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Vermehrung Zucchini

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Wie lange lässt man eine Zucchini wachsen, um aus ihr Samen zu gewinnen?

 

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Du lässt die erste Zucchini bis zum Herbst stehen, aus dieser Zucchini gewinnst du den Samen. Die Samen brauchen recht lange zur Reifung bei der Zucchini. So habe ich es letztes Jahr gemacht...

Die Zucchini kann dann aber sehr groß werden.

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Danke

das Saatgut war aus Ungarn und diese ist jetzt, geschätzt, 6 odr 7 mal so groß, als die zweite, die ich aus Saatgut gezogen habe, welches ich hier gekauft hatte. Die kümmert.
Und ich mag lieber die gelben

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Aber aufpassen! Wenn zur Blütezeit der als Samenträger geplanten Frucht andere Sorten der Art Cucurbita pepo in näherer Entfernung blühen kann es zur Verkreuzung kommen. Für den verkreuzungsfreien Samenbau von Cucurbita pepo wird ein Sicherheitsabstand von 250 m empfohlen ("Handbuch Samengärtnerei"). Und zur Art Cucurbita pepo gehören neben Zucchinisorten auch verdammt viele Kürbissorten, die sich da einkreuzen können.

Ich hatte mir auch mal überlegt, nur eine Zucchini-Sorte anzupflanzen und die dann samenmäßig zu vermehren und zu erhalten. Da der Biobauer auf dem Acker neben meinem Garten aber jährlich dutzende Kürbissorten anbaut und ich nicht weiß, welche pepo-, maxima- oder moschata-Sorten darunter sind (Abstand zu meinem Garten der nächsten Pflanzen etwa zwanzig Meter), kann ich keine Zucchini sortenrein vermehren. Schade.

Zitat von Martin am 1. Juli 2020, 21:45 Uhr

Aber aufpassen! Wenn zur Blütezeit der als Samenträger geplanten Frucht andere Sorten der Art Cucurbita pepo in näherer Entfernung blühen kann es zur Verkreuzung kommen. Für den verkreuzungsfreien Samenbau von Cucurbita pepo wird ein Sicherheitsabstand von 250 m empfohlen ("Handbuch Samengärtnerei"). Und zur Art Cucurbita pepo gehören neben Zucchinisorten auch verdammt viele Kürbissorten, die sich da einkreuzen können.

Ich hatte mir auch mal überlegt, nur eine Zucchini-Sorte anzupflanzen und die dann samenmäßig zu vermehren und zu erhalten. Da der Biobauer auf dem Acker neben meinem Garten aber jährlich dutzende Kürbissorten anbaut und ich nicht weiß, welche pepo-, maxima- oder moschata-Sorten darunter sind (Abstand zu meinem Garten der nächsten Pflanzen etwa zwanzig Meter), kann ich keine Zucchini sortenrein vermehren. Schade.

Verkreuzung negativ?

Ich hab da in direkter Nähe nur Hokaido

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Das würde passen. Hokkaido gehört zu Cucurbita maxima.

Martin, du verwirrst mich

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Muss man bei Zucchini nicht aufpassen, dass man sich meine Sorgen reinkreuzt, die Giftstoffe enthalten?

Hab irgendwie im Kopf, dass das nicht so trivial war.

Zierkürbisse, die ungeniessbar sind, weil sie zuviele Bitterstoffe enthalten, gehören leider auch der Art Cucurbita pepo an und können sich mit Zucchini verkreuzen. Die dann enthaltenen Bitterstoffe (Cucurbitacine) können in seltenen Fällen tatsächlich tödliche Vergiftungen bewirken.

Das ist natürlich im Extremfall ein schlimmerer Effekt einer Verkreuzung, als eine mögliche Aufspaltung der Sorteneigenschaften bei einer Aussaat selbst geernteten Saatguts.

Es ist ein lustiger Sommer

Hier hat es ganze 15°, es regnet. die einzige Zucchini die da ist wächst, als Samenspenderin und die anderen wachsen nicht!

Vorne im Topf wachsen zwei Hokaido und werden rund und groß, hinten im Hochbeet hab ich für die Schnecken einen Abregierungshokaido gepflanzt. Da sind zwar Hokaidos dran, aber nicht mal Tischtennisball groß.

 

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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