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Pflanzvorschlag

Also ich kann aus meiner Erfahrung bezüglich der Schlehe etwas entwarnen. Bei uns steht sie wahrscheinlich nicht ideal aber ein undurchdringliches Dickicht ist in ca. 10-15 Jahren nicht entstanden. Bei uns hat sich eine Schlehe wild angesiedelt und die treibt natürlich Ausläufer. Aber kein Dickicht. Alle paar Jahre mal kontrollieren und abstechen. Wenn man natürlich gar nicht eingreifen möchte oder kann dann wird's vlt. kritisch. Aber da hat sich bei uns eher ein Holunder Dickicht dank der Vögel etabliert. Oder man kann es auch Holunder-Wäldchen nennen.

Wenn man da mal 5 Jahre nicht aufräumt.... schlimmer als Schlehe. Aber da die Vögel bei uns mehr auf Holunder stehen... soll er mal wachsen.

Zitat von Simbienchen am 14. September 2019, 9:57 Uhr
Zitat von Malefiz am 14. September 2019, 9:36 Uhr
Zitat von Simbienchen am 14. September 2019, 8:22 Uhr

Holunder- Sämlinge kannst du gerne von mir haben...

;) toll

Magst auch einen haben ?

Achja… ja gern

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Holunders eliminiere ich auch regelmäßig, weil die oft an unpassenden Plätzen kommen. Dafür hab ich dieses Jahr beschlossen, Weißdornsämlinge zu topfen, damit ich oder jemand anders sie später pflanzen kann. Nachdem ich Pfeifensträucher und Ranunkelsträucher liquidiert habe, tauchten auf der Gestrüppfläche drei kleine und ein großer Weißdorn auf, die jetzt auch Sämlinge produzieren. Auch Wildrosen haben sich eingefunden, von denen Nachwuchs kommt. Und die Schlehe, die sich selbst angesiedelt hat und die ich im ersten Jahr noch abgemäht habe, darf bleiben. Dafür werden ihre Ausläufer später abgemäht. In ein paar Jahren wird die Hecke wieder so dicht sein wie zu Pfeifenstrauch/Ranunkel-Zeiten.

Hasel würde ich bei 2,5 m Breite und 3-5 m Höhe nicht pflanzen. Ich hab vier Haselsträucher und die gehen weit über diese Dimensionen raus, sowohl was Breite, als auch Höhe angeht. Und wenn man die durch Rückschnitt in die genannten Maße zwingt, dürfte es ziemliche Abstriche bei Blüten und Nüssen geben, mal abgesehen von der Optik. Haselsträucher wachsen überhängend, die äußeren Äste kommen wieder runter und wie sch... das aussieht, wenn dieses Erscheinungsbild zerstört wird, sehe ich immer dann, wenn die Bahn den Bahndamm kastriert und alle Büsche, die Richtung Bahn wachsen, bis zu einer bestimmten Entfernung rasiert. Gegenüber von meinem Elternhaus stehen ein paar Büsche knapp außerhalb der magischen Bahngrenze, die alljährlich oder zweijährlich rasiert werden.

Hasel brauchen Platz!

Robert,

Holunder kann man sich auch sehr schön als Hochstämmchen erziehen. Das geht ganz einfach...immer die unteren Äste abreißen , damit die Kraft in den Stamm geht. Wenn es obenrum in der Krone zu dicht wird, die Äste zu lang, dann auch einfach zurückschneiden.

Ich habe mir auch ein Holunderhochstämmchen aus einem Sämling erzogen. Der ist jetzt zwei Jahre alt...

Hat sogar dieses Jahr die ersten Früchte getragen und man kann unter dem Holunder auch noch etwas pflanzen, weil Licht hinkommt. Unter meinem Holunder wachsen z.B. Dost, Lilien, Mohn, Veilchen und einiges anderes an Beikräutern...

 

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" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Wie wäre es mit Johsnnisbeere, Stachelbeere, Himbeere...?

Sei selbst der Wandel, nicht das Rädchen

Und noch etwas zum Holunder...

Wühlmäuse mögen keinen Holunder

Die abgeschnittenen Äste später als Häckseln zum Mulchen unter anderen Bäumen gestreut, hilft gegen diese "Plagegeister", sie mögen auch den Duft nicht...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Taybeeren gingen auch, schottische Kreuzung aus Him- und Brombeere

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
Zitat von Simbienchen am 17. September 2019, 9:45 Uhr

Und noch etwas zum Holunder...

Wühlmäuse mögen keinen Holunder

Die abgeschnittenen Äste später als Häckseln zum Mulchen unter anderen Bäumen gestreut, hilft gegen diese "Plagegeister", sie mögen auch den Duft nicht...

Das war auch mein  Kenntnisstand: Wühlmäuse scheuen Holunder wegen des Geruchs, auch die Wurzeln stinken.

Aber neulich war im Fernsehen ein Beitrag über einen Bauern, der Holunderprodukte verkauft. Seine riesigen Holunderfelder bearbeitet er ohne Gifte, hat dennoch immer wieder Wühlmausschäden. Ganze Sträucher gingen ein. Man könnte ja denken, da wo so geballt der Holunder wächst, wäre alles wühlmausfrei.... :-(

@andreamast

Vielleicht hatten die Wùhlmäuse bei der riesigen Holunder-Monokultur einfach nur keine Alternativen...?

Wenn ich am verhungern wäre, würde ich auch aus der Not heraus etwas essen, was ich eigentlich nicht mag..

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Ich frag mich gerade, warum wir eine Pflanzen-Datenbank mit Suchfunktion haben ...

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