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Buddleja alternifolia - hängender Schmetterlingsflieder - nicht invasiv

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Zitat von Astrid am 16. Februar 2022, 12:51 Uhr

Ja, ich weiß, was du meinst. Marcus ist aus guten Gründen dagegen - wenn der Mauerpfeffer auch unter diese Kategorie fällt, wäre er für mich höchstens im Rahmen der Heilkräuter interessant.

Ich würde keine neuen Sommerflieder setzten, obwohl ich die angeblich invasive Vermehrung selbst nicht erfahren habe. Ich werde aber auch nur unter sehr besondernen Bedingungen eingessene Pflanzen eliminieren und lieber für Ausgleich sorgen wo möglich, also z.B. Futterpflanzen für die Raupen anbauen oder fördern. Aber ich muss einschränkend sagen, dass ich auch den Luxus von genügend Platz habe.

Wir waren letzten Sommer in der Wachau. Im Vorgarten der Pension stand ein riesiges Exemplar, auf der anderen Straßenseite viele kleinere an einem Bachlauf. Die Unbekümmertheit der Anwohner erschreckte mich. Als ich vor ein paar Tagen mit dem Rad von Weimar nach Jena fuhr, begegneten mir auch zwei im Straßengrün in Siedlungsnähe.

Ich haderte schon vorher, ob ich das Exemplar in unserem Garten leben lasse. Es ist ein Hochzeitsgeschenk. (Die Azalee habe ich versehentlich erfolgreich ertränkt.)

@ann1981

Als ich vor ein paar Tagen mit dem Rad von Weimar nach Jena fuhr, begegneten mir auch zwei im Straßengrün in Siedlungsnähe.

Das sind aber davidii, keine alternifolia.

Nur davidii zeigt sich invasiv überall.

 

Zu hegen und zu pflegen sei bereit, das Wachsen überlaß der Zeit.

Ich bin im Netz auf einen, wie ich finde, sehr neutralen, informativen Artikel zum Sommer- bzw. Schmetterlingsflieder gestoßen.

Eingegangen wird u.a. auf seine Herkunft und Invasivität, seine Rolle als Nektarspender in der etwas trachtärmeren Jahreszeit, sein Ausbreitungspotential und wie man ihn im eigenen Garten eindämmt, sein beliebter Standort entlang an Bahngleisen, wo aber auf Grund von Glyphosat wohl kaum etwas anderes wächst, wie schädlich er ist, wenn er sich auf Brachen ausbreitet und dort wichtige heimische Pflanzen verdrängt, das er keine Raupenfutterpflanze ist, und es wird eingegangen auf die Beobachtung, dass die Schmetterlinge nach dem Trinken an ihm teilnamslos an der Hauswand sitzen und so leichte Beute von Vögeln werden.

Ich selber habe keinen im Garten, würde ihn mir auch nicht pflanzen. Aber vielleicht hilft der Artikel denjenigen, die einen im Garten haben und überlegen, was mit ihm geschehen soll.

Zu der Beobachtung des Schmetterlingsforschers: vielleicht sollte man versuchen im eigenen Garten solche Beobachtungen zu machen und dann auch zu melden, denn so hätte man die Chance, ihn neu bewerten zu lassen.

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Und wärend die Welt ruft ... Du kannst nicht alle retten! Flüstert die Hoffnung ... Und wenn es nur einer ist... Versuch' es! Sylvia Raßloff
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