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Giftige Pflanzen und Kinder

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@erebus Dann hab ich eindeutig schwarzen Nachtschatten. Den mach ich weg.

 

@jo2015 Dass Kühlen bei allem hilft, stimmt... oder pusten Das mit den Erdbeeren wird allerdings schwierig. Wir haben nämlich auch weiße Erdbeeren.

 

@tillivilla Meine Kinder haben bisher auch nichts gegessen, was sie nicht sollten. Aber sie hatten eh keine ausgeprägte orale Phase. Auch Sand oder Steine haben sie sich nie in den Mund gesteckt, höchstens mal aus Versehen Sand beim Essen spielen

 

@brunnladesch Dass man noch mehr Giftpflanzen im Garten hat, ist natürlich ein Argument. Ich habe z.B. Maiglöckchen und auch Schöllkraut, Hyazinthen, Krokusse, Schneeglöckchen, Mohn, Küchenschelle etc. Bei den Maiglöckchen hatte ich irgendwie nie größere Bedenken. Natürlich hab ich erklärt, dass man die Blumen und Blätter nicht pflücken darf und dass sie sehr giftig sind. Das wurde so auch immer akzeptiert. Mit Engelstrompeten bin ich übrigens auch aufgewachsen.

Eine Art Naschgarten haben wir bereits, allerdings wollen die Kinder davon fast nichts, weil sie beide fast keine rohen Sachen essen. Erdbeeren, kleine Tomaten und ab und zu Johannisbeeren wird gegessen. Der Rest wird meistens verschmäht, es sei denn, es ist gekocht.

 

Also neben dem Sandkasten kommt der Fingerhut auf jeden Fall weg. Der andere wächst fast neben den Maiglöckchen. Meine Schwiegermutter (sonst immer sehr besorgt um die Enkel) meinte, sie würde den Fingerhut (und auch die Maiglöckchen) lassen (hatte sie bei ihren Kindern auch immer Garten), und nur den vom Sandkasten zu dem anderen pflanzen. Dann wäre alles an einem Fleck. Ich denke, das mach ich erstmal und warte noch ein wenig ab. Komplett weggemacht, ist es ja schnell.

 

Hallo zusammen , dieses Thema kommt ja immer wieder auf und ich stehe auf dem Standpunkt , den die Natascha @brunnladesch eben mal angemerkt hat. :Tatsächlich müssen Kinder einfach lernen zu unterscheiden, was genießbar ist und was nicht. Sind sie sehr klein, lässt man sie ja in der Regel ohnehin nicht unbeobachtet draußen herumlaufen, sind sie größer, wissen sie es.

Gerade ist das Thema ganz aktuell  , wir haben nämlich einen neuen Hund , soweit man das bei der aktuellen Grösse schon so sagen kann. Und die frisst wirklich alles. Gestern schmeckte Quarzsand besonders toll , und Gras , und Erde und so weiter auch.

Wäre ich Helikopter- und Curling -Frank würde ich alles überwachen und aus dem Weg räumen. Bin ich aber nicht. Es gibt einen abgezäunten Spielbereich im Garten und sonst muss man halt aufpassen. Wir haben Teiche , Mauern , Stege , Heuboden , Treppen und Giftplanzen , bestimmt weit mehr als 1000 auf dem Grundstück.  Schliesslich sind wir alle , und ich besonders irgendwie mit all den "Gefahren" groß geworden. Wenn meine Mutter alles wüsste , was wir als Kinder so angestellt haben..... Viel wichtiger als die Giftpflanzen finde ich die Gifte die in Kleidung , dem Essen , dem Spielzeug , den Farben , Tapeten , Holz , Putz , Teppich usw. sind. Auf dem Foto liegt unser Hundchen auf einem Fatboy , aussen Baumwolle , Innen Kunststoff , das eine Spielzeug kommt aus China und ist komplett aus Plastik. Das kommt als erstes weg. War vom Züchter. Ach ja , Kreidezähne kommen vom Weichmacher.

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tree12, Dorothee und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12DorotheeGsaelzbaerFlora

Frank, ist Euer alter Hund gestorben oder habt Ihr jetzt zwei?

