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Hochbeet befüllen

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Kann ich eigentlich auch Strohballen als Füllmaterial für ein Hochbeet verwenden?

Ich will ein Hochbeet füllen zu dem ich 2 Treppen hoch und einmal ums Haus rum muss. Strohballen hätten den unschlagbaren Vorteil von leicht und handlich und trotzdem viel Volumen.

Geht das oder fängt das an zu faulen? Sollte ich noch etwas Stickstoff dazutun wegen C/N Verhältnis?

Aufbau wäre dann so (von unten nach oben):

Wühlmausgitter

Drainageschicht aus Steinen und grobem Astschnitt 20cm

Und dann eben die Strohballen. Die sind ca. 35cm hoch. Genau: 36 x 47 x 70. Das Hochbeet ist 2,20m x 80cm. Da wären also noch Lücken, die ich entweder auch mit grobem Kompost oder mit Holzhackschnitzel füllen könnte.

grober Kompost

feiner Kompost, Blumenerde

Könnte das funktionieren?

Könnte.

Schüttelst du die Ballen vorher auf, oder willst du sie in der geballten Form lassen?

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

eher in geballter Form. Soll sich ja nicht soo schnell setzen und auch das wasser einigermaßen halten...

Stelle ich mir vor, kann Probleme machen. Weil die ja sehr verdichtet werden, bei der Pressung. Aber versuch macht kluch, sagt man. Ich schaue ja zur Zeit gern, den Selbstversorger Rigotti bei Youtube, der hat sich ein Hochbeet angelegt, die eine Seite mit klassischer Füllung, die andere mit viel Pferdemist drunter. Der einzige Unterschied bei der unterschiedlichen Befüllung ist, das er auf der Pferdemistseite nicht jedes Jahr soviel Masse an Substrat auffüllen muss.

Allerdings hab ich schon gesehen, das man problemlos Kartoffeln in Strohballen pflanzen kann.

Anja, teste es einfach.

Lena und Anzies haben auf diesen Beitrag reagiert.
LenaAnzies
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich würds auch einfach testen. Allerdings ist der Kohlenstoffanteil bei Stroh sehr hoch (Stichwort C/N-Verhältnis). Da vielleicht noch was machen.

Anzies hat auf diesen Beitrag reagiert.
Anzies
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

Klingt interessant!

Das würde ich in der Tat auch mal versuchen

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
Zitat von Dorfgärtner am 12. Februar 2022, 8:33 Uhr

Ich würds auch einfach testen. Allerdings ist der Kohlenstoffanteil bei Stroh sehr hoch (Stichwort C/N-Verhältnis). Da vielleicht noch was machen.

meinst du das reicht wenn ich die Ritzen mit Kompost fülle? Der Stickstoff vom Kompost der darüber liegt wandert durchs Gießwasser ja auch noch nach unten. Oder noch ein bißchen mit Hornspäne (o.ä.??) nachhelfen?

Überdüngt soll es ja auch nicht werden....

Tja, darüber habe ich jetzt eine Weile sinniert ;-) aber bin auch zu keinem rechten Ergebnis gekommen. Wahrscheinlich gilt immer noch: einfach ausprobieren. Ich würde wohl auch auf Hornspäne zurückgreifen, vermutlich reichlich. Mit Hornspänen kann man eigentlich nicht überdüngen. Und dann beobachten. Wenn die Pflanzen Mangelerscheinungen bekommen sollten (was ich jetzt eher nicht gLaube), dann kann man ja auch was machen (Brennesseljauche oder so).

Im Prinzip finde ich Deine Idee sehr gut, also ich würds auf jeden Fall testen.

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
»Wer der Gartenleidenschaft verfiel, ist noch nie geheilt worden. Er fühlt sich immer tiefer in sie verstrickt.« – Karl Foerster

Ich frage mich nur, ob das Stroh nicht zu schnell verrottet. Im Ballen geht es vermutlich langsamer als locker verteilt, aber wie viel langsamer? Wenn es z.B. dann nächstes Jahr schon zum größten Teil weg wäre, wäre ja auch irgendwie blöd. Da aber scheinbar hier keiner hier auf Erfahrungen diesbezüglich zurückgreifen kann, bin ich gespannt, was du berichtest, wenn du es ausprobiert hast.

 

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Kirsten und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
KirstenGsaelzbaer
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