
Quelle: Mr. Stampfer
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Wildbiene versus Honigbiene
Zitat von Frank Schroeder am 8. Juli 2019, 20:14 UhrHi Martin , ich finde es erschreckend , dass anscheinend sogar jemand wie Du ( das ist nicht böse gemeint) keine Ahnung mehr hat wie viele heimische Stauden jetzt wachsen würden .
Anscheinend haben die Jahrzehnte langen Mähexzesse auch unser Pflanzengedächtnis ausgelöscht.
Wenn wir nur ca. 50 Jahre zurückgehen könnten , also vor der Industriellen Landwirtschaft und vor dem Ausufern chemischer Pflanzen"schutz" mittel und Düngeranwendungen , würden wir hier blühende Landschaften mit einer Unmenge von heimischen Monocarpen und Stauden haben.
Fast alle heimischen Doldenblütler blühen bis in den Herbst , die fast ausgestorbenen Scabiosen und Knautien besiedelten die wenig oder nicht gemähten Böschungen , monocarpe Campanula waren überall zu sehen , Königskerzen , die dauerremontiern gab es an jedem Strassen- und Feldrand usw.
Wir haben etwa 150 Arten heimische , nach Juni blühende Pflanzen im Garten , davon viele nach der Mahd remontierende. Dh. nach der einzigen Mahd ab Mitte Juli können diese Stauden ein weiteres Mal blühen. So ist eine ausreichende Tracht bis Ende September gewährleistet.
Zu den remontierenden gehören zB. Schafgarbe , Disteln , Rotklee , Schwarze Königskerze , Wiesenmalve , Johanniskraut , Wiesenstorchenschnabel und ganz viele mehr.
Die Natur hat das schön eingerichtet , dass auch nach der Frühlingsblüte massenhaft blühende Stauden vorhanden sind , die die Insekten bis Oktober versorgen können. Wir müssen nur endlich weg von der Industriellen Landwirtschaft und den seit Jahrzehnten andauernden Mähexzessen .
Hi Martin , ich finde es erschreckend , dass anscheinend sogar jemand wie Du ( das ist nicht böse gemeint) keine Ahnung mehr hat wie viele heimische Stauden jetzt wachsen würden .
Anscheinend haben die Jahrzehnte langen Mähexzesse auch unser Pflanzengedächtnis ausgelöscht.
Wenn wir nur ca. 50 Jahre zurückgehen könnten , also vor der Industriellen Landwirtschaft und vor dem Ausufern chemischer Pflanzen"schutz" mittel und Düngeranwendungen , würden wir hier blühende Landschaften mit einer Unmenge von heimischen Monocarpen und Stauden haben.
Fast alle heimischen Doldenblütler blühen bis in den Herbst , die fast ausgestorbenen Scabiosen und Knautien besiedelten die wenig oder nicht gemähten Böschungen , monocarpe Campanula waren überall zu sehen , Königskerzen , die dauerremontiern gab es an jedem Strassen- und Feldrand usw.
Wir haben etwa 150 Arten heimische , nach Juni blühende Pflanzen im Garten , davon viele nach der Mahd remontierende. Dh. nach der einzigen Mahd ab Mitte Juli können diese Stauden ein weiteres Mal blühen. So ist eine ausreichende Tracht bis Ende September gewährleistet.
Zu den remontierenden gehören zB. Schafgarbe , Disteln , Rotklee , Schwarze Königskerze , Wiesenmalve , Johanniskraut , Wiesenstorchenschnabel und ganz viele mehr.
Die Natur hat das schön eingerichtet , dass auch nach der Frühlingsblüte massenhaft blühende Stauden vorhanden sind , die die Insekten bis Oktober versorgen können. Wir müssen nur endlich weg von der Industriellen Landwirtschaft und den seit Jahrzehnten andauernden Mähexzessen .
Zitat von tree12 am 12. Juli 2019, 12:20 UhrZitat von tree12 am 9. Juli 2019, 10:55 UhrDanke, Frank, für diese so wichtige Klarstellung und Erläuterung mit Beispielen!
Ergänzend zu Franks Pflanzenliste möchte ich noch sagen, daß ich, wenn ich in meinen Garten gucke jetzt im Juli, viele heimische Pflanzen sehe, die blühen und theoretisch auch draußen in der Natur wachsen und die Insekten mit Nahrung versorgten, wenn man sie denn ließe... z. B. das wilde Stiefmütterchen, die Wegwarte, die Nachtviole, die weiße Lichtnelke, der Klebrige Salbei, das Mädesüß, der Blutweiderich, die Wiesenplatterbse und andere. Die wichtigen Campanulas hatte Frank ja schon genannt, da blühen auch bei mir gerade jede Menge: C. glomerata, trachelium, lactiflora, latifolia, rapunculoides, persicifolia... Wo der Rainfarn immer mal abgemäht wird, remontiert auch er.
Die Natur hat es tatsächlich so eingerichtet, daß alle Insekten bis in den Oktober hinein Nahrung finden könnten.
Zitat von tree12 am 9. Juli 2019, 10:55 UhrDanke, Frank, für diese so wichtige Klarstellung und Erläuterung mit Beispielen!
Ergänzend zu Franks Pflanzenliste möchte ich noch sagen, daß ich, wenn ich in meinen Garten gucke jetzt im Juli, viele heimische Pflanzen sehe, die blühen und theoretisch auch draußen in der Natur wachsen und die Insekten mit Nahrung versorgten, wenn man sie denn ließe... z. B. das wilde Stiefmütterchen, die Wegwarte, die Nachtviole, die weiße Lichtnelke, der Klebrige Salbei, das Mädesüß, der Blutweiderich, die Wiesenplatterbse und andere. Die wichtigen Campanulas hatte Frank ja schon genannt, da blühen auch bei mir gerade jede Menge: C. glomerata, trachelium, lactiflora, latifolia, rapunculoides, persicifolia... Wo der Rainfarn immer mal abgemäht wird, remontiert auch er.
Die Natur hat es tatsächlich so eingerichtet, daß alle Insekten bis in den Oktober hinein Nahrung finden könnten.