
Quelle: Mr. Stampfer
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Grizzlys Hortus
Zitat von GrizzlyimGarten am 15. August 2022, 14:40 UhrNachdem ich verschiedene Gartenforen ausprobiert habe, scheine ich hier mehr gleichgesinnte gefunden zu haben, so wie ich das eine oder andere hier lese und worauf hier die Schwerpunkte gelegt werden. Auch scheinen wir ein gleiches Fundament des Gärtnerns zu haben und Selbstverständlichkeiten scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein.
Was ich mit den Zeilen meine, wird sicherlich im Laufe der Zeit deutlich(er).
Ich möchte mich kurz ein wenig vorstellen, damit ihr wisst, woher ich so gärtnerisch komme, welchen Flecken Erde ich zur Verfügung habe und was ich damit so anstelle(n möchte):
Ich heiße Jens und habe eine Parzelle in einem Kleingarten. Diese ist ca. 350 qm groß. Zu dieser Fläche kommt eine sehr kleiner Hausgarten. Die Gesamtfläche dürfte 60 qm nicht überschreiten.
Örtlich ansässig bin ich in Hamburg.Im Kleingarten baue ich mein Gemüse und Obst an, wobei der Schwerpunkt auf dem Obst liegt.
Zwei Grundsätze, nach denen ich im Garten wirke lauten:
- Aus dem Naturgarten, für den Naturgarten
Materialien aus dem Garten versuche ich im Garten zu belassen. Außerdem versuche ich so wenig Material in den Garten einzubringen, wie möglich. Ich nenne dieses Wirken absichtlich nicht Kreislaufwirtschaft, weil ich das so in dem Sinne, wie ich eine Kreislaufwirtschaft definiere (abgeschlossener Kreislauf), noch nicht bewerkstelligen kann. Mit der Zeit konnte ich viele Optimierungen vornehmen und werde etwas besser.- Raum für Natur und Mensch
Ich gebe der Natur in "meinem" Garten viel Raum. Wenn ich im Garten werke, dann nach dem Grundsatz, dass es entweder der Natur oder mir als Nutzer einen Mehrwert haben sollte. Aus diesem Grunde kommen ökologisch Wertvolle Pflanzen in den Garten, Naturmodule, wie sie hier im Forum genannt werden, wie Sandarium, "Benjeshecke", Nistkästen, Flachwasserteiche, Reisighaufen, offene Komposthaufen, ....Ich bin hin und wieder, je nachdem, wie die Zeit es zulässt, hobbymäßig auf Youtube aktiv. Wer Lust hat, kann dort mal reinschauen. ;)
Fragen zu meinem tierfreundlichen Naturgarten oder meinem Wirken beantworte ich gerne.
Ich gehe mich aus einem anderen Forum, in dem ich nicht mehr aktiv bin, löschen, ehe ich mich Stück für Stück durch das hiesige Forum lesen werde. Den einen oder anderen Schreiberling scheine ich bereits aus anderen Foren zu kennen.
Nachdem ich verschiedene Gartenforen ausprobiert habe, scheine ich hier mehr gleichgesinnte gefunden zu haben, so wie ich das eine oder andere hier lese und worauf hier die Schwerpunkte gelegt werden. Auch scheinen wir ein gleiches Fundament des Gärtnerns zu haben und Selbstverständlichkeiten scheinen Selbstverständlichkeiten zu sein.
Was ich mit den Zeilen meine, wird sicherlich im Laufe der Zeit deutlich(er).
Ich möchte mich kurz ein wenig vorstellen, damit ihr wisst, woher ich so gärtnerisch komme, welchen Flecken Erde ich zur Verfügung habe und was ich damit so anstelle(n möchte):
Ich heiße Jens und habe eine Parzelle in einem Kleingarten. Diese ist ca. 350 qm groß. Zu dieser Fläche kommt eine sehr kleiner Hausgarten. Die Gesamtfläche dürfte 60 qm nicht überschreiten.
Örtlich ansässig bin ich in Hamburg.
Im Kleingarten baue ich mein Gemüse und Obst an, wobei der Schwerpunkt auf dem Obst liegt.
