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Naturmodule in der Ertragszone

Ich hab ihn in der Pufferzone, daher gehört er eigentlich nicht in diesen Post. Aber es passte ganz gut als Antwort auf die Frage mit dem Holzkeller

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Simbienchen

Ich habe das Permakultur-Buch von Markus noch nicht - ist ein Holzkeller denn was anderes als ein Käferkeller? Käferkeller hätte ich im Halbschatten geplant, warum soll ein Holzkeller denn sonnig stehen?

Zitat von Tillivilla am 6. Juli 2019, 21:38 Uhr

Ich habe das Permakultur-Buch von Markus noch nicht - ist ein Holzkeller denn was anderes als ein Käferkeller? Käferkeller hätte ich im Halbschatten geplant, warum soll ein Holzkeller denn sonnig stehen?

Ein Holzkeller ist immer für Käfer und Co.

Also ja, ein Holzkeller ist nicht anderes als ein Käferkeller.

Ein Holzkeller soll zumindest einen Platz im Garten haben, der morgens besonnt ist und nicht im Regenschatten eines Gebäudes oder Baumes liegt. Weil die Larven der Käfer die Wärme für ihre Entwicklung brauchen.

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Aha ok, danke. Ich möchte einen Käferkeller unter dem Totholzstapel anlegen, und der kommt an eine Stelle mit Vormittagssonne. Ob sich der Käferkeller da drunter aber noch großartig erwärmt, wenn der Stapel mal eine gewisse Höhe hat, weiß ich nicht...

(Sorry, das passt jetzt auch nicht zum Thema des Threads!)

Ich plane für nächstes Jahr ein Hochbeet aus Natursteinen als Trockensteinmauer zu bauen. Das wird ne Herausforderung

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Simbienchen

So richtige Naturmodule haben in meinem dicht gepackten Gemüsegarten wenig Platz, aber es müssen trotzdem viele blühende Pflanzen drin sein, die Nützlinge anlocken. Im Bereich, in dem hohe Pflanzen weniger stören und verschatten hab ich gerne Wilde Karde, Königskerze und Sonnenblume. Sonst viele blühende Kräuter (Basilikum, Kapuzinerkresse, Bohnenkraut, Schnittlauch, Salbei, Minze, Lavendel), Mohn, Malve und Ringelblumen. Am Rand vom Gemüsegarten ist noch ein überwachsener Reisighaufen in der Sonne als Versteckmöglichkeit. Das Insektenhotel in der Natursteinmauer ist leider arg überwachsen, der Kürbis hätte nur eine Zucchini sein sollen :-)

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Simbienchen
Zitat von Evy am 26. Juli 2019, 18:19 Uhr

Ich plane für nächstes Jahr ein Hochbeet aus Natursteinen als Trockensteinmauer zu bauen. Das wird ne Herausforderung

Das wird wirklich eine Menge Arbeit !!!

Finde ich aber supertoll und freu mich jetzt schon auf die Fotos ;-)

Dann wirst du bestimmt auch Eidechsen anlocken! Bei mir sind jetzt Eidechsen im Keyhole-Beet eingezogen, sehe sie manchmal flitzen und erschrecke mich oft, weil ich noch gar nicht daran gewöhnt bin, dass es sie jetzt in meiner Ertragszone gibt

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Eben fertig geworden - mein Hochbeet aus alten Pflanzsteinen. Da die Pflanzsteine versetzt angeordnet sind, benötigt der oberste eine Stabilisierung, da er qusi halb in der Luft hängt. Im Garten lagen noch alte Lochziegel und Mauersteine herum und - Glückes Geschick - das passte fast auf den Millimeter genau. Den letzten Millimeter hab ich mit Rinde ausgeglichen. Auf dem Mauerstein stehen zwei Lochziegel hintereinander, in den Löchern befinden sich Bambusröhrchen. Ich habe mich gegen Pappröhrchen entschieden, da ich keinen Wetterschutz anbringen kann und ich nicht sicher bin, ob die Pappröllchen Feuchtigkeit vertragen. Ich überlege noch, ob ich zwei der vier Lochsteinsysteme mit Lehm befülle. Sollte ich das noch ändern, dokumentiere ich das hier ;-)

Simbienchen und Kai haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenKai

Heute Nachmittag um 13.30 Uhr war der Bereich noch frei und nicht bearbeitet...Unser Schlüssellochbeet direkt gegenüber der Kräuterspirale...dann kam ein Startkommando...Kai, wolltest Du nicht immer mal ein Schlüssellochbeet haben...ich habe Dir alte Pflastersteine mitgebracht...

Schritt 1: Ziegel ausgelegt, das Beet wird nach Augenmaß erstellt

Schritt 2: Grundsteine in erdfeuchtem Kies-Zement gesetzt, ansonsten dann trocken gemauert

Schritt 3: Mauerwerk fertig gelegt und alten Weidenkorb mit Drahtgitter eingestellt.

Schritt 4: Vlies von innen an die Steine gestellt, dann aufgefüllt, unten auch noch etwas altes Holz eingelegt

Schritt 5: Schon fast fertig. Etwas Erde fehlt noch und in den Randbereichen unten am Rasen suche ich mir morgen noch ein paar schöne Samen aus. Unsere Töchter stellen gerade ein paar Sachen zusammen, die wir in dem kleinen Beet anpflanzen wollen.

Hochgeladene Dateien:
  • IMG_6657.JPG
  • IMG_6669.JPG
  • IMG_6675.JPG
  • IMG_6684.JPG
  • IMG_6693.JPG
Simbienchen, Ecki und tree12 haben auf diesen Beitrag reagiert.
SimbienchenEckitree12
Zitat von Yorela am 10. April 2020, 19:00 Uhr

Eben fertig geworden - mein Hochbeet aus alten Pflanzsteinen. Da die Pflanzsteine versetzt angeordnet sind, benötigt der oberste eine Stabilisierung, da er qusi halb in der Luft hängt. Im Garten lagen noch alte Lochziegel und Mauersteine herum und - Glückes Geschick - das passte fast auf den Millimeter genau. Den letzten Millimeter hab ich mit Rinde ausgeglichen. Auf dem Mauerstein stehen zwei Lochziegel hintereinander, in den Löchern befinden sich Bambusröhrchen. Ich habe mich gegen Pappröhrchen entschieden, da ich keinen Wetterschutz anbringen kann und ich nicht sicher bin, ob die Pappröllchen Feuchtigkeit vertragen. Ich überlege noch, ob ich zwei der vier Lochsteinsysteme mit Lehm befülle. Sollte ich das noch ändern, dokumentiere ich das hier ;-)

Hi @yorela, da hast Du aber echt viel Platz geschaffen. Lassen sich in der ersten und zweiten Lage die Zwischenräume noch bepflanzen oder ist das zuwenig Platz? Weißt Du schon, was in das Beet reinkommt? Gruß, Kai

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