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Wertvolle Gehölze für die Pufferzone

Zitat von Evy am 20. März 2021, 16:15 Uhr
Zitat von Gsaelzbaer am 18. März 2021, 18:17 Uhr
Zitat von Evy am 18. März 2021, 14:34 Uhr
Zitat von Malefiz am 18. März 2021, 6:24 Uhr

Hat wer ne Pimpernuss?

Ich habe eine gerade geliefert bekommen, aber noch nicht eingepflanzt

Zeigst se uns mal?

Sieht noch nicht spektakulär aus 😊

Und in 4-6 Wochen nochma, büddeeeee :-)

Malefiz und Evy haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizEvy
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

Meine Nachbarn werden eine Straße weiter ein Haus bauen. Grundstück ca. 500qm. Sie wollen sich schon zeitig um die Gartenplanubg kümmern. Sie haben mich gefragt, ob ich Ihnen helfen kann, sind so begeistert davon, wie ich unseren Garten verändert habe.

Da der Mann eine starke Birkenpollenallergie hat, fallen Hasel und Haunbuche aus. Es gibt Kibder, Meerschweinchen und von der anderen Seite Schafe, also darf da nix giftiges stehen. Zudem soll es auch ein bisschen wintergrün sein und natürlich für Vögel und Insekten Nahrung und Lebensraum bieten.

Habt ihr Ideen?

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Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen

Wie toll, daß Du um Rat gefragt wirst! Fast immergrün wäre statt Hainbuche die Rotbuche, die kann man ja auch als Schnitthecke ziehen, ist nur anspruchsvoller als Hainbuche.

Insgesamt wird dieses "Immergrün" jedoch gnadenlos überschätzt, es sei denn, man wohnt an einer vierspurigen Straße. Oft ist es viel schöner, wenn ab Herbst mehr Lichteinfall da ist und man auch die Veränderung an den Gehölzen wahrnehmen kann.

Ansonsten könnte vielleicht die Pimpernuß funktionieren, Zieräpfel, Beerensträucher aller Art (auch Aronia), Rosen, Schneebälle, Obstbäume jeglicher Art, Weißdorn, Holunder.

Sind das die eigenen Schafe oder vom Nachbarn? Den Nachbarn sollte man fragen, welche Sträucher grundsätzlich für Schafe giftig sind. Manchmal ist es halt kurios, Petersilie ist für Wellensittiche giftig, Gundermann für Schildkröten, so etwas vermutet man erstmal nicht.

Jedenfalls macht man mit Johannisbeeren, Aronia, Zieräpfeln, Rosen und Obstbäumen nix verkehrt.

 

 

Malefiz, Primulaveris und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizPrimulaverisDorothee

Ach ja, falls sie Interesse haben, könnten sie beim Hausbau gleich an Gebäudebrüter denken und für Mauersegler oder Fledermäuse Niststeine mit einplanen. Und an später begrünte Dächer oder Fassaden könnte man auch mal den einen oder anderen Gedanken richten... :-) Ist ja viel einfacher, so etwas von vornherein einzuplanen als hinterher wegen der Dachlast herumrechnen zu müssen...

Und an Wassertanks/Zisternen/Versickerungsgräben erinnern, schadet auch nicht.

Malefiz, Simbienchen und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizSimbienchenPrimulaverisDorotheeKataFux

Hainbuche fällt aus, ebenso wie Erle. Aber Buche ginge in beiden Farbschlägen, was auch selten genutzt wird, aber ebenso schnittverträglich ist - Feldahorn.

Man könnte auch Maulbeerbäume als Hecke ziehen, aber gemischt geht alles, was ihr gefällt und er verträgt.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Vielen Dank für eure Vorschläge!

Danke Andrea für den Hinweis auf Nistmöglichkeiten und Zisternen!

tree12 hat auf diesen Beitrag reagiert.
tree12

Bei Weiden könnten sie auch mal schauen, es gibt ja soviele verschiedene.... kommt halt drauf an, ob der Mann dagegen auch allergisch reagiert. Und Kornelkirsche.

Als einen schmalen Heckenteil an geeigneter Stelle käme vielleicht eine Reihe Säulenäpfel gut....?? Oder Flechtzäune aus Weide...

Warum muß denn wegen der Meerschweinchen auf Giftiges im Garten geachtet werden? Sollen die da frei herumlaufen? Das kann mir eigentlich nicht vorstellen. Und Kinder werden auch größer und vernünftiger und werden sich kaum ständig Pflanzenbestandteile in den Mund stopfen... (Ich sehe immer die Gefahren im Haushalt als viel größer an als die Gefahren im eingezäunten Garten ohne Teich.)

Nur die Allergie, die ist ein gewichtiges Argument.

 

Malefiz und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
MalefizDorothee
Zitat von tree12 am 18. Mai 2021, 16:25 Uhr

Warum muß denn wegen der Meerschweinchen auf Giftiges im Garten geachtet werden? Sollen die da frei herumlaufen?

Wir haben ja auch Nager als Haustiere. Die bekommen in der Vegetationsperiode Frischfutter aus dem Garten (bzw. von draußen). Und das ist dann nicht nur Frisches von der Wiese, sondern auch Laub von Bäumen. Da ist es schon gut zu wissen, welche Bäume und Sträucher verfütterbar sind und welche man meiden sollte. Auch wenn wie immer die Dosis das Gift macht und viele Mythen existieren.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Das mit den Meerschweinchen hab ich mich allerdings auch schon gefragt. Wegen der Kinder wäre ich auch etwas vorsichtiger. Wirklich Giftiges sollte meiner Meinung nach keinesfalls in der Nähe des Spielbereichs sein. Es geht ja normalerweise nicht nur um die eigenen Kinder, sondern auch um BesuchsKinder. Die sind schon deutlich schwerer einzuschätzen. Von daher kann ich gut verstehen, erstmal möglichst Ungiftiges zu pflanzen. Zumal nicht giftig ja nicht zwangsläufig essbar heißt.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Ich würde auch viele Obstbäume und Beerensträucher empfehlen. Die Beerensträucher vor die Obstbäume, dann wird der Saum davor auch blickdicht. Säulenobst bietet sich gut an.

Felsenbirne ist lecker für die Kinder. Kornelkirsche ist ein Muss...

Liguster ist auch lange blickdicht. Mispeln sind auch blickdicht.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee
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