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Maleficum + Harena Malefica, Tagebuch zweier Gärten und mehr

Da ich oft mit den Bildern zu vorne und hinten durcheinander komme, führe ich jetzt einfach lieber ein Tagebuch. Die beiden Themen hierzu sind ja noch da, aber geschlossen.

Verlinken werde ich es jetzt nicht.

 

Es passiert gerade auch nicht viel, es regnet, es hat gestern keine 15° gehabt. In Regenpausen topfe ich mich durch die Tomaten, damit diese immer wieder größer wandern. In längeren Regenpausen gehe ich mit den Hunden und sammle Samen, knipse Bilder. Ärgere mich über Gärtner, die mit mir kein Geld verdienen wollen, weil ich die Einfahrt zum Haus pflastern wollte. Scheinbar muss Frau auch dieses ohne männliche Unterstützung erledigen, wie so oft.

Das Experiment Weißdorn im Topf werde ich beenden. Er sieht nicht wirklich gut aus, er bekommt ein Plätzchen irgendwo, wo er groß und gesund wachsen kann. Wobei es durchaus auch sein kann, das er in meinem Garten trotzdem eingeht. Warum die Katzenminze nicht so will im Topf, verstehe ich. Warum die Katzenminze im Magerbeet eingeht, versteh ich nicht.

Vieles geht hier einfach ein, liegt wohl an irgendwas im Boden.

Schulter zuck. Es ist halt so.

So ein Tagebuch hilft Gedanken zu ordnen. Was einem wichtig ist, was nicht. Mir sind Bienen wichtig, mittlerweile sogar Wespen . Wobei mir auffällt, heuer ist es mau mit Schmetterlingen, noch nicht mal an Gärtners heiß geliebten Schmetterlingsflieder sind welche. Aber auf der Hundewiese vorgestern entdeckt, ein großer Fleck mit Dost, voll kleiner Bläulinge, wilden Bienen und Hummeln.

Man verliert es aus den Augen, das Ziel, wenn man sich in Scharmützel stürzt, Nebenschauplätze eröffnet. Will ich nicht mehr. Was ich in den letzten sechs Jahren von und über den Garten, das Trachtfließband und die Natur lernte, veränderte mein Verständnis dazu. Aber ich schweife ab.

Die letzten drei Jahre, waren geprägt von persönlichen Schicksalsschlägen, die mir letztlich zeigten, was mir wichtig ist - ist Anderen schnurz. Ist halt so. Ich versuche, vielen Lebewesen Nahrung zu bieten, auch wenn ich nicht alle retten kann. Zuviel wird durch *meine Wortwahl - Volksverblödung* zerstört, obwohl sich gern viele mit *Naturschutz* schmücken. Wichtig ist scheinbar nur der Kommerz.

Genug geheult. Dies ist der Platz für meine Gartengedanken, für meine Experimente, meine Rosen, Kurioses und für mich.

Die Schönheit steckt im Detail.

Kai, Gsaelzbaer und Kerstin Dähne haben auf diesen Beitrag reagiert.
KaiGsaelzbaerKerstin Dähne
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Schöne Fotos! Und eigentlich doch „nur“ Disteln...

Zauberhaft wirken Details oft...schön für jeden, der in der Lage ist, dies zu erkennen!

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Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

Hunderunde an und in der Gartenbausiedlung der Bundesbahn

Karden beginnen zu blühen

Die Symmetrie einer zukünftigen Blüte

Trauerrosenkäfer auf Wiesen-Bärenklau (das erste Mal, das ich diesen Käfer in München erspechten konnte)

Samenstand vom Wiesen Bärenklau

 

Tierisches

und

 

Kleine Wiesenvögelchen

Lasst Gras stehen, gerade in Wikipedia gelesen, das die Raupen sich von 

Echter Schaf-Schwingel (Festuca ovina), Wiesenrispengras (Poa pratensis) und andere Süßgrasarten ernähren.

Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeGsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Berichtigung, Schmetterling ist das

Rotbraune Ochsenauge ( Pyronia tithonus )

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

18.7.2020

Mal kein Regen, aber die Wolken sagen - pass auf

Da hatte ich zwei Tütchen herum liegen, das eine war Klappertopf, das andere noch nicht bestimmt. Logisch, ich erwische die falsche und streue in der Wiese aus. Wollte ich eigentlich dem Tauschpaket zuführen, nach der Bestimmung, - jetzt weiß ich es war Acker-Hellerkraut (Thlaspi arvense), tja ich oller Schussel. Dafür gingen danach die Klappertöpfchen sowohl in die Wiese, als auch hin zur Quecke, da soll das Klappertöpfchen prima wachsen.

Dann geh ich so durch Maleficum und freue mich, jedes Jahr gibt es eine andere Pflanze, die das Jahr vorherrscht. Vor zwei Jahren noch, war alles voll Ruprechtskraut oder stinkender Storchschnabel, heuer ist es gelb.

Wird sich prima aussäen. Auch wenn ich gerade nicht weiß, was es ist, es wird von vielen Insekten besucht, ausreichender Grund, es im Garten zu belassen! Otto Normal würde mir zurufen, mäh doch. aber es blüht so schön. Ich mähe mehr vorne, da toben die Hunde - obwohl, im hinteren Teil sollte ich auch die Keule schwingen.

Weil, guggst Du..

Hund voll , aber selber Schuld, hätte des Kraut mehr bekämpfen sollen. Bei Feline fällt dass ja immer ab, aber bei Coco bleibt es zu gut haften.

Somit noch ne Baustelle, hab ja nicht genug.

Ein Schritt weiter, ich gebs zu, ich komm nicht schnell voran, die Eselsdistel. Disteln faszinieren mich. Da fällt mir ein, ich hab die Artischocke wieder vergessen.


an der Gemüsemalve vorbei


Richtung Gartenhütte schlurf

Wenn ich dort hinten kein Gemüse halte, Sämlinge erst ab einer bestimmten Größe in den Garten entlasse und dafür Sorge trage, das mein Auge sich an dem wenigen, was freiwillig bleibt und wächst, erfreut - dann kann ich auch mit den Schleimern leben.

Auch selbst bei einer Hunderunde gesammelt, ich liebe dieses Blau. Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

Man muss schon Glück haben, mal die Bildmitte, statt den Hintergrund scharf zu bekommen.


An einer Dekokanne vorbei

Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeGsaelzbaer
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18.7.20
Nachtrag

Was blühen lässt, trägt Früchte

Knautie + Samenstand

Natternkopf-Nachwuchs gesichert

Mir entfallen, aber produktiv

Dann noch, fast voll und Osmia adunca vor ihrer Röhre in der Sonne

Und ich hatte doch Totholz Wurzeln geschenkt bekommen - sogar mit kleinem Extra

Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeGsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Nachtrag, die zweite

Artischocke

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Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Nicht über die anderen "Gärtner" ärgern, zumindest versuchen.

Ganz egoistisch sehen, so mach ichs auch, gelingt nicht immer, aber immer öfter. Kopp in Sand, Arsch hoch, damit einem die andren besser dran lecken können :-D

Wir machens besser, versuchens zumindest wos geht ;-)

Simbienchen hat auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchen
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)

24.7.2020

Die erste Natternkopfstaude hab ich entfernt. Samen hätte ich genug. Der Vorgarten muss nicht dominiert werden. Hinten im Garten werde ich dieses in Angriff nehmen, wenn dieser verblüht ist.

Meiner erste selbst gebaute Nisthilfe löst sich auf, auch diese wird über den Winter bestimmt erneuert. Gerade jetzt, wo sich die Asiatische Mörtelbiene hier einnistet. Bei Paul Westrich hab ich gelesen, wenn man sie findet, soll man ihm ne Email senden, das hab ich nun mit 8 Bildern erledigt.

Für Conny @yorela habe ich eine Carduus acanthiodes ins Paket geschmuggelt.

So jetzt fahr ich mir ne Kaffeemaschine kaufen, meine ist putt. Ich liebe frisch gemahlenen Kaffee, ist auch ökologischer

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Nachtrag

Meine Thujennachbarin hat versucht meinen horizontalen Brombeerzweig (Nisthilfe) zu entfernen. Ihre Aussage, da kann man sich ja weh tun.

Zum Einen geht da niemand hin, zum Zweiten hängt dies auf meiner Seite und zum Dritten glaubt sie nicht, das dies eine Nisthilfe ist, sie ist schließlich in einer Gärtnerei aufgewachsen!

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