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Haltung von Honigbienen im Hortus

Rekord-Bärte...aber bei den Temperaturen kein Wunder...

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Mitte August 2019 - Einige Honigbienen bleiben im Hortus Megabombus

Insbesondere in den Morgenstunden und Abendstunden bleiben unsere Honigbienen gerne im eigenen Hortus.

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Zitat von Hermann am 26. April 2019, 14:24 Uhr

Bei uns auch, wir haben zwei Völker im Bienenkasten hier in Franken,

haben sich dieses Jahr stark entwickelt und ich habe letztes Wochende auch die Honigräume aufgesetzt

Gruß Hermann

Hallo Hermann, wie haben sich die Völker weiter entwickelt?

September im Hortus Megabombus

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Wer von Euch hält Honigbienen in seinem Hortus? Welche Beuten verwendet Ihr? Wieviel Völker habt Ihr? Gruß, Kai

Zitat von Kai am 10. September 2019, 23:25 Uhr

Wer von Euch hält Honigbienen in seinem Hortus? Welche Beuten verwendet Ihr? Wieviel Völker habt Ihr? Gruß, Kai

Ich hatte von 2010 bis 2017 Bienen im Hortus. Minimum 1, Maximum 5 Völker. Mein letztes Volk hat den Winter 17/18 nicht überlebt. Ich habe von Anfang an auf Dadant-Beuten gesetzt und Buckfast-Bienen. Aufgrund familiärer Veränderungen (Vater gestorben, Mutter im Pflegeheim), habe ich derzeit für Bienen keine Zeit mehr. Da ich aber die gesamte Infrastruktur habe (Beuten für bis zu sechs Völker und Schleuder und das ganze Honigerntematerial), will ich längerfristig auf jeden Fall wieder Bienen halten.

Ich hatte aufgrund der üblen Stecher meines Opas und später meines Onkels in den 60er- und 70er-Jahren immer Panik vor Bienen (flächendeckende Umstellung von der dunklen auf die Carnica-Biene). Später waren die Bienen zwar braver, aber mein Interesse erwachte erst 2009 und besiegte meine Angst. Mein inzwischen verstorbener Onkel war total gerührt, als er damals erfuhr, daß ich die Imkertradition in der Familie fortsetzen würde. Und irgendwann werde ich tatsächlich wieder weitermachen! Am liebsten sofort mit ein oder zwei Völkern, um das Bien wieder erleben und spüren zu können.... Imkern ist eine einmalige Sache. Ich hab mir nächstes Jahr als Ziel gesetzt, um mit zwei Völkern wieder zu starten.

Hallo Martin,

wirst Du auch wieder mit Dadant arbeiten?

Kai

Zitat von Kai am 20. September 2019, 13:03 Uhr

Hallo Martin,

wirst Du auch wieder mit Dadant arbeiten?

Kai

Natürlich. Ich hab ja das ganze Material. Allerdings hab ich mich in eine Richtung entwickelt, die bei Dadant-Imkern nicht unbedingt üblich ist. Da wird der Brutraum mit dem Schied nach Bedarf eingeengt oder erweitert, um eine maximale Honigernte zu erzielen. Ich mach das nicht, sondern lasse dem Volk unten Platz, um auch Honig neben den Brutwaben einlagern zu können. Honig ist die natürliche Ernährung der Bienen; das von den Imkern nach dem Honigraub zugefütterte Zuckerwasser oder Sirup ist zweite Wahl, quasi Fast-Food für Bienen, die dann an Mangelernährung leiden und um so anfälliger sind für Krankheiten und Varroa. Also lasse ich den Völkern den kompletten Brutraum zur Verfügung, um zu brüten und um Proviant einzulagern und erst den Honig, den sie dann in die Honigzargen hochbringen, ernte ich dann. Ich verzichte gern auf ein paar Kilo Honig, wenn die Bienen dafür ihre artgemäße Nahrung haben. Zufüttern tu ich natürlich auch, wenn das Volk im Brutraum zu wenig Futter hat, aber das nur bedarfsabhängig.

 

Hallo Martin, dass hört sich gut an. Wir Imkern  ja mit Bienenkiste und Einraumbeute. Anke hat aber ein Angebot bekommen, eventuell nächstes Jahr ein paar Völker mit Dadant zu übernehmen. Wir sind auchnicht auf das letzte Kilo Honig aus und kommen dann gerne mal auf Dich als Dadant-Experte zu, wenn es zu der Übernahme kommt. Wir möchten möglichst naturnah imkern. Ich würde michsehr freuen, wenn Du nächstes Jahr wieder startest!

Gruß, Kai

Zitat von Martin am 21. September 2019, 20:02 Uhr
Zitat von Kai am 20. September 2019, 13:03 Uhr

Hallo Martin,

wirst Du auch wieder mit Dadant arbeiten?

Kai

Natürlich. Ich hab ja das ganze Material. Allerdings hab ich mich in eine Richtung entwickelt, die bei Dadant-Imkern nicht unbedingt üblich ist. Da wird der Brutraum mit dem Schied nach Bedarf eingeengt oder erweitert, um eine maximale Honigernte zu erzielen. Ich mach das nicht, sondern lasse dem Volk unten Platz, um auch Honig neben den Brutwaben einlagern zu können. Honig ist die natürliche Ernährung der Bienen; das von den Imkern nach dem Honigraub zugefütterte Zuckerwasser oder Sirup ist zweite Wahl, quasi Fast-Food für Bienen, die dann an Mangelernährung leiden und um so anfälliger sind für Krankheiten und Varroa. Also lasse ich den Völkern den kompletten Brutraum zur Verfügung, um zu brüten und um Proviant einzulagern und erst den Honig, den sie dann in die Honigzargen hochbringen, ernte ich dann. Ich verzichte gern auf ein paar Kilo Honig, wenn die Bienen dafür ihre artgemäße Nahrung haben. Zufüttern tu ich natürlich auch, wenn das Volk im Brutraum zu wenig Futter hat, aber das nur bedarfsabhängig.

 

Das finde ich super. Wenn ich Honeybee´s hätte, würde ich es genauso machen

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

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