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Ertragszone im Hang

Wie geht man mit solch einen Bereich um, wie legt man Beete und Wege, womit stützt man den Hang. Hier darf gesammelt und geteilt werden, Ideen regen zum Nachbau an und Bilder sehen wir immer gern - ich hab leider keinen Hang - und es kommt auch auf die Neigung des Geländes an, die Neigung des Bewirtschafters und andere Vorlieben.

Hätte ich einen Hang, würde ich kleine Obstbäume hinein pflanzen, weil ich dann auf der nächst höheren Ebene das Bäumchen auch oben abernten könnte, ohne zwingend eine Leiter zu benötigen. Und je nachdem wie man seinen Hang stützt und auffängt, hätte man möglicherweise eine schöne Trockenmauer, die Sonnenwärme des Nachts an die Umgebung abgibt

 

Annika und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
AnnikaGsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Da eröffnet man wie gewünscht, einen Platz für Hang Gärten und niemand schreibt. Somit ging ich heute mit den Hunden zu einem stillgelegten Bahngleis Rest. Hab ein paar Bilder geschossen, wo es eindeutig um die Hangbefestigung geht.

Annika, tree12 und 2 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Annikatree12EvyKirsten
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Wow, so viele tolle Fotos

Ich habe keinen Hanggarten, darum kann ich leider wenig davon berichten...

" Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann -tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde! "

Schöne Fotos, gute Ideen haben die Gartenbesitzer. Nur diese Pflanzringe - die sind immer so was von häßlich und einfallslos...

Bei uns in der Gegend ist irgendwo mal eine höhere Mauer aus diesen Pflanzringen bei einem Starkregen verrutscht und hat einen Menschen erschlagen. Anscheinend hatte da jemand "ganz billig" seinen Hang sichern wollen.

Die Pflanzringe finde ich auch extrem hässlich. Mir gefällt Naturstein immer besser. Oder eben auch Holz - und wenn man an Eiche, Kastanie oder Lärche heran kommt, dann halten diese Hölzer mit Erdkontakt auch gut 20 Jahre, wenn nicht länger.

Gsaelzbaer hat auf diesen Beitrag reagiert.
Gsaelzbaer
Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Vielen Dank für die Fülle an Bildmaterial und somit Ideen. Das ist echt interessant, was die da so anstellen. Vor allem finde ich gut, mal zu sehen, dass verschiedene Materialien ihren Zweck erfüllen können.

Ich suche die Tage mal ein paar Fotos von unserem Garten raus, der ist auch an einem Hang. Wenn der auch nicht so steil ist....

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz
Dieser Planet hat das Potenzial ein Paradies zu sein!

Nächstes Jahr soll unser Hang durch Trockenmauern terrassiert werden, unsere Notlösung sah letztes Jahr so aus:

Sobald es hier mal aufhört, so erbärmlich zu regnen, baue ich die Beete ab und baue aus den vielen hässlichen Pflanzsteinen eins der neuen Hochbeete unten im Hauptgarten.

Malefiz hat auf diesen Beitrag reagiert.
Malefiz

Hier mal ein paar Bilder, wie ich meine Ertragsrampe bebeetet habe:

Die Rampe hat oben eine einigermaßen ebene Spur, wo der Bagger gefahren ist, der den Unterboden den Hang untergeschoben hat. Auf dieser Spur entstehen die Beete:

Zum steileren Hang mit Brettern abstützen. Wo das Brett unten eine Lücke hat, fülle ich den Bereich vor der Lücke mit Holzhäckseln, damit die Erde nicht durchrutscht.

Abgrenzung zum Hauptweg mit Steinen aufstapeln, Trittwege zwischen den Beeten mit Holzhäckseln aufschütten, Abstand ca. 1,2m

Dann Beeterde rein. Bei mir zunächst vom Kompostwerk, sonst dauert es ewig.

Den Hauptweg auch mit Holzhäckseln belegen.

Verbesserungspotential:

die Trittwege bekommen zur Hangseite auch nochmal Bretter, die ein Abrutschen der Erde in die Tritthäcksel verhindern. Dadurch können die Beete dann eine waagerechtere Fläche bekommen.

Sobald ich kleinere Blumentöpfe über habe, bekommen die Brett-abstützpfosten Ohrwurmnisthäubchen: Blumenpott mit Stroh oder Heu drin kopfüber auf die Pfosten stecken.

Hochgeladene Dateien:
  • IMG-20200706-WA0006.jpg
  • 20200505_195227.jpg
  • 20200505_204210.jpg
Lena hat auf diesen Beitrag reagiert.
Lena

In unserer Gegend gibt es viele Hänge mit Kipskeuper und Mergeln, sprich, Hänge, die sich bewegen (erkennbar an schiefen Bäumen oder solchen mit "Knick"). Deshalb muss man entweder mit richtig gutem, tiefem Fundament bauen, oder so wie wir . Wir (ok, mein Mann) haben eine Trockenmauer gebaut, die eben auch ein bisschen arbeitet (Bild 1). Oberhalb des Hauses ist eine Stützmauer aus Ender der 1930er Jahre aus Beton (Bild 2).

Bisher habe ich im Garten nur immer sehr behutsam und in kleinem Maßstab Niveaus verändert. WENN ich es mache, mache ich es inzwischen einfach "klein-klein": Ich nehme einfach irgendein Material, das ich finde, weil ich es JETZT machen will , wie Pflöcke aus Hasel, Bretter, Äste und schütte ein bisschen auf (z. B. Bild 3, man sieht es leider nicht ganz so gut), oder mauere mit Grassoden, kleinen Steinen, die so herumliegen etc.. Auch Brennholzscheite mussten schon dran glauben für ein "Mäuerchen". Das hält dann nicht ewig, ist mir aber egal. Dann staple ich eben ein paar Steine dazu oder haue einen neuen Pflock hinein. Damit geht es mir jetzt besser - der Anspruch, so zu bauen, wie "man" bauen "muss", hatte mich total ausgebremst.

Ich lasse auch einfach kleine Böschungen und stütze gar nichts ab. Der freiliegende lehmige Boden wird gerne von Bienen besiedelt (Bild 4, hier noch in Bearbeitung).

Hätte ich viele Steine, würde ich aber gerne "Mondsichelbeete" wie kleine Balkons bauen. Vielleicht hat ja jemand so etwas und ein Bild...?

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Malefiz, Simbienchen und 5 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
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