Paul's Himalayan Musk" gilt als die starkwüchsigste Rambler-Rose überhaupt.

ich weiß, aber bei Schulheiss wird sie mit 5m angegeben

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Malefiz am 25. September 2019, 19:49 Uhr
Zitat von Martin am 25. September 2019, 19:43 Uhr
Zitat von Malefiz am 24. September 2019, 11:50 Uhr

Paul's Himalayan Musk, weiß mit violettrosa, über 5m, sommerblühend;

Das muss ich korrigieren. Der Paule wird überall mit 10m angegeben, aber ich behaupte, daß meiner sogar noch höher ist. Genau messen kann ich es nicht, weil ich keine so hohe Leiter habe... "Paul's Himalayan Musk" gilt als die starkwüchsigste Rambler-Rose überhaupt.

ich weiß, aber bei Schulheiss wird sie mit 5m angegeben

Angesichts meines Monsters würde das nicht unbedingt für die Glaubwürdigkeit von Schultheis sprechen. Allerdings steht auch bei Schultheis: "Sie ist eine der wüchsigsten Rosensorten, die starke Zweige ausbildet und bis 10 m klettert." Du hast eben nur nicht den ganzen Artikel gelesen...

Martin, kannst Du mal ein Foto von Deinem Monster einstellen? Ich finde die Idee mit den blanken Stämmen und der Ramblerrose echt interessant. Anke war auch nicht abgeneigt...

@martin

 

Das Foto ist vom letzten Jahr. Dieses Jahr hat er noch etwas zugelegt.

Diese Konifere ist ein Baum, den ich als ökologisch wertlos eigentlich umsägen wollte. Damals war mein inzwischen verstorbener Vater dagegen. Also hab ich als Zeichen des Protests beschlossen, dem ökologisch wertlosen Baum wenigstens eine sinnvolle Funktion als Klettergerüst zu geben. Heute darf der Baum im Hortus weiterleben, denn er trägt ja den grandiosen Paul.

Zitat von Martin am 25. September 2019, 20:52 Uhr

Diese Konifere ist ein Baum, den ich als ökologisch wertlos eigentlich umsägen wollte. Damals war mein inzwischen verstorbener Vater dagegen. Also hab ich als Zeichen des Protests beschlossen, dem ökologisch wertlosen Baum wenigstens eine sinnvolle Funktion als Klettergerüst zu geben. Heute darf der Baum im Hortus weiterleben, denn er trägt ja den grandiosen Paul.

Hallo @martin , das sieht toll aus! Danke für das Foto. Ich kenn mich mit Ramblerrosen nicht aus. Klettert der Paule auch an einem entasteten Thujastamm hoch (eigentlich sind es zwei, die jetzt eine Säule ergeben)? Das schwebt mir vor, da wir ja nicht so viel Platz haben wie Du.

Zitat von Kai am 25. September 2019, 21:03 Uhr

Hallo @martin , das sieht toll aus! Danke für das Foto. Ich kenn mich mit Ramblerrosen nicht aus. Klettert der Paule auch an einem entasteten Thujastamm hoch (eigentlich sind es zwei, die jetzt eine Säule ergeben)? Das schwebt mir vor, da wir ja nicht so viel Platz haben wie Du.

Wenn es nur der kahle Stamm ist, haben alle Ramblerrosen keine Chance. Die benutzen Äste oder sonstige Kletterhilfen, um nach oben zu kommen. Da sie keine Haftwurzeln wie Wilder Wein oder Efeu haben, sind sie auf Unterstützung beim Klettern angewiesen, irgend ein Klettergerüst oder eben wie bei mir ein Baum. Ein toter Baum, dem die Äste gelassen wurden geht super, aber kahle Stämme kannste vergessen, es sei denn, sie haben eine gewisse Entfernung zueinander und man kann sie mit Streben wie eine Leiter verbinden. Dann kann man die Haupttriebe durchleiten, die dann Halt finden, was etwas mühsamer ist, als so ein Baum, wo sich die Triebe ihren Weg selber suchen (ich hab vor zwei Jahren an einen Kirschbaum den Rambler "Rambling Rector" gepflanzt und bin gespannt, wie der sich entwickelt).

