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Erneuter Besuch bei Markus.....

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So wir sind von unserem FrankenurLaub gut erholt und mit vielen Eindrücken und Gedanken wieder zurück. Der Besuch mit Gartenführung im Hortus Insectorium war mega und gottseidank in den 90 Min. während der Führung sogar von oben runter trocken. Die Nachmittags-Führung im Permakulturgarten haben wir wegen Nässe ausgelassen. Ich muss aber auch gestehen, dass allein die Führung im Insectorium so aufwühlend war, dass wir, vor allem mein Mann, mit diesem Thema schon voll ausgelastet war. Jetzt konnte mein Mann zum erstenmal sehen wovon ich die ganze Zeit rede und wofür ich seine Unterstützung brauche und jetzt auch bekomme. Wir müssen aber vieles auf unterschiedliche Grundstücke verteilen, da wir nicht mal ein 10tel des Grundstücks von Markus Gastl besitzen. Die kleinen Grundstücke haben Vorteile und natürlich auch Nachteile, dazu kommt die Einstellung der hiesigen Dorfbewohner, die alles gerne sauber und aufgeräumt haben. D.h. würden wir auf unserer Wiese so ne LKW-Ladung Schotter und Dachpfannen abladen würden wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit der eine oder andere seinen Müll dazu schmeißen, weil es als Müllabladestelle gesehen würde. D.h. wenn wir was machen müssen wir das Dekorieren und mit Schildern erklären. Unser To-Do für den Herbst/Winter/Frühjahr weitere kleine Inselchen zu machen und evtl. wieder gegen Widerstände kämpfen in der Hoffung das es auch Nachahmer findet.

Da waren aber auch noch viele andere Dinge die nachdenklich machten, wie z.B. die Größenunterschiede bei den Grundstücken und natürlich auch deren Wert. Dort groß und weitläufig, bei uns kleinteilig bis winzig. Allein das Grundstück von Markus Gastl + das Grundstück seines Nachbarn hat eine Größe wo, in der gleichen Fläche, unser Gemeinderat, hier bei uns im Ort als einzelnes verbliebenes Naturinselchen, ein neues Gewerbegebiet plant und ausweisen will. Seither hab ich mich immer an der Monokultur Weinberg gestört, aber gemessen an den riesigen weiten Feldern, dort ohne Baum und Strauch, aber dafür mit viel Mais und Getreide, stört mich unsere Kultur nimmer so sehr (wie bescheuert). Hier gibt es, wegen der Kleinteiligkeit wenigstens immer noch Bäume, Trockenwiesen, Steinhänge und sehr viel Trockenmauern.  Ich möchte mir nicht ausrechnen wieviel Glyposat auf allen landwirtschaftlichen Flächen in D ausgebracht werden, wenn mir schon Angst wird wenn ich nur die Felder und Weinberge ausrechne die ich in meinem "kleinen" Umfeld habe. Wieviel in EU, wieviel weltweit....das ist irre.

Simbienchen, tree12 und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
Simbienchentree12TillivillaDorotheeGsaelzbaer
Viele Gärtner haben eine Meise

Nach einem Besuch bei Markus ist man jedes mal wieder neu motiviert und schei....t noch mehr auf jegliche Konventionen....dabei finde ich ist es erst einmal ziemlich egal auf welcher Fläche man so etwas betreibt - es geht ums rebellieren, mitreissen und letztlich fürs eigene gute Gefühl und dafür langt auch eine kleinere Fläche ;-)

Man könnte aber auch Geld in die Hand nehmen und versuchen zu einem annehmbaren Preis was "nackiges" zu finden und so richtig loszulegen - bei Null - wie Markus :-)

Bei uns kostet Grünland 1,80 Euro der Quadratmeter, Acker etwa 2,50 Euro, Garten 5-6, Weinberg 7-8 Euro - alles offiziell laut Rathaus(Bodenrichtwert). Momentan wird eventuell etwas mehr verlangt, mit Vitamin B und/oder etwas Glück vielleicht auch weniger, je nach Lage und Beschaffenheit des Stückes, aber zu finden - wenn man will und nicht grade in der Grosstadt lebt, ist immer möglich.......Man muss es aber vor allem wollen!

Siehe unsere @evelyn ;-)

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
Zitat von Gsaelzbaer am 5. September 2021, 9:16 Uhr

Nach einem Besuch bei Markus ist man jedes mal wieder neu motiviert und schei....t noch mehr auf jegliche Konventionen....dabei finde ich ist es erst einmal ziemlich egal auf welcher Fläche man so etwas betreibt - es geht ums rebellieren, mitreissen und letztlich fürs eigene gute Gefühl und dafür langt auch eine kleinere Fläche ;-)

Man könnte aber auch Geld in die Hand nehmen und versuchen zu einem annehmbaren Preis was "nackiges" zu finden und so richtig loszulegen - bei Null - wie Markus :-)

Bei uns kostet Grünland 1,80 Euro der Quadratmeter, Acker etwa 2,50 Euro, Garten 5-6, Weinberg 7-8 Euro - alles offiziell laut Rathaus(Bodenrichtwert). Momentan wird eventuell etwas mehr verlangt, mit Vitamin B und/oder etwas Glück vielleicht auch weniger, je nach Lage und Beschaffenheit des Stückes, aber zu finden - wenn man will und nicht grade in der Grosstadt lebt, ist immer möglich.......Man muss es aber vor allem wollen!