Zwei Grundsätze, nach denen ich im Garten wirke lauten:
- Aus dem Naturgarten, für den Naturgarten
Materialien aus dem Garten versuche ich im Garten zu belassen. Außerdem versuche ich so wenig Material in den Garten einzubringen, wie möglich. Ich nenne dieses Wirken absichtlich nicht Kreislaufwirtschaft, weil ich das so in dem Sinne, wie ich eine Kreislaufwirtschaft definiere (abgeschlossener Kreislauf), noch nicht bewerkstelligen kann. Mit der Zeit konnte ich viele Optimierungen vornehmen und werde etwas besser. - Raum für Natur und Mensch
Ich gebe der Natur in "meinem" Garten viel Raum. Wenn ich im Garten werke, dann nach dem Grundsatz, dass es entweder der Natur oder mir als Nutzer einen Mehrwert haben sollte. Aus diesem Grunde kommen ökologisch Wertvolle Pflanzen in den Garten, Naturmodule, wie sie hier im Forum genannt werden, wie Sandarium, "Benjeshecke", Nistkästen, Flachwasserteiche, Reisighaufen, offene Komposthaufen, ....
Ich bin hin und wieder, je nachdem, wie die Zeit es zulässt, hobbymäßig auf Youtube aktiv. Wer Lust hat, kann dort mal reinschauen. ;)
Fragen zu meinem tierfreundlichen Naturgarten oder meinem Wirken beantworte ich gerne.
Ich gehe mich aus einem anderen Forum, in dem ich nicht mehr aktiv bin, löschen, ehe ich mich Stück für Stück durch das hiesige Forum lesen werde. Den einen oder anderen Schreiberling scheine ich bereits aus anderen Foren zu kennen.
Zitat von Simbienchen am 15. August 2022, 16:59 UhrHallo Jens,
schön dass du schon zu uns ins Forum gefunden hast und dich vorstellst!
Herzlich Willkommen
Wie bist du denn eigentlich auf das Hortus-Netzwerk aufmerksam geworden?
Es wäre total klasse, wenn du unsere Augen mit ein paar Fotos von deinem Naturgarten verwöhnen würdest...
Das halten wir hier alle so, dass jeder von uns seinen Hortus- Thread mit Bildern füllt, das ist einfach persönlicher und man muss nicht erst die Seite wechseln. So kann man seinen Garten/Hortus hier vorstellen und die Entwicklung festhalten. Aber auch seine Freude teilen...
Hast du schon einen zertifizierten Naturgarten?
Wir würden uns auch alle sehr über Fotos von deinen vorhandenen Naturmodulen freuen.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim Stöbern in unserem Forum und falls Fragen auftauchen, einfach her damit....
Lieben Gruß, Simone
Hallo Jens,
schön dass du schon zu uns ins Forum gefunden hast und dich vorstellst!
Herzlich Willkommen
Wie bist du denn eigentlich auf das Hortus-Netzwerk aufmerksam geworden?
Es wäre total klasse, wenn du unsere Augen mit ein paar Fotos von deinem Naturgarten verwöhnen würdest...
Das halten wir hier alle so, dass jeder von uns seinen Hortus- Thread mit Bildern füllt, das ist einfach persönlicher und man muss nicht erst die Seite wechseln. So kann man seinen Garten/Hortus hier vorstellen und die Entwicklung festhalten. Aber auch seine Freude teilen...
Hast du schon einen zertifizierten Naturgarten?
Wir würden uns auch alle sehr über Fotos von deinen vorhandenen Naturmodulen freuen.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim Stöbern in unserem Forum und falls Fragen auftauchen, einfach her damit....
Lieben Gruß, Simone
Zitat von Simbienchen am 15. August 2022, 17:09 UhrHier findest du auch sämtliche Informationen, wo und wie man seinen Hortus eintragen lassen kann.
https://hortus-netzwerk.de/knowledgebase/hilfe-hortus-lebensinsel-eintragen/
Hier findest du auch sämtliche Informationen, wo und wie man seinen Hortus eintragen lassen kann.
https://hortus-netzwerk.de/knowledgebase/hilfe-hortus-lebensinsel-eintragen/
Zitat von GrizzlyimGarten am 15. August 2022, 20:49 UhrDanke. Ich habe Euren Rat befolgt und werde ihn erst eintragen lassen, wenn ich ein paar aussagekräftige und vor allem aktuelle Bilder habe.