Aber zwei kahle Stämme direkt nebeneinander als Säule kannst Du für eine Ramblerrose vergessen. Deshalb sollte man eben vorher überlegen, was man will, bevor man einen Baum fällt. Ich habe zum Beispiel zwei Fichten im Garten an entgegengesetzten Gartenenden, die schon beachtlich hoch sind und die ich eigentlich weghaben möchte. Ich kann die natürlich einfach fällen und das Holz verheizen, aber ich habe mir überlegt, ob ich die Stämme nicht ringele und absterben lasse und gleichzeitig zwei weiteren Pauls eine Klettermöglichkeit verschaffe. Weg müssen die Fichten in absehbarer Zeit sowieso, da sie zu nah an der Eisenbahn stehen und ich bei weiterem Wachstum nicht riskieren will, daß sie bei einem Sturm auf deren Oberleitung fallen und ich für eventuelle Schäden haftbar gemacht werde. Also muß ich entscheiden: Fällen oder Ringeln. Bei letzterem bekämen zwei Pauls eine Chance....

Ich lese hier momentan öfer mal was von Bäume ringeln. Bäume sind Lebewesen und Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sie sogar untereinander kommunizieren können. Das Ringeln bedeutet einen langsamen Tod über Jahre hinweg und ich halte Ringeln für eine ... ich drück es mal mehr als diplomatisch aus ... Aktion, die man mehr als einmal überdenken sollte. Mein moralisches Gewissen sagt da auf jeden Fall "Nein!", ich würde nie ein anderes Lebewesen unnötig lange sterben lassen - auch nicht um anderen Pflanzen und Tieren etwas Gutes zu tun.

Hallo Kai, ich habe mir jetzt die letzte Stunde die Vorstellung eures Hortus durchgelesen und bin sehr begeistert...weiterhin ist mir aufgefallen, dass du immer wieder "abwiegelst", wie klasse euer Garten ist; das musst du nicht, im Gegenteil !!! Ich bin wirklich äußerst beeindruckt. Die Idee mit der Samenbox find ich klasse ! So etwas ähnliches praktiziere ich auch , wenn ich zwei, drei mal im Jahr "ausrangierte" Pflanzen von der Arbeit mitbringe und zum Verschenken vor den Garten lege. Ebenso mit Ablegern aus dem Garten...Ist schon ne feste Institution geworden.

Deine Entscheidung, die Kirschlorbeer zu entfernen, ist nur zu unterstützen. Ich als Friedhofsgärtner sehe sie jeden Tag (genauso wie die Thuja) und könnte k...zen aber trotz vieler  Veränderungen in der Pflanzenauswahl auf Friedhöfen stehen diese Dinger ja noch genug in den Märkten zum Verkauf.

Übrigens hatte ich mir dieses Jahr auch mal die Bienenkiste angesehen aber sie ist für meinen Garten nicht praktikabel. Momentan imkern mein Kollege und ich noch im Magazin mit Naturwabenbau und für nächstes Jahr habe ich uns zwei hohle Baumstämme besorgt und werde sie zur Klotzbeute herrichten. Dann müssen wir nur noch auf Schwärme warten 

Ich werde die Entwicklung eures Hortus weiter verfolgen....

Hallo @oliver,

danke für die nette und positive Kritik, die für mich doppelt zählt, da sie von einem Profi kommt!

Es gibt aber noch echt viel zu tun.

Das mit den hohlen Baumstämmen finde ich total klasse. Kannst Du hier vielleicht unter Honigbienen ein paar Fotos einstellen? Link füge ich bei. Ich finde das eine total interessante Sache.

https://hortus-netzwerk.de/forum/topic/haltung-von-honigbienen-im-hortus/?part=5#postid-4894

Kai

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