Puh..
[Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Besetzungsdrama beendet! Durch mutiges Eingreifen eines Passanten konnte der rechtmäßigen Hauseigentümerin ihr Eigentum zurückgegeben werden. Die Blockade ist beseitigt, der Nestgründung steht nichts mehr im Weg.
Puh..
Mein Mann hat den Abflug der Königin abgewartet und blitzschnell die Schnecke mit einem Werkzeug weggehebelt. Sie war schon tot, klebte aber mit ihrem Schleim noch am Eingang fest. Er hat einen Orden verdient... 
Puh..
Zuletzt geändert von tree12 am Mo 22. Jun 2026, 22:31, insgesamt 1-mal geändert.
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Vorhin habe ich die Wassertränke im Vorgarten frisch befüllt. Neben mir raschelte es plötzlich und da war sie, die kleine Spitzmaus, die schon sehr lange in meinem Vorgarten wohnt. Sie haben ja große Reviere, aber erst einmal hat sie bei mir alles, was man als Spitzmaus benötigt: Verstecke, Sonne und Schatten, Insekten und Wasser. 
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Hornissen-News: Die Hornissen im hölzernen Meisenkasten unter dem Balkon sind schwer beschäftigt. Mein Mann hörte die Königin heute im Eingang sitzend tief brummen. Man ist mit Herunterkühlen des Nestes zugange. Als ich um 22 Uhr draußen war, flog eine Hornisse direkt an mir vorbei und rein in den Kasten. Aber sie war viel schneller und viel leiser unterwegs und ich glaube auch, sie war kleiner, also wohl schon eine Arbeiterin.
Der Staat wächst!
Allerdings habe ich es mir dann doch lieber verkniffen, den Deckel vom Regenfaß abzunehmen und meine Gießkanne einzutauchen. Da bin ich nur noch 1 m vom Kasten entfernt und unterschreite bestimmt die Mindestdistanz. So habe ich das Gießwasser lieber vom Brunnen geholt (Oberflächenwasser, das wir für die Toilettenspülung und zum Gießen von Gehölzen und Stauden verwenden).
Der Staat wächst!
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Hier regnet es gerade leicht... was für ein Segen. Zumindest das Sedumdach auf der ehemaligen Garage kann davon profitieren. Auch gestern gab es einmal Regen, aber so kurz und so wenig, daß es kaum Auswirkungen auf die Natur gehabt haben dürfte.
Der Wasserstand im Teich sinkt und sinkt... es ist eine Katastrophe. Man kann gar nicht alles gießen oder nachfüllen, was wasserbedürftig ist. Die Tiere im Garten sind dankbar für die Tränken, die täglich aufgefüllt werden und die Vögel und Hörnchen holen sich regelmäßig Futter. Alles ist gestreßt. Aber: die Nase vorn im Garten haben die Gehölze, die wild aufgegangen sind bzw. als Mini-Gehölze in einem anderen Garten ausgebuddelt und bei uns gleich wieder eingegraben wurden, wie der Walnußbaum. Es hängen richtig viele Walnüsse dran. Die Hasenußsträucher sehen auch noch gut aus. Der Star ist die wilde Kirsche - sie sieht aus, als gäbe es keine Trockenheit und keine Hitzewelle. Sie hat sich vor ca. neun Jahren selber an ihren Standort gesetzt und muß ein geniales Wurzelwerk ausgebildet haben.
Die mediterranes Gehölze wie der große Feigenbaum, die Mittelmeerzypresse und der etliche Meter hohe Gewürzlorbeer sehen prächtig aus.
Dagegen mußte ich vorgestern meinen Zwergliguster, der vollschattig steht und nie gegossen wird, erstmalig mit einer Wassergabe versorgen. Ich hatte Angst, daß er eingeht.
Was auch gut mit der Wetterlage klarkommt, sind zwei Prunus fruticosa, die mir mal jemand aus Österreich zuschickte. Und im Vorgarten die neugepflanzte Prunus mahaleb hat sich prima entwickelt.
Meine Empfehlungen für geplante Neupflanzungen im Herbst liegen tatsächlich bei den vielen Prunus-Arten. Auch Birnen und Wildbirnen mit ihren tiefreichenden Wurzeln sind klasse.