Danke. Ich habe Euren Rat befolgt und werde ihn erst eintragen lassen, wenn ich ein paar aussagekräftige und vor allem aktuelle Bilder habe.
Zitat von Oostfreesen Jung am 15. August 2022, 21:06 UhrMoin aus Ostfriesland nach Hamburg.
Willkommen im Club.
LG Michael
Moin aus Ostfriesland nach Hamburg.
Willkommen im Club.
LG Michael
Zitat von GrizzlyimGarten am 15. August 2022, 21:06 UhrDanke für die freundliche Aufnahme, Simone.
Bilder kommen mit der Zeit. Aktuell hab eich nicht all zu viel zeit für den Garten, da liegen die Prioritäten trotz Urlaub gerade im familiären Bereich.
Außerdem vergesse ich eh häufig, mal ein paar Bilder vom Garten zu schießen.
Auf den Hortus hat mich meine Frau gebracht, die hatte die Aktion mit dem igelfreundlichen Garten gelesen. Das hat sie bei fb gelesen, in der Gruppe "Naturgartenforum".
Ich bin tatsächlich seit dem Frühjahr dabei, dass sich jemand meinen Garten anschaut und mir eine Rückmeldung gibt, ob ich ihn als Naturgarten "zertifizieren" lassen kann. Das geschieht für mich aus der reinen Neugier und zur Reflexion, um mich und mein Wirken im Garten zu hinterfragen und um wieder etwas weiter zu kommen.
Die soll wohl noch dieses Jahr geschehen, also mit persönlichem Besuch im Garten. Bin gespannt.Den igelfreundlichen Garten werde ich nicht "beantragen", da meine Parzelle zu klein dafür ist, nachhaltig Igeln ein behagliches Zuhause zu geben. Und meine Nachbarn in Kleingarten werd eich aktuell nicht dazu bewegen können, die doch recht hohen Hürden zu überwinden und mitzumachen. Besonders bei einem Nachbarn bin ich eh der "Öko-Spinner".
Danke für die freundliche Aufnahme, Simone.
Bilder kommen mit der Zeit. Aktuell hab eich nicht all zu viel zeit für den Garten, da liegen die Prioritäten trotz Urlaub gerade im familiären Bereich.
Außerdem vergesse ich eh häufig, mal ein paar Bilder vom Garten zu schießen.
Auf den Hortus hat mich meine Frau gebracht, die hatte die Aktion mit dem igelfreundlichen Garten gelesen. Das hat sie bei fb gelesen, in der Gruppe "Naturgartenforum".
Ich bin tatsächlich seit dem Frühjahr dabei, dass sich jemand meinen Garten anschaut und mir eine Rückmeldung gibt, ob ich ihn als Naturgarten "zertifizieren" lassen kann. Das geschieht für mich aus der reinen Neugier und zur Reflexion, um mich und mein Wirken im Garten zu hinterfragen und um wieder etwas weiter zu kommen.
Die soll wohl noch dieses Jahr geschehen, also mit persönlichem Besuch im Garten. Bin gespannt.
Den igelfreundlichen Garten werde ich nicht "beantragen", da meine Parzelle zu klein dafür ist, nachhaltig Igeln ein behagliches Zuhause zu geben. Und meine Nachbarn in Kleingarten werd eich aktuell nicht dazu bewegen können, die doch recht hohen Hürden zu überwinden und mitzumachen. Besonders bei einem Nachbarn bin ich eh der "Öko-Spinner".
Zitat von Simbienchen am 16. August 2022, 8:07 UhrDen igelfreundlichen Garten werde ich nicht "beantragen", da meine Parzelle zu klein dafür ist, nachhaltig Igeln ein behagliches Zuhause zu geben. Und meine Nachbarn in Kleingarten werd eich aktuell nicht dazu bewegen können, die doch recht hohen Hürden zu überwinden und mitzumachen. Besonders bei einem Nachbarn bin ich eh der "Öko-Spinner".