Siehe unsere @evelyn ;-)

das sagst du junger Spund so leichtfertig ...du kannst gerne unseren Steillagenweinberg günstig kaufen mit schönster Aussicht auf den Neckar, über dir die Felsengärten. Perfekt für eine Hot-Spot-Zone...nur...wir können diese Arbeit alterstechnisch nicht mehr leisten, dazu wäre jugendliche Unterstützung notwendig. Unsere Jugend, die wir kennen, hat entweder keine Zeit, keine Lust oder Rücken :-)

Viele Gärtner haben eine Meise

Ich meinte das auch eher allgemein an alle Mitleser gerichtet. Wollte dich nicht angreifen......jeder so wie und wieviel er KANN!

Amarille hat auf diesen Beitrag reagiert.
Amarille
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
Zitat von Gsaelzbaer am 5. September 2021, 9:30 Uhr

Ich meinte das auch eher allgemein an alle Mitleser gerichtet. Wollte dich nicht angreifen......jeder so wie und wieviel er KANN!

Ich habs nicht als Angriff gewertet, nur wollen steht oft mit dem Rücken zur Wand

Unsere Steillagenweinberge sind derzeit ein großes Thema, keiner will mehr Weinberge, die nur von Hand bearbeitet und gepflegt werden müssen haben. Gehandelt werden sie inzwischen als unsere Kulturlandschaft die gefördert wird damit sie erhalten bleibt (mit Wein). Eigentlich wären diese Lagen aber auch ideal für Hot-Spot-Zonen oder Trockenrasen, aber das entspräche dann nicht mehr der jahrhundertalten Kultur. Aber dazu müssten erstmal 40 Jahre alte Rebstöcke und die Drahtanlagen entfernt werden. Danach hätte man viele Schrannen (Plattformen) zur naturnahen Gestaltung. 1x im Jahr mähen wäre auch nicht das Problem, aber alles geht über fast 150 Stufen, entweder nach oben oder nach unten. Solche Flächen gibt es schon (leider nicht bei uns), aufgelassene Weinberge als Naturinseln, der Hammer, der kreucht und fleucht es was nur so geht. Das sind aber Mammutprojekte die einer allein vielleicht gestalten, aber nicht arbeiten kann. Dazu müsste es einen Verein geben oder eine Interessengemeinschaft die das gemeinsam stemmen. Dann bliebe aber noch unsere deutsche Gründlichkeit und der Versicherungsschutz. Als Eigentümer ist man dann verantwortlich für alle die sich auf dem Grundstück befinden, es müssten wahrscheinlich Absturzsicherungen gebaut werden und und und.... Würden wir hier sowas hinkriegen wäre das eine Revolution und ein großer Aufschrei, wie kann der auch nur....... Versuche in der Art wurden schon, in der Nachbargemeinde, gestartet, leider war die Bereitschaft sich zu beteiligen nicht groß und die, die mit machen wollten blieben nach dem ersten Arbeitseinsatz verschwunden. Vielleicht sind wir einfach mal wieder zu schnell und die Zeit dafür kommt noch. Der Wunsch besteht jedenfalls schon.

tree12 und Gsaelzbaer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Gsaelzbaer
Viele Gärtner haben eine Meise

Im Fernsehen zeigten sie alte Weinberge an der Mosel, wo es den Weinstöcken aber jetzt zu heiß und zu trocken wird... da bauen sie sehr erfolgreich stattdessen Bio-Lavendel an. Es kreucht und fleucht nur so vor Schmetterlingen und anderen Geflügelten.

Zitat von Gsaelzbaer am 5. September 2021, 9:16 Uhr

Nach einem Besuch bei Markus ist man jedes mal wieder neu motiviert und schei....t noch mehr auf jegliche Konventionen....dabei finde ich ist es erst einmal ziemlich egal auf welcher Fläche man so etwas betreibt - es geht ums rebellieren, mitreissen und letztlich fürs eigene gute Gefühl und dafür langt auch eine kleinere Fläche ;-)

Man könnte aber auch Geld in die Hand nehmen und versuchen zu einem annehmbaren Preis was "nackiges" zu finden und so richtig loszulegen - bei Null - wie Markus :-)

Bei uns kostet Grünland 1,80 Euro der Quadratmeter, Acker etwa 2,50 Euro, Garten 5-6, Weinberg 7-8 Euro - alles offiziell laut Rathaus(Bodenrichtwert). Momentan wird eventuell etwas mehr verlangt, mit Vitamin B und/oder etwas Glück vielleicht auch weniger, je nach Lage und Beschaffenheit des Stückes, aber zu finden - wenn man will und nicht grade in der Grosstadt lebt, ist immer möglich.......Man muss es aber vor allem wollen!

Siehe unsere @evelyn ;-)

Bei solchen Preisen hätten wir schon längst etwas erworben bei uns... die Bodenrichtwerte ziehen einem aber die Schuhe aus vor lauter Schreck. Schön, weil man weiß, was das eigenen Haus mit Grundstück mittlerweile wert ist. Unschön, wenn man gerne etwas dazukaufen würde.... :-(   Es ist alles unbezahlbar.

Naja, der Quadratmeter Bauplatz kostet hier im Ort mittlerweile auch 290,- - 320,- Öre.....Wahnsinn!

Wir haben hier nicht mal 5000 Einwohner, aber seit Lidl hier Megabauten hinsetzt gehts eigentlich täglich bergauf mit den Preisen. Ich bin auch echt froh das ich dahingehend mein Schäfchen im Trockenen hab.

tree12 und Dorothee haben auf diesen Beitrag reagiert.
tree12Dorothee
Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist. (Victor Hugo)
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