Der Wasserstand im Teich sinkt und sinkt... es ist eine Katastrophe. Man kann gar nicht alles gießen oder nachfüllen, was wasserbedürftig ist. Die Tiere im Garten sind dankbar für die Tränken, die täglich aufgefüllt werden und die Vögel und Hörnchen holen sich regelmäßig Futter. Alles ist gestreßt. Aber: die Nase vorn im Garten haben die Gehölze, die wild aufgegangen sind bzw. als Mini-Gehölze in einem anderen Garten ausgebuddelt und bei uns gleich wieder eingegraben wurden, wie der Walnußbaum. Es hängen richtig viele Walnüsse dran. Die Hasenußsträucher sehen auch noch gut aus. Der Star ist die wilde Kirsche - sie sieht aus, als gäbe es keine Trockenheit und keine Hitzewelle. Sie hat sich vor ca. neun Jahren selber an ihren Standort gesetzt und muß ein geniales Wurzelwerk ausgebildet haben.
Die mediterranes Gehölze wie der große Feigenbaum, die Mittelmeerzypresse und der etliche Meter hohe Gewürzlorbeer sehen prächtig aus.
Dagegen mußte ich vorgestern meinen Zwergliguster, der vollschattig steht und nie gegossen wird, erstmalig mit einer Wassergabe versorgen. Ich hatte Angst, daß er eingeht.
Was auch gut mit der Wetterlage klarkommt, sind zwei Prunus fruticosa, die mir mal jemand aus Österreich zuschickte. Und im Vorgarten die neugepflanzte Prunus mahaleb hat sich prima entwickelt.
Meine Empfehlungen für geplante Neupflanzungen im Herbst liegen tatsächlich bei den vielen Prunus-Arten. Auch Birnen und Wildbirnen mit ihren tiefreichenden Wurzeln sind klasse.
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Nach Wochen ohne nennenswerten Regen und vielen Hitzetagen sowie tropischen Nächten, sind unsere Regentonnen so gut wie leer, der Brunnen füllt sich kaum noch, der Wasserstand im Teich sinkt dramatisch. Ich habe schon zwei tote Maulwürfe im Garten gefunden - sie gehen zugrunde, da der Boden zu hart wird ohne Regen, sie kaum noch graben können und ihre Regenwürmer in immer tiefere Schichten abwandern.
Es sind nur noch ganz wenige Wildbienen, Hornissen oder Hummeln unterwegs, alles scheint sich zu verkriechen oder ist bereits tot. Zweimal schon sah ich geschwächte Eichhörnchen mit fast haarlosen Schwänzen, vermutlich ein starker Milbenbefall. Für die Hörnchen ist das nicht nur unangenehm, sondern eine regelrechte Katastrophe, da sie ihren Schwanz zum Ausbalancieren und zum Einkuscheln benötigen.
Gestern habe ich zum erstenmal diese Saison meinen ganzen Vorgarten gewässert, bin abends zwei Stunden mit dem Schlauch im Gebüsch herumgekrochen. Eigentlich ist die Vegetation im Vorgarten sehr resilient, aber auch diese Resilienz gerät irgendwann an ihre Grenzen.
Ich bin dazu übergegangen, ökologisch besonders wertvolle und/oder sehr früh blühende Pflanzen zu wässern, z. B. das Lungenkraut und sogar meine Flächen mit den wilden Veilchen. Jeden Tag wird etwas anderes gegossen. Wenn diese Pflanzen eingehen sollten, haben im Frühjahr die Hummelköniginnen keine Nahrung mehr... Trotz der Wassergaben leidet fast alles im Garten, nur den wilden Gehölzen geht es noch erstaunlich gut.
Es ist alles sehr traurig und frustrierend und mir fehlt mein Garten als Ort, wo ich versinken und Kraft tanken kann. Wenn ich jetzt im Garten bin, geht es nur ums Auffüllen der Wassserschalen und um Schadensbegrenzung, soweit möglich.
Es sind nur noch ganz wenige Wildbienen, Hornissen oder Hummeln unterwegs, alles scheint sich zu verkriechen oder ist bereits tot. Zweimal schon sah ich geschwächte Eichhörnchen mit fast haarlosen Schwänzen, vermutlich ein starker Milbenbefall. Für die Hörnchen ist das nicht nur unangenehm, sondern eine regelrechte Katastrophe, da sie ihren Schwanz zum Ausbalancieren und zum Einkuscheln benötigen.
Gestern habe ich zum erstenmal diese Saison meinen ganzen Vorgarten gewässert, bin abends zwei Stunden mit dem Schlauch im Gebüsch herumgekrochen. Eigentlich ist die Vegetation im Vorgarten sehr resilient, aber auch diese Resilienz gerät irgendwann an ihre Grenzen.
Ich bin dazu übergegangen, ökologisch besonders wertvolle und/oder sehr früh blühende Pflanzen zu wässern, z. B. das Lungenkraut und sogar meine Flächen mit den wilden Veilchen. Jeden Tag wird etwas anderes gegossen. Wenn diese Pflanzen eingehen sollten, haben im Frühjahr die Hummelköniginnen keine Nahrung mehr... Trotz der Wassergaben leidet fast alles im Garten, nur den wilden Gehölzen geht es noch erstaunlich gut.
