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Film von der Initiative "Rettet das Huhn"

Der Film ist neu, ziemlich verstörend, aber zum Schluß auch mutmachend. Zufälligerweise beschäftige ich mich gerade ein wenig mit dem Huhnthema... passend war auch ein Film auf Vox vom Samstag mit dem Hundetrainer Martin Rütter, der mit Tierschützern die Haltungsbedingungen von Legehennen untersuchte. Was er erfahren durfte, war ziemlich erschütternd.

Ich habe auch auf den Seiten von Rettet das Huhn einiges gelesen... und mußte viel verdauen, Tränen unterdrücken und danke allen hier im Forum, die glückliche Hühner im Garten halten, welche Sonne, Wind und Regen erleben, Sandbäder nehmen und nach Herzenslust scharren dürfen.... und die geliebt und wertgeschätzt werden.

Vielleicht sieht sich ja auch jemand in der Lage, das eine oder andere Lebewesen von der Organisation zu übernehmen, es werden für Dezember und Januar noch Plätze gesucht.

Ich kann mir das nicht ansehen....

Leider sind meine Kapazitäten erschöpft und ich kann solche kranken und ausgelaugten Hühner derzeit auch gar nicht aufpäppeln.  Das dauert Monate, neue Hühner in eine bestehende Gruppe zu integrieren.

Jedes neue Huhn unterliegt der Hackordnung. Die werden von den anderen richtig feste gepickt und verscheucht, damit tut man diesen armen Geschöpfen keinen Gefallen. Die müsste man gesondert halten, damit sie sich erholen können.

Meine Hühner haben sich erst seit kurzem zu einer homogenen Gruppe zusammengefunden. Neue Hühner an die bestehende Gruppe zu gewöhnen, braucht seine Zeit und Geduld....

Wenn man solche geschwächten Hühner einfach so in eine bestehende Hühnertruppe gibt, ist das der sichere Tod für diese Tiere. Das sollte man niemals tun !

Lieber dann als eigene kleine Gruppe halten und aufpäppeln...und niemals nur ein Huhn allein...

Dorothee und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeGsaelzbaer
" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Sie schreiben ja auch, daß sie niemals Hühner in Einzelhaltung abgeben, sondern daß die Gruppe immer aus mindestens drei Hühnern bestehen sollte. Und so ein armes Huhn muß natürlich erstmal separat aufgepäppelt werden, ehe man es in eine schon bestehende Gruppe zu integrieren versucht. Ich kann mir gut vorstellen, daß das nicht leicht ist und man wissen muß, wie es geht.

Die Hühner aus reiner "Bodenhaltung", die nur die Enge und das Leid in einer riesigen geschlossenen Halle kennen, müssen außerdem ganz langsam an normale Außentemperaturen gewöhnt werden. Wenn sie so gut wie kein Federkleid mehr haben, bekommen sie Hühnerpullis für die Anfangszeit.

Wer kein Huhn aufnehmen kann oder möchte, könnte vielleicht über eine Patenschaft oder eine einmalige Spende nachdenken.... Nur so als Anregung für Weihnachten.... :-)

Ich selbst versuche gerade eine Urkunde gegen Spende als Geschenk zu bekommen, weiß jedoch noch nicht, ob das klappt oder nur bei Patenschaften möglich ist. Da die zu Beschenkende selbst gerne Hühner hätte, aber keinen Platz hat, freut sie sich sicher über meine Idee.

Dorothee hat auf diesen Beitrag reagiert.
Dorothee

In einer ganz anderen Huhn-Angelegenheit kriege ich gerade Einblick und stehe jemandem ein klein wenig zur Seite. Da geht es jedoch um Demeter-Hühner, die in kleinen Gruppen mit Auslauf und Scharrmöglichkeit auch bei Geflügelpestwarnung gehalten werden sollen.

Es tut so gut, auch die Alternativen zu sehen....

Dorothee und Amarille haben auf diesen Beitrag reagiert.
DorotheeAmarille
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