Ja, das ist die richtige Entscheidung in dem Fall. Dann lege deinen Schwerpunkt bei der Größe der Flächen lieber auf die Insekten und Vögel. Und mit dem Ziel, einen Hortus anzulegen, liegst du sowieso goldrichtig...
Guck einfach mal, welche Insekten und Vögel schon zu Besuch bei dir sind und welche Bedürfnisse sie haben. Dann kannst du gezielt helfen. Jedes Insekt benötigt bestimmte Lebensräume und Futterpflanzen, (wie z.B. der Schwalbenschwanz ( Schmetterling) benötigt Doldenblütler ( Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Wilde Pastinake) als Raupenfutterpflanzen für seine Raupen. Nur dort, wo genug Bestände vorhanden sind, legt der Schmetterling seine Eier ab) . So kann man auch auf kleinem Raum gut unterstützen.
Du scheinst ja schon auf dem richtigen Weg zu sein und immer auch den Nutzen der Natur mit im Blick zu haben. Wertvolle Pflanzen, wie du oben schriebst, die bestimmten Insekten nutzen, in den Garten holen.
Auch die Kreislaufwirtschaft " Kompost" ist immens wichtig, da unsere Regenwürmer und Kompostwürmer von den Äckern verschwinden. Auch sie leiden immens unter den Ackergiften.
Ameisen verschwinden und sind akut vor dem Aussterben bedroht. Jeder kleine Ameisenstaat zählt jetzt. Da wo Ameisen leben, entstehen Ökosysteme mit viel Vielfalt. Fallen sie weg, entstehen massive Lücken. Bläulinge sind z.B. von Ameisen abhängig, ohne Ameisen keine Bläulinge.
Finde ich sehr gut, dass du auch eine Zertifizierung als Naturgarten verfolgst. Bitte halte uns doch mal auf dem Laufenden...
Durch welche Institution werden bei euch in Hamburg Naturgarten zertifiziert ? Oder hast du dich auch beim Projekt Tausend Gärten/ Tausend Arten angemeldet?
Den igelfreundlichen Garten werde ich nicht "beantragen", da meine Parzelle zu klein dafür ist, nachhaltig Igeln ein behagliches Zuhause zu geben. Und meine Nachbarn in Kleingarten werd eich aktuell nicht dazu bewegen können, die doch recht hohen Hürden zu überwinden und mitzumachen. Besonders bei einem Nachbarn bin ich eh der "Öko-Spinner".
Ja, das ist die richtige Entscheidung in dem Fall. Dann lege deinen Schwerpunkt bei der Größe der Flächen lieber auf die Insekten und Vögel. Und mit dem Ziel, einen Hortus anzulegen, liegst du sowieso goldrichtig...
Guck einfach mal, welche Insekten und Vögel schon zu Besuch bei dir sind und welche Bedürfnisse sie haben. Dann kannst du gezielt helfen. Jedes Insekt benötigt bestimmte Lebensräume und Futterpflanzen, (wie z.B. der Schwalbenschwanz ( Schmetterling) benötigt Doldenblütler ( Wilde Möhre, Fenchel, Dill, Wilde Pastinake) als Raupenfutterpflanzen für seine Raupen. Nur dort, wo genug Bestände vorhanden sind, legt der Schmetterling seine Eier ab) . So kann man auch auf kleinem Raum gut unterstützen.
Du scheinst ja schon auf dem richtigen Weg zu sein und immer auch den Nutzen der Natur mit im Blick zu haben. Wertvolle Pflanzen, wie du oben schriebst, die bestimmten Insekten nutzen, in den Garten holen.
Auch die Kreislaufwirtschaft " Kompost" ist immens wichtig, da unsere Regenwürmer und Kompostwürmer von den Äckern verschwinden. Auch sie leiden immens unter den Ackergiften.
Ameisen verschwinden und sind akut vor dem Aussterben bedroht. Jeder kleine Ameisenstaat zählt jetzt. Da wo Ameisen leben, entstehen Ökosysteme mit viel Vielfalt. Fallen sie weg, entstehen massive Lücken. Bläulinge sind z.B. von Ameisen abhängig, ohne Ameisen keine Bläulinge.
Finde ich sehr gut, dass du auch eine Zertifizierung als Naturgarten verfolgst. Bitte halte uns doch mal auf dem Laufenden...
Durch welche Institution werden bei euch in Hamburg Naturgarten zertifiziert ? Oder hast du dich auch beim Projekt Tausend Gärten/ Tausend Arten angemeldet?
Zitat von GrizzlyimGarten am 16. August 2022, 23:10 UhrGenau wie Du es beschrieben hast, versuche ich die gesichteten Arten im Garten ein gutes Umfeld zu bieten. Bei einigen Arten ist das einfacher als bei anderen. Wilde Ecken helfen dabei mit dem Chaosprinzip auch etwas. Nicht alles ist und muss planbar sein.
Ich habe mich in der Tat bei tausend Gärten gemeldet. Eine andere "Institution" habe ich nicht gefunden, die so etwas anbietet.
Du scheinst da Erfahrungen zu haben? Wie lief das ab und was hältst Du von den tausend Gärten?
Genau wie Du es beschrieben hast, versuche ich die gesichteten Arten im Garten ein gutes Umfeld zu bieten. Bei einigen Arten ist das einfacher als bei anderen. Wilde Ecken helfen dabei mit dem Chaosprinzip auch etwas. Nicht alles ist und muss planbar sein.
Ich habe mich in der Tat bei tausend Gärten gemeldet. Eine andere "Institution" habe ich nicht gefunden, die so etwas anbietet.
Du scheinst da Erfahrungen zu haben? Wie lief das ab und was hältst Du von den tausend Gärten?
Zitat von Dorothee am 18. August 2022, 9:35 UhrHallo Jens,
auch von mir noch ein herzliches Willkommen
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Schön, dass du zu uns gefunden hast.
Zum Thema "Igelfreunlicher Garten" will ich folgendes anmerken:
Igel sind eigentlich sehr, sehr genügsame Tiere. Ich bin in der Igelpflege tätig und immer im regen Austausch mit Gleichgesinnten.
Man sagt, 1 Igel braucht eine Grünfläche von 2000qm um satt zu werden. Kaum jemand hat so einen großen Garten. Muss aber auch nicht sein. Hier verhält es sich nicht anders, als mit den Lebensräumen andere Tiere und Insekten. Was wir brauchen sind die Trittsteine in der Natur. Die Lebewesen müssen die Möglichkeit haben von A nach B zu wandern und das in einem ihrer Natur angepassten Radius.
Wie du deinen Garten beschreibst, ist er genau so ein Trittstein für Igel, gerade, wenn die Nachbargärten ökologisch gesehen eine Katastrophe sind. Bei dir findet der Igel das was er braucht: Ruhe unter Sträuchern, Totholzhaufen und Benjeshecke am Tag. In der Nacht Käfer, Puppen, Raupen, Ohrkneifer, Regenwürmer und (leider) Schnecken als Nahrung. Eine kleine Wasserstelle um seinen Durst zu löschen. Geschützte Ecken um für Nachwuchs zu sorgen.
Ich will damit sagen, dass es nicht auf die Quadratmeter ankommt, ob der Garten igelfreundlich ist, es kommt auf die Gestaltung an.
Bei mir laufen viele Igel rum, zum schlafen kommen sie aber nur sporadisch vorbei. Oder sie schlafen an einer Stelle, die ich nicht einsehen kann.
Wenn du mal eine Wildtierkamera an geschützter Stelle aufhängen würdest, wärst du wahrscheinlich überrascht, wer alles bei dir aus- und eingeht
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Hier noch ein Foto vom kleinen Sven, der gerade Lauftraining im Garten macht
Hallo Jens,
auch von mir noch ein herzliches Willkommen
Schön, dass du zu uns gefunden hast.
Zum Thema "Igelfreunlicher Garten" will ich folgendes anmerken:
Igel sind eigentlich sehr, sehr genügsame Tiere. Ich bin in der Igelpflege tätig und immer im regen Austausch mit Gleichgesinnten.
Man sagt, 1 Igel braucht eine Grünfläche von 2000qm um satt zu werden. Kaum jemand hat so einen großen Garten. Muss aber auch nicht sein. Hier verhält es sich nicht anders, als mit den Lebensräumen andere Tiere und Insekten. Was wir brauchen sind die Trittsteine in der Natur. Die Lebewesen müssen die Möglichkeit haben von A nach B zu wandern und das in einem ihrer Natur angepassten Radius.
Wie du deinen Garten beschreibst, ist er genau so ein Trittstein für Igel, gerade, wenn die Nachbargärten ökologisch gesehen eine Katastrophe sind. Bei dir findet der Igel das was er braucht: Ruhe unter Sträuchern, Totholzhaufen und Benjeshecke am Tag. In der Nacht Käfer, Puppen, Raupen, Ohrkneifer, Regenwürmer und (leider) Schnecken als Nahrung. Eine kleine Wasserstelle um seinen Durst zu löschen. Geschützte Ecken um für Nachwuchs zu sorgen.
Ich will damit sagen, dass es nicht auf die Quadratmeter ankommt, ob der Garten igelfreundlich ist, es kommt auf die Gestaltung an.
Bei mir laufen viele Igel rum, zum schlafen kommen sie aber nur sporadisch vorbei. Oder sie schlafen an einer Stelle, die ich nicht einsehen kann.
Wenn du mal eine Wildtierkamera an geschützter Stelle aufhängen würdest, wärst du wahrscheinlich überrascht, wer alles bei dir aus- und eingeht
Hier noch ein Foto vom kleinen Sven, der gerade Lauftraining im Garten macht
Hochgeladene Dateien:Zitat von Simbienchen am 19. August 2022, 8:32 UhrHallo Jens,
zu deiner Frage:
Du scheinst da Erfahrungen zu haben? Wie lief das ab und was hältst Du von den tausend Gärten?
Viele Erfahrungen habe ich noch nicht, aber in der Regel läuft es so ab, dass zwei Prüfer aus der Jury zu dir in den Garten kommen. Wie es im einzelnen abläuft, hängt von den Prüfern vor Ort ab. Zuerst werden - entweder schon vorab schriftlich per E-Mail oder am Telefon- oder direkt vor der Begehung vor Ort, die Muss- Kriterien abgefragt. Wenn die alle abgeklärt sind, dann werden die Kann - Kriterien abgecheckt. Am Ende beraten sich die beiden Prüfer und ermitteln den Gesamteindruck deines Gartens.
Ich selbst habe meinen Garten noch nicht von Tausend Gärten/ Tausend Arten prüfen lassen, weil bei mir noch in der Pufferzone zu viele nichtheimische Altlasten vom Vorbesitzer stehen. Ich würde nur eine Bewertung " ...auf dem Weg zum Naturgarten" erhalten. Dafür muss niemand rauskommen, um mir das zu bestätigen.
Aber insgesamt finde ich diese ganze Initiative klasse! Die erreichen ganz viel, klären auf und bewegen viel.
Hallo Jens,
zu deiner Frage:
Du scheinst da Erfahrungen zu haben? Wie lief das ab und was hältst Du von den tausend Gärten?
Viele Erfahrungen habe ich noch nicht, aber in der Regel läuft es so ab, dass zwei Prüfer aus der Jury zu dir in den Garten kommen. Wie es im einzelnen abläuft, hängt von den Prüfern vor Ort ab. Zuerst werden - entweder schon vorab schriftlich per E-Mail oder am Telefon- oder direkt vor der Begehung vor Ort, die Muss- Kriterien abgefragt. Wenn die alle abgeklärt sind, dann werden die Kann - Kriterien abgecheckt. Am Ende beraten sich die beiden Prüfer und ermitteln den Gesamteindruck deines Gartens.
Ich selbst habe meinen Garten noch nicht von Tausend Gärten/ Tausend Arten prüfen lassen, weil bei mir noch in der Pufferzone zu viele nichtheimische Altlasten vom Vorbesitzer stehen. Ich würde nur eine Bewertung " ...auf dem Weg zum Naturgarten" erhalten. Dafür muss niemand rauskommen, um mir das zu bestätigen.
Aber insgesamt finde ich diese ganze Initiative klasse! Die erreichen ganz viel, klären auf und bewegen viel.