Es ist alles sehr traurig und frustrierend und mir fehlt mein Garten als Ort, wo ich versinken und Kraft tanken kann. Wenn ich jetzt im Garten bin, geht es nur ums Auffüllen der Wassserschalen und um Schadensbegrenzung, soweit möglich.
- Grevenstein
- Beiträge: 464
- Registriert: Mo 29. Mai 2023, 08:26
- Hortus-Name: Grevenstein
- Hat sich bedankt: 1637 Mal
- Danksagung erhalten: 1022 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Seufz, ich kann Deine Gefühle so gut nachempfinden.
Mit geht es ganz genauso, Hessen ist das Bundesland, was dieses Jahr bisher mit den wenigsten Regen abbekommen hat und davon haben wir hier in Grebenstein irgendwie noch weniger erhalten. Die Regentonnen sind schon sehr lange leer, ich gieße alle zwei Tage die Töpfe ein wenig mit Leitungswasser und fülle täglich die Insektentränken auf.
Im Freiland mache ich nichts, alles ist der Sonne ausgesetzt, wüsste nicht, wo ich da anfangen sollte. Raus gehe ich bei den Bedingungen im Moment nur kurz zum Gießen und nur wenn es unbedingt sein muss. Alle ächzt und leidet unter der Hitze und vor allem dem Wassermangel. Ich hoffe so sehr, dass wir bald mal wieder richtig Regen bekommen, mehr als nur 3 Tropfen für 5 Sekunden, die verdampft sind, bevor sie überhaupt auf den Boden treffen.
Ich weiß nicht ob es hilft, aber ich bin mir sicher, Du hast hier so einige Menschenkinder, die mit Dir mitfühlen!
Mit geht es ganz genauso, Hessen ist das Bundesland, was dieses Jahr bisher mit den wenigsten Regen abbekommen hat und davon haben wir hier in Grebenstein irgendwie noch weniger erhalten. Die Regentonnen sind schon sehr lange leer, ich gieße alle zwei Tage die Töpfe ein wenig mit Leitungswasser und fülle täglich die Insektentränken auf.
Im Freiland mache ich nichts, alles ist der Sonne ausgesetzt, wüsste nicht, wo ich da anfangen sollte. Raus gehe ich bei den Bedingungen im Moment nur kurz zum Gießen und nur wenn es unbedingt sein muss. Alle ächzt und leidet unter der Hitze und vor allem dem Wassermangel. Ich hoffe so sehr, dass wir bald mal wieder richtig Regen bekommen, mehr als nur 3 Tropfen für 5 Sekunden, die verdampft sind, bevor sie überhaupt auf den Boden treffen.
Ich weiß nicht ob es hilft, aber ich bin mir sicher, Du hast hier so einige Menschenkinder, die mit Dir mitfühlen!
"Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln." (William Shakespeare)
-
tree12
- Beiträge: 2005
- Registriert: Sa 6. Apr 2019, 10:40
- Hat sich bedankt: 2888 Mal
- Danksagung erhalten: 2411 Mal
-
Hortus-Netzwerk Unterstützer
Re: [Weg 10-20] Trees schattiger Waldgarten mit Teich
Meine Gießerfahrungen... Es soll die nächsten Wochen ohne nennenswerte Niederschläge bleiben. Frühestens Mitte September soll Regen kommen, eine Katastrophe.
Mein schattiger Garten gerät so ganz langsam an seine Grenzen, ich gieße jeden Tag einen anderen Bereich, alles in Töpfen fast täglich. Gestern habe ich zwei Stunden damit verbracht, ganz unten im Garten die wilde Ecke rund um den riesigen Kirschbaum mit dem Schlauch zu wässern (Trinkwasser, da unser Brunnen derzeit kaum Nachschub liefert). Durch das dichte Kronendach kommt da auch so Regen nicht richtig durch, höchstens bei sehr starkem Regen. Ich laufe herum und gieße so, daß ich das Gefühl habe, das Wasser läuft nicht unkontrolliert irgendwohin, sondern wird tatsächlich vom Boden aufgenommen. (Wo andere nur den Schlauch einfach hinlegen und das Wasser eine Stunde laufen lassen würden....)
Dennoch war ich auch positiv überrascht. Dort bleibt ja immer alles Laub liegen und ich schütte auch Laub hin, welches mir die Nachbarinnen im Herbst schenken. (Für sie nur Bürde und Last, für mich tatsächlich ein wunderbares Geschenk!) Außerdem wandert auch geschenktes Totholz oft in diesen Bereich. Der lehmige Boden kann bretthart werden, aber soweit war es noch gar nicht. Ein bißchen Beregnung mit dem Schlauch, um den Boden aufnahmefähig zu machen - das klappte sofort. Der Boden war bereit für Wasser, dank Schutz durch das Laub. Es lohnt sich auf jeden Fall, alles Laub in solchen trockenen Ecken liegen zu lassen.
Ich goß auch das Totholz, das überall herumliegt, denn Holz speichert Wasser. Zum Teil befinden sich (eingetrocknete) Moospolster auf dem Holz. Die lassen sich schnell reaktivieren und halten und speichern ebenfalls Wasser. Ich gieße auch außerhalb der Waldecke trockene Moospolster auf Steinen, am Boden, auf Totholz, weil sie sich so wunderbar vollsaugen.
Für konventionelle Gärtner ist Moos, egal wo, besonders im englischen Rasen, meistens ein Ärgernis, das sie sogar mit Giften bekämpfen. In Wirklichkeit sind es kleine Wunderwerke der Natur, die wir unbedingt schätzen sollten!
Durch das aufwendige Gießen geht am Abend viel Zeit drauf. Und bei aller Mühe ist man sich ja bewußt, daß man Trinkwasser ausbringt und daß es trotzdem nicht ausreicht für all die Gehölze. Man kann sie nur irgendwie zu retten versuchen bis zum nächsten großen Regen. Insgesamt bin ich aber mit der Widerstandskraft meines Gartens sehr zufrieden. Ich habe sogar das Vinca minor gestern gewässert, das schon sehr eingetrocknet aussah und wirklich nicht meine Lieblingspflanze ist. Doch es schützt einen Teil des Bodens in der wilden Ecke vor Erosion, weswegen es durchaus seine Berechtigung hat.
Mein schattiger Garten gerät so ganz langsam an seine Grenzen, ich gieße jeden Tag einen anderen Bereich, alles in Töpfen fast täglich. Gestern habe ich zwei Stunden damit verbracht, ganz unten im Garten die wilde Ecke rund um den riesigen Kirschbaum mit dem Schlauch zu wässern (Trinkwasser, da unser Brunnen derzeit kaum Nachschub liefert). Durch das dichte Kronendach kommt da auch so Regen nicht richtig durch, höchstens bei sehr starkem Regen. Ich laufe herum und gieße so, daß ich das Gefühl habe, das Wasser läuft nicht unkontrolliert irgendwohin, sondern wird tatsächlich vom Boden aufgenommen. (Wo andere nur den Schlauch einfach hinlegen und das Wasser eine Stunde laufen lassen würden....)
Dennoch war ich auch positiv überrascht. Dort bleibt ja immer alles Laub liegen und ich schütte auch Laub hin, welches mir die Nachbarinnen im Herbst schenken. (Für sie nur Bürde und Last, für mich tatsächlich ein wunderbares Geschenk!) Außerdem wandert auch geschenktes Totholz oft in diesen Bereich. Der lehmige Boden kann bretthart werden, aber soweit war es noch gar nicht. Ein bißchen Beregnung mit dem Schlauch, um den Boden aufnahmefähig zu machen - das klappte sofort. Der Boden war bereit für Wasser, dank Schutz durch das Laub. Es lohnt sich auf jeden Fall, alles Laub in solchen trockenen Ecken liegen zu lassen.
Ich goß auch das Totholz, das überall herumliegt, denn Holz speichert Wasser. Zum Teil befinden sich (eingetrocknete) Moospolster auf dem Holz. Die lassen sich schnell reaktivieren und halten und speichern ebenfalls Wasser. Ich gieße auch außerhalb der Waldecke trockene Moospolster auf Steinen, am Boden, auf Totholz, weil sie sich so wunderbar vollsaugen.
Für konventionelle Gärtner ist Moos, egal wo, besonders im englischen Rasen, meistens ein Ärgernis, das sie sogar mit Giften bekämpfen. In Wirklichkeit sind es kleine Wunderwerke der Natur, die wir unbedingt schätzen sollten!
Durch das aufwendige Gießen geht am Abend viel Zeit drauf. Und bei aller Mühe ist man sich ja bewußt, daß man Trinkwasser ausbringt und daß es trotzdem nicht ausreicht für all die Gehölze. Man kann sie nur irgendwie zu retten versuchen bis zum nächsten großen Regen. Insgesamt bin ich aber mit der Widerstandskraft meines Gartens sehr zufrieden. Ich habe sogar das Vinca minor gestern gewässert, das schon sehr eingetrocknet aussah und wirklich nicht meine Lieblingspflanze ist. Doch es schützt einen Teil des Bodens in der wilden Ecke vor Erosion, weswegen es durchaus seine Berechtigung hat.