Hi Andrea , wir haben jetzt zwei.

tree12 hat auf diesen Beitrag reagiert.
tree12

Ich stimme da auch Frank zu. Als ich noch in den Kindergarten ging, hatten wir einen riesigen Goldregen am Hauseingang. Später habe ich mitbekommen, dass Kinder ins Krankenhaus mussten, weil sie die giftigen Schoten mit Erbsen verwechselt haben. Mir als kleines Kind war es damals nicht begreiflich, wie man auf die Idee kommen kann, beide Pflanzen zu verwechseln, die doch so unterschiedlich sind. Kann aber sein, dass Kinder sich gegenseitig zu Blödsinn anstiften. Ich habe zum Beispiel auch Hirtentäschel gegessen, weil ein Kind erzählt hat, dass das ok ist, oder eine Eisscholle aus der Pfütze gelutscht, weil ein anderes Kind das gemacht hat. Da hilft nur Aufklärung und Erziehung zur Mündigkeit. Funktioniert mal mehr, mal weniger gut. Habe mal beobachtet, wie ein Neuntklässler komische Beeren von irgendeinem Strauch isst und wieder ausspuckt, weil er dachte, es seien BLaubeeren. Wenn man mit 15 Jahren nicht mal weiß, wie BLaubeeren aussehen...

Ich habe zum Beispiel auch Hirtentäschel gegessen

 

Hirtentäschel ist ja auch null giftig - kann man im Wildsalat essen

 

Wenn man mit 15 Jahren nicht mal weiß, wie BLaubeeren aussehen

 

Die anderen blauen Beeren, die so ähnlich aussehen - könnten aktuell Schlehen sein - aber ohne Frost nicht lecker. Aber andersherum wird ein Schuh draus. Nicht nur das die Schulpläne nicht mehr so viel heimatliches Wissen vermitteln - auch manche Eltern sind mit Garten oder Früchte aus dem Garten nicht vertraut. Gerade in Städten kommt ja alles vom Supermarkt

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Oft können Kinder noch nicht mal Obstsorten oder Gemüse benennen :roll:

Und wärend die Welt ruft ... Du kannst nicht alle retten! Flüstert die Hoffnung ... Und wenn es nur einer ist... Versuch' es! Sylvia Raßloff

Ob die Kinder die verschiedene Pflanzen, Obst- und Gemüsesorten kennen, ist aber zum Teil auch Interesse an der Materie. Mein 5-jähriges Kind kann beispielsweise sehr viele Pflanzen im Garten benennen und auch woanders wiedererkennen, während gleichaltrige Freunde außer einer Sonnenblume und Tomaten nichts kennen. Das liegt sicher auch zum Teil an den Eltern, die selbst kaum Pflanzen im Garten haben, aber zum Teil auch daran, dass es die Kinder schlichtweg nicht interessiert und sie es sich dadurch auch nicht merken, wenn man ihnen etwas dazu sagt.

Aber ich muss sagen, ich selbst habe nie Pflanzen probiert, bei denen ich nicht absolut sicher war, dass ich sie kenne. Es war schon genug Nervenkitzel einfach einen Apfel irgendwo vom Baum zu pflücken und zu essen, ohne vorher jemanden um ErLaubnis gefragt zu haben

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tree12

Wer nicht fragt bleibt dumm, wer nicht probiert erst recht. Wir haben als Kinder echt alles gefressen.

Ausser den Ausnahmen, die wurden diskutiert! Goldregen, Fingerhut, Tollkirsche....Da hieß es, ihr müsst ins KH und dürft dann Wochen nicht mehr raus und spielen....und den Rest der Welt ablecken :-D

Wir haben Würmer, Spinnen, Schlehen(vor dem Frost), Kornelkirschen, sogar Gras gegessen. An Bäumen geleckt und weis Gott wo dran noch. Ich habe das noch genau in Erinnerung wie schnell man lernt was gut für einen ist oder nicht.

Später wurde es erweitert. Trinkt nicht so viel nach dem Kirschen essen. Geht nicht mit vollem Bauch in den Fluss zum baden-pah! War alles gelogen :-D

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tree12
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
Zitat von Dorothee am 28. August 2020, 6:33 Uhr

Oft können Kinder noch nicht mal Obstsorten oder Gemüse benennen :roll:

Wir waren einst mit unserem Sohn und einem anderen Kind unterwegs. Und zeigten ihm wie man ganz einfach den Unterschied zwischen Laub- und Nadelbäumen erkennt. Der eine piekst und der andere nicht. Seine Eltern waren nicht besonders Garten affin. Damals waren beide Kinder ca. 4 Jahre alt.

Dafür können unsere Kinder, uns Eltern Instagramm und die anderen Zeitfresser erklären

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.
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