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Ein Stadtgarten

Dann müsste ich theoretisch den Zweigriffeligen nehmen. Wenn ich ihn bekomme. Aber scheinbar ist es doch egal, Hauptsache, Raupenfutter zieht in den Garten ein.

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Malefiz

Weißdorn ist in der Regel fast überall zu beziehen, den bekommst Du bestimmt. Das ist auf jeden Fall eine gute Wahl, der ist ökologisch enorm wertvoll. Vor hundert Jahren und mehr war Weißdorn die Heckenpflanze, weil er auch gut schnittverträglich ist. Wenn all diese sterilen Glyphosatrasengärten einfach nur von Weißdorn statt Thuja oder Kirschlorbeer umrahmt wären, dann wär das alles nur noch halb so schlimm...

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tree12DorotheeGsaelzbaerAmarille
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster
Zitat von Bounty am 20. April 2021, 21:40 Uhr

Dann müsste ich theoretisch den Zweigriffeligen nehmen. Wenn ich ihn bekomme. Aber scheinbar ist es doch egal, Hauptsache, Raupenfutter zieht in den Garten ein.

Es ist egal, welchen du nimmst. Er ist Teepflanze, Insektenweide, Raupenfutter, Medizin. Duftet toll und wird nicht so extrem hoch. Die Beeren sind essbar, aber fade im Geschmack, lassen sich aber in Marmeladen mit einarbeiten.

Stefanie hat auf diesen Beitrag reagiert.
Stefanie
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Das ist so toll, abends in der Dämmerung rauszuschauen und die Fledermäuse zu beobachten.

Heute kam endlich (nach einem Monat) meine erste Pflanzenbestellung. Man möge es mir verzeihen, aber es sind nicht nur heimische Stauden dabei. Aber Staudensonnenblumen finde ich einfach toll. Die mussten einfach sein. Aber es sind auch Goldnessel, Gewöhnlicher Frauenmantel und Große Sterndolde im Warenkorb gelandet. Nur muss ich jetzt schauen, wohin, nachdem sich meine ursprüngliche Pflanzplanung zerschlagen hat. Sollten sich alle schon gesetzten Pflanzen so entwickeln, wie ich hoffe, wird's zu eng.

Ich gehe mal davon aus, dass das eine Zaunrübe ist.

Spricht etwas dagegen, eine Pyramide unter einer Fichte zu bauen? Der Standort wäre trocken, von oben geschützt. Tagsüber wäre auch einiges an Sonne da. Apfelreststamm und -wurzel sind noch frisch von diesem Jahr, deshalb noch so feucht. Die bleiben dort stehen und werden irgendwann angebohrt. Der Totholzhaufen ist auch fix vom Standort her. Da, wo die Rindenstücke liegen, würde noch ein Käferkeller hinkommen. Und im Idealfall halt die Pyramide. Dann hätten die Pflanzen, die ich dort mit integrieren möchte, auch eine Chance zum Überleben, da die Krähen dort hoffentlich nicht ständig einfallen.

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Simbienchen, Kai und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenKaiKataFuxDorfgärtner

Ja, das ist eine Zaunrübe... :-)   Kam sie von selbst? Ich habe mal eine gekauft, die wächst eher verhalten, und zwar unten im Garten. Dann gab es auf einmal einen Sämling oben im Garten. Die wächst wie verrückt... die Ranken letzten Sommer waren an die 6 m lang, sie rankte in die Mittelmeerzypresse hinein. Und die Zaunrübensandbiene war auch dran.... Ich liebe die Zaunrübe! Für andere ist das nur lästiges Unkraut.

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MalefizSimbienchenDorotheeKataFux

Ich liebe sie auch!

Meine die ich letztes Jahr aus Samen gezogen hatte :-)

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MalefizSimbienchenDorotheeKataFuxDorfgärtner
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Toll, Magnus! Mein Sämling hat schon eine Ranke von 1m Länge ausgebildet.... Steht eigentlich unter der Zypresse in wohl eher saurem Boden, mit Morgensonne und wächst dort wie blöd. Die Mutterpflanze unten an der Eidechsenburg zeigt gerade mal an, daß Leben in ihr steckt...

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
Zitat von tree12 am 24. April 2021, 21:11 Uhr

Ja, das ist eine Zaunrübe... :-)   Kam sie von selbst?

Ja. Und ich bin stolz auf sie, dass sie unsere großen Zaunneubaumaßnahmen mit Umgestaltung dieser Ecke (bzw. Aufräumen und Platz schaffen für Neues) scheinbar schadlos überstanden hat. Beim anderen Nachbarn wächst (oder wuchs zumindest die letzten 2 Jahre; wie es dieses Jahr aussieht, weiß ich noch nicht) eine die Hecke entlang. Zumindest zwischen Zaun und Hecke. Bei dem Nachbarn befürchte ich immer, dass er sie rausreißt, wenn er sie findet und als "Unkraut" wahrnimmt.

Mittlerweile habe ich auch meinen Mann angespitzt, ihm so ein paar Sachen erklärt, Fotos gezeigt. Frau braucht ja Mitstreiter. Zumal er derjenige ist, der ggf. Material schleppen und die schweren Arbeiten erledigen muss. Er soll sich ja im Garten auch wohlfühlen. Aber zum Glück habe ich kein renitentes Exemplar, so dass ein leichtes Anstupsen meist ausreichend ist.

Es gibt da so einen Nadelstrauch, mehrstämmig, irgendwie zweifarbig, mit so braunen Knospen oder Blüten. Sieht komisch aus. Soll aber bestimmt so sein. Sieht trotzdem komisch aus. Gefällt uns nicht. Und außerdem nimmt der Platz weg, wo sich irgendwas anderes sicherlich wohl fühlen und sinnvoller sein würde. Was soll ich sagen? Fragte er doch gestern, ob wir da mal ein paar Äste wegnehmen sollen, erst mal nur auf der Seite zum Nachbarn, damit es nicht so auffällt. Kaum 10 Minuten später sah das Gewächs so aus wie in "Mehr Natur im Garten" auf Seite 63. War vielleicht auch mal eine Thuja, ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Ideen für eine Bepflanzung? Bzw. was käme ggf. alternativ zu einer Ramblerrose in Betracht? Morgens durchaus Schatten (ein paar Meter daneben wächst eine hohe Blaufichte), tagsüber bis abends dann durchaus viel Sonne (ggf. Schattenwurf durch die Waldkiefern im Nachbargarten).

 

tree12 und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Gsaelzbaer
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