Hortus spiritus silvae

Unser Hortus wächst seit fast fünf Jahren, mit Hilfe und Boykott zweier wilder Buben, aus einem typischen 70er-Jahre-Garten mit Nadelbäumen und Thujen-Hecke hervor. Die sind so gut wie alle verschwunden, der 40 Jahre alte Rhododendron ist nun Nachbar des Holunder und Sitzbaum für unser Hühnis und (leider?) unglaublich schön.

Die Thujen-Hecke im Norden wurde durch eine schön langsam wachsende Benjes-Hecke (Pufferzone) ersetzt, begleitet Weiden und Wildrosen  aus gesammelten Ästen und Hagebutten, der kriechende Wacholder gegen eine Wildblumenwiese, ein Keyhole-Beet aus alten Dachziegeln ist gerade von Maulwurfgrillen bewohnt, dient aber auch als Wärmeinsel für den Wein, Sandarium und Käferkeller werden leider ständig durchwuchert, aber wir geben nicht auf. Das Sumpfbeet beherbergt mittlerweile etliche Libellenlarven und die Steinpyramide steht mitten im Grillenkonzert.

Unsere Ertragszone funktioniert blendend, auch wenn wir aufgrund des angrenzenden Fichtenmonokulturwaldschatten ein paar Wochen hintennach sind. Die Luft hingegen, die aus dem Wald haucht, ist wunderbar und nicht nur an heißen Tagen schmeichelnd. Die Nacktschnecken halten sich im Zaum, dafür kommen uns viele Schnegel, Häuschenschnecken und Blindschleichen besuchen. Die Anzahl der Grillen ist unwahrscheinlich gewachsen und die Zahl der Gartenvögel und Eichkätzchen übertrifft heuer alles.

  • Hortus Hauch des Waldes
  • Elke Murlasits
  • 8151
  • Rohrbach/Steinberg
  • Österreich
  • 1450
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