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Hortus / Garten der Nachtkerzen

@dorfgaertner

Super, guter Artikel! Danke fürs recherchieren.

Vielleicht sind die Buddleja und andere Pflanzen, die ähnliche Tricks anwenden, doch nicht ganz so arg böse.

Aber der Biodiversität zuliebe werde ich dann doch im Herbst mal 3 von 6 Büschen für mehr Vielfalt opfern. Kann nicht schaden.

Kirsten, Gsaelzbaer und Dorfgärtner haben auf diesen Beitrag reagiert.
KirstenGsaelzbaerDorfgärtner

Heute kommt es mir vor, als hätten wir schon Herbst. Die Stimmung passt dazu.

Wir haben seit heute morgen etwas stärkeren Wind und bei Böen von 60 km/h mache ich mir doch etwas Sorgen um mein Stangenbohnengerüst. Es schwankt bedenklich, aber bisher hält es.

Die dunklen Wolken jagen, über den strahlend blauen Himmel, bilden kurz darauf eine dicke graue Decke, lassen etwas Regen zur Erde fallen, nur um anschließend schnell wieder zu verschwinden und der Sonne platz zu machen. Ist übrigens auch mal ganz schön so ein frühherbstlicher Tag wie heute – mitten im Hochsommer! Sonst wird es ja irgendwann langweilig…

Wenn die Sonne scheint, leuchten die Dahlien und Ringelblumen im Gemüsebeet um die Wette. Außerdem blühen Minzen, Bohnenkraut, Ysop und Anis-Ysop, gelber Sonnenhut, Mädchenauge, Borretsch und die ersten Fetthennenblüten öffnen sich. Die Hummeln sind schon ganz ungeduldig!

Genau die richtige Stimmung für die Planung zum Entfernen der Thuja-Hecke.

Es wird einen Kompromiss geben. Wir werden sie erst mal nur auf 1,80 m kürzen, dann bleibt der Sichtschutz und viel „Grünes“ zum Nachbargarten (Dort mag man Thuja…) Das Schnittgut stopfen wir zwischen die noch stehenden Stämme (Dann ist es noch dichter und die Biodiversität erhöht sich schon mal erheblich!) und müssen so von unserer Seite nicht gleich ganz so blickdicht bepflanzen. Ohnehin müssen auf den ersten 10 m sowieso nur 2 – 3 Sträucher neu gesetzt werden, der Rest läuft parallel zum Brennholzlager am Carport und bekommt Efeu, Kletterhortensie und Geißblatt. Entlang der Auffahrt ist unter einem Flieder schon ein Weißdorn ausgeschlagen, eine Spiere und eine Blutjohannisbeere haben sich angesiedelt, dazu sind 2 Hasel neu ausgeschlagen und ein alter erneut. Zusätzlich haben die Vögel zwei Liguster „gepflanzt“. Der Absenker vom Pfaffenhütchen hat in 6 Wochen hoffentlich auch ausreichend Wurzeln gebildet, so dass er an seinen geplanten Platz umziehen kann. Ein weißer Schmetterlingsflieder bleibt vor der Hecke stehen und an die Stelle der übrigen Flieder kommen Salweidensteckhölzer. Der Schnittguthaufen bekommt eine Hundsrose als Katzenschutz und sobald die Weiden und Haseln ausreichend Material für einen ersten Flechtzaun liefern und oder die Sträucher dicht sind, kommt der Rest-Thuja-Sichtschutz nach und nach ganz weg. Bis dahin darf sich die weiße, ungefüllte Ramblerrose weiter ungestört durch die Hecke ranken und bekommt dabei noch Unterstützung durch Geißblatt, das wächst sowieso einfach so überall in der Pufferzone und ist schon fast eine Plage.

Leider werde ich auch meine Pyramide nochmal überarbeiten müssen. Sie wackelt. Der Untergrund hat auf einer Seite nachgegeben. Ich werde sie wahrscheinlich etwas in die Länge ziehen und eher einen Friesenwall daraus machen, der dann das Sandbeet auf der Ostseite einrahmt. Dann muss ich sie wenigstens nicht ganz abtragen und störe eventuelle Bewohner vielleicht nicht gar so sehr...

Im Moment macht der Hortus seinem Namen übrigens alle Ehre:

Und als ob wir nicht genug Blüten hätten